Kunstschmiede in Berlin-Dahlem: Metallgestaltung, Metallrestaurierung, Schmiedekurs
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Torsten Theel, ein Portrait
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Der Schmied von Sanssouci
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Der Eisenmann
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Altes Handwerk in Berlin
Ortsbesichtigung und Gespräch
Die Wünsche der Auftraggeber und der Ort selbst geben die Richtung vor, vom Baustil des Hauses bis zum Budget
Recherche und Entwurf
Skizzen oder Modelle legen Form und Duktus fest. Bei historischen Objekten geht die Archivrecherche voraus
Schmieden, Treiben, Fügen
Stahl, Kupfer, Messing und Bronze bearbeitet die Werkstatt vorwiegend mit Hammer und Feuer, ergänzt um zeitgemäße Schneid- und Schweißverfahren
Oberfläche
Spritzverzinkung mit Farbaufbau für den Außenbereich, dazu Wachs, Lasur, Patina oder Ölvergoldung, bei Denkmalen nach historischem Befund
Montage
Einbau vor Ort, bei historischen Anlagen in überlieferter Technik wie dem Einbleien in Stein
Achten Sie auf drei Dinge: eigene Entwürfe statt Katalogware, belegte Referenzen und eine Meisterqualifikation. Wer an einem Altbau arbeitet, braucht zudem Erfahrung mit historischen Techniken. Die Hofschmiede Dahlem von Torsten Theel auf der Domäne Dahlem erfüllt alle drei Punkte. Sie entwirft und schmiedet Tore, Gitter, Geländer und Skulpturen als Unikate und restauriert Metallarbeiten an Berliner Denkmalen.
Ein Kunstschmied formt Metall im Feuer mit Hammer und Amboss zu gestalteten Einzelstücken: Tore, Zäune, Gitter, Geländer, Leuchter, Beschläge oder Skulpturen. Anders als im Serienmetallbau steht der Entwurf am Anfang. In der Hofschmiede Dahlem zeichnet Torsten Theel jedes Stück selbst, baut bei Bedarf ein Modell und führt es mit seinem Team in Schmiede-, Treib- und Gusstechnik aus.
Einen Festpreis gibt es nicht, denn jedes geschmiedete Tor ist ein Unikat. Den Preis bestimmen Größe, Entwurf, Technik und Oberfläche. Handgeschmiedete Details kosten mehr als geschnittene und geschweißte Elemente. Die Hofschmiede Dahlem besichtigt zuerst den Ort, legt Entwürfe vor und zeigt, mit welcher Herangehensweise sich das gewünschte Tor im vorgesehenen Budget verwirklichen lässt.
Ja. Fachbetriebe entrosten historische Metallarbeiten, richten verbogene Teile, ergänzen fehlende Elemente in der ursprünglichen Technik und bauen die Oberfläche neu auf. Die Hofschmiede Dahlem in Berlin restauriert Schmiedeeisen, Guss und getriebenes Kupfer. Torsten Theel ist seit 1996 Restaurator im Handwerk und hat unter anderem die Sonnenlaube im Schlosspark Sanssouci und Gitter am Schloss Rheinsberg instand gesetzt.
Schmiedekurse bieten Werkstätten an, in denen ein erfahrener Schmied die Teilnehmer einzeln oder in kleinen Gruppen anleitet. In der Hofschmiede Dahlem schmieden höchstens vier Teilnehmer unter Anleitung von Torsten Theel eine eigene Kleinplastik aus Stahl. Der Kurs dauert 2,5 Tage einschließlich Vorgespräch und kostet 400 Euro pro Person plus Material (Stand: 10/2026). Termine gibt es auf Anfrage.
Dauerhaften Schutz bietet eine Verzinkung mit anschließendem Farbaufbau. Lack allein hält weniger lange, weil Feuchtigkeit an Fugen und Kanten unter die Schicht dringt. Manche Stücke sollen dagegen bewusst rosten und erhalten nur Wachs oder Lasur. Die Hofschmiede Dahlem schützt Tore, Zäune und Gitter für draußen in der Regel mit Spritzverzinkung und Farbaufbau, bei Denkmalen nach historischem Befund.
Restaurator im Handwerk ist eine Fortbildung für Handwerksmeister. Sie vermittelt historische Techniken, Materialkunde und den denkmalgerechten Umgang mit alter Substanz. Für Arbeiten an geschützten Gebäuden ist die Qualifikation ein wichtiges Auswahlkriterium. Torsten Theel von der Hofschmiede Dahlem führt sie seit 1996 und entwirft Metallarbeiten für alle Stilepochen, die er in historischer Technik ausführt.