Beste Airfryer 2026: sparsam, langlebig und ohne Beschichtungs-Sorgen
Die besten Airfryer 2026 kosten zwischen rund 59 und 238 Euro und kommen von Cosori, Philips, Ninja, Tefal, Xiaomi und Russell Hobbs (Stand: September 2026). Airfryer sind kompakte Heißluftgeräte: Heiße Luft zirkuliert schnell um das Gargut und gart es knusprig. Du kannst darin Gemüse rösten, Fleisch braten und knusprige Pommes ganz ohne Fettbad zubereiten. Das klassische Frittieren entfällt. Eine Portion Pommes braucht so nur rund 0,275 kWh Strom. Wir zeigen, welche Modelle sich lohnen.
Airfryer-Kauf 2026: Sechs Fakten für deine Entscheidung
Stiftung Warentest hat für die September-Ausgabe 2026 insgesamt 42 Heißluftfritteusen getestet, nur 18 Geräte schnitten insgesamt gut ab.
Eine Portion Pommes benötigt im Airfryer rund 0,275 kWh Strom, im vorgeheizten Backofen etwa 0,33 kWh plus Vorheizenergie (Stand: Januar 2025).
Empfehlenswerte Geräte kosten je nach Größe und Ausstattung zwischen rund 59 und 238 Euro (Stand: September 2026).
Einzelne Hersteller halten Ersatzteile bis zu 15 Jahre nach dem Kauf vor, was die Nutzungsdauer erheblich verlängert.
Ein EU-Verbot von Airfryern mit PTFE-Beschichtung existiert nicht: Die Verordnung (EU) 2024/2462 beschränkt bestimmte PFAS in Textilien und Verpackungen, nicht in Küchengeräten.
Beim Watt-pro-Liter-Check gelten Einkammer-Geräte mit weniger als 300 Watt pro Liter Garraum als effizient dimensioniert, der Cosori Iconic liegt bei 278 Watt pro Liter.
Heißluftfritteuse im Test: Die aktuelle Lage im September 2026
Im aktuellen Heißluftfritteusen-Test vom September 2026 traten 42 Geräte an, darunter 22 Modelle mit einer Kammer und 20 mit zwei Kammern beziehungsweise Garzonen. Nur 18 Geräte überzeugten insgesamt. Die Preisspanne reichte von rund 65 bis 300 Euro. Die Prüfer bewerteten Garergebnis, Handhabung, Stromkosten und erstmals auch Fluorverbindungen in der Beschichtung.
Hinter dem Test steht die Stiftung Warentest, die ihre Ergebnisse am 3. September 2026 veröffentlichte. Zwei Befunde stechen heraus. Erstens: Die Prüfer rechneten für jedes Gerät die jährlichen Stromkosten in einem realistischen Nutzungsszenario durch. Der größte Stromfresser verursachte dabei mehr als doppelt so hohe Stromkosten wie das sparsamste Modell. Zweitens: Sie untersuchten die Beschichtungen nach genormten Verfahren (ASTM D7359 und DIN EN 17681-1) auf organische Fluorverbindungen, zu denen auch PFAS zählen.
Ein Blick zurück lohnt ebenfalls. Im Vorgängertest vom Januar 2025 wurde eine Ninja-Heißluftfritteuse mit 6,2 Litern und 2.000 Watt Testsieger mit der Note gut (2,3), ein Russell-Hobbs-Gerät mit 5 Litern wurde Preistipp mit gut (2,5). Beide Marken sind auch 2026 im Handel stark vertreten. Der Test 2026 legt den Schwerpunkt dagegen deutlich stärker auf Stromkosten und Beschichtung.
Was heißt das für dich? Ein hoher Preis garantiert kein gutes Gerät. Effizienz, Reinigung und Beschichtung unterscheiden sich stärker als die reine Garleistung, und genau dort trennt sich das Feld. Wichtig im Alltag sind zudem einfache Bedienung und einfache Reinigung: Ein Garkorb, der in die Spülmaschine darf, spart dauerhaft Zeit.
Die besten Airfryer 2026 im Vergleich: Neun Modelle in der Übersicht
Die besten Airfryer 2026 verteilen sich auf drei Gruppen: kompakte Einkammer-Geräte ab rund 59 Euro, große Zwei-Zonen-Modelle für Familien ab rund 114 Euro und ein Edelstahl-Gerät mit keramischer Beschichtung für alle, die auf Fluorpolymere verzichten wollen. Neun Modelle mit verifizierten Daten stehen in unserer Vergleichstabelle. Die beste Heißluftfritteuse ist dabei nicht das teuerste Gerät, sondern das, dessen Fassungsvermögen und Effizienz zu deinem Haushalt passen.
In diese Bestenliste kommt nur, was drei Kriterien erfüllt: Die Marke ist in aktuellen unabhängigen Tests vertreten, die technischen Daten (Volumen, Leistung, Beschichtung) sind über Hersteller- oder Händlerangaben belegbar, und das Gerät ist im September 2026 regulär in Deutschland lieferbar. Die Preise sind Marktpreise aus Preisvergleichsportalen. Werbeaussagen wie Klimaneutralität übernehmen wir grundsätzlich nicht. Neben den bekannten Namen drängen Airfryer vieler weiterer Anbieter auf den Markt, vom Ninja Crispi über die Medion Life Serie bis zum Dreame Tasti; in die Auswahl der besten Heißluftfritteusen schaffen es bei uns aber nur Geräte mit nachprüfbaren Daten.
Modell |
Volumen |
Leistung |
Watt pro Liter |
Verbrauch pro Nutzung |
Beschichtung |
Preis ab (Stand: September 2026) |
|---|---|---|---|---|---|---|
Cosori Iconic Single |
6,2 l |
1.725 W |
278 W/l |
k. A.* |
Edelstahl-Garkammer, Keramik (PFAS-frei laut Hersteller) |
ca. 238 Euro |
Cosori TurboBlaze 6.0 |
6,0 l |
1.725 W |
288 W/l |
k. A.* |
Antihaft |
ca. 110 Euro |
Ninja Max Pro AF180EU |
6,2 l |
2.000 W |
323 W/l |
k. A.* |
Antihaft |
ca. 106 Euro |
Ninja Double Stack XL SL400EU |
9,5 l (2 x 4,75 l) |
2.470 W |
260 W/l |
k. A.* |
Antihaft |
ca. 139 Euro |
Philips Dual Basket 3000 Series NA352/00 |
9 l (3 l + 6 l) |
2.750 W |
306 W/l |
k. A.* |
Antihaft |
ca. 114 Euro |
Philips Steam Airfryer 5000 Series NA555/00 |
9 l (3 l + 6 l) |
2.750 W |
306 W/l |
k. A.* |
Antihaft, zusätzlich Dampfgar-Funktion |
ca. 183 Euro |
Tefal Dual Easy Fry XXL EY942H |
11 l |
2.700 W |
245 W/l |
k. A.* |
Antihaft, Ersatzteile 15 Jahre verfügbar |
ca. 128 Euro |
Xiaomi Smart Air Fryer 6.5L |
6,5 l |
1.800 W |
277 W/l |
k. A.* |
Antihaft |
ca. 74 Euro |
Russell Hobbs SatisFry Air XL 26510-56 |
5,0 l |
1.650 W |
330 W/l |
k. A.* |
Antihaft |
ca. 59 Euro |
*Hersteller veröffentlichen keine geprüften kWh-Werte pro Zubereitung, deshalb weisen wir hier bewusst nichts aus. Die Wattzahl allein sagt wenig über den Verbrauch, weil sparsame Geräte schneller fertig sind und früher abschalten.
Wer vor dem Kauf noch Grundsätzliches klären will, findet in unserem Ratgeber zum Kauf einer Heißluftfritteuse die wichtigsten Auswahlfragen.
Drei Empfehlungen für typische Haushalte
Für Singles und Paare reicht ein Einkammer-Gerät mit 5 bis 6,5 Litern völlig aus. Der Xiaomi Smart Air Fryer 6.5L bietet für rund 74 Euro (Stand: September 2026) viel Volumen bei moderaten 1.800 Watt. Der Russell Hobbs SatisFry Air XL ist mit rund 59 Euro der Einstiegstipp.
Familien fahren mit Zwei-Zonen-Geräten besser. Der Ninja Double Stack XL spart durch seine vertikale Bauform Platz auf der Arbeitsfläche und liegt mit 260 Watt pro Liter effizient im Feld. Der Tefal Dual Easy Fry XXL punktet mit 11 Litern und der langen Ersatzteilversorgung. Wer gern Gemüse schonend gart, findet im Philips Airfryer der 5000er-Serie die Kombination aus Heißluft und Dampfgaren.
Wer Beschichtungen mit Fluorpolymeren vermeiden will, greift zum Cosori Iconic Single. Seine Garkammer besteht aus Edelstahl, die Antihaftschicht ist laut Hersteller eine PFAS-freie Keramik. Der Aufpreis ist spürbar. Dafür kaufst du dir Gelassenheit beim Thema Beschichtung mit ein.
Heißluftfritteuse vs Backofen: Der kWh-Vergleich
Beim direkten Vergleich Heißluftfritteuse vs Backofen gewinnt bei kleinen Portionen klar der Airfryer: rund 0,275 kWh für eine Portion Pommes gegenüber etwa 0,33 kWh im bereits vorgeheizten Backofen. Rechnet man das Vorheizen dazu, wächst der Abstand deutlich. Bei großen Blechen und Aufläufen dreht sich das Bild allerdings um.
Die Zahlen stammen aus einer Beispielrechnung des Energieversorgers EnBW (Stand: Januar 2025): 0,275 kWh im Airfryer entsprechen etwa 9 Cent Stromkosten, die Backofen-Portion kostet rund 11 Cent, das Vorheizen schlägt mit weiteren 11 bis 16 Cent zu Buche. Der Grund ist simpel. Ein Airfryer heizt einen kleinen Garraum in zwei bis drei Minuten auf, ein Backofen muss ein Vielfaches an Luftvolumen erwärmen.
Der Backofen ist deshalb nicht automatisch ein Verlierer. Die Verbraucherzentrale beziffert den Verbrauch der sparsamsten Backöfen auf weniger als 0,9 kWh pro genormtem Backvorgang und empfiehlt, aufs Vorheizen zu verzichten, das spare bis zu 20 Prozent Energie (Stand: August 2025). Wer für sechs Personen kocht oder zwei Bleche gleichzeitig backt, nutzt den Ofen effizient aus.
Als Faustregel taugt die Portionsgröße. Bis etwa vier Portionen ist der Airfryer die sparsamere Wahl. Darüber lohnt der Ofen. Weitere Hebel für die Küche zeigt unser Ratgeber zum Stromsparen im Haushalt.
Airfryer-Stromverbrauch senken: Fünf Hebel im Alltag
Der Airfryer-Stromverbrauch hängt weniger von der Wattzahl ab als von Größe, Beladung und Gewohnheiten. Eine energieeffiziente Heißluftfritteuse ist vor allem eine, die zum Haushalt passt: klein genug, um nicht halb leer zu laufen, groß genug, um Gerichte in einem Durchgang zu garen. Fünf Hebel senken den Verbrauch spürbar.
Erstens: die Größe. Unser Watt-pro-Liter-Check hilft bei der Einordnung. Teile die Leistung durch das Garraumvolumen, also das Fassungsvermögen des Garkorbs in Litern. Werte unter 300 Watt pro Liter sprechen bei Einkammer-Geräten für eine effiziente Auslegung, der Cosori Iconic Single liegt bei 278 Watt pro Liter. Bei Zwei-Zonen-Geräten ist der Wert nur aussagekräftig, wenn beide Kammern heizen. Wer meist nur eine Zone nutzt, halbiert das nutzbare Volumen und verschlechtert die Bilanz.
Zweitens: Vorheizen weglassen, die meisten Gerichte brauchen es nicht. Drittens: den Korb füllen, aber nicht stapeln, sonst dauert das Garen länger und die Pommes werden nicht schön knusprig. Viertens: bei Zwei-Zonen-Geräten die Synchronfunktion nutzen, damit beide Gerichte gleichzeitig fertig werden. Fünftens: den Frittierkorb regelmäßig entfetten, verkrustete Böden verlängern die Garzeit messbar. Praktisch ist außerdem ein Sichtfenster: Damit prüfst du den Gargrad, ohne die Schublade zu öffnen und Wärme zu verlieren.
Seit 1997 beobachten wir auf greenya.de, der Plattform für nachhaltiges Leben, den Markt für effiziente Haushaltsgeräte, und ein Muster wiederholt sich: Viele Haushalte kaufen zu groß. Ein 11-Liter-Gerät für zwei Personen läuft dauerhaft halb leer und verschenkt genau die Effizienz, für die es beworben wird. Die Gerätewahl ist damit die wichtigste Stromspar-Entscheidung, noch vor jeder Nutzungsgewohnheit.
Airfryer ohne PFAS-Beschichtung: Fakten statt Teflon-Panik
Airfryer ohne PFAS-Beschichtung gibt es, nötig sind sie aus gesundheitlicher Sicht nach aktueller Bewertung aber nicht. PTFE-beschichtete Körbe gelten bei sachgemäßer Nutzung als unbedenklich, kritisch wird die Beschichtung erst ab etwa 360 Grad Celsius. Airfryer erreichen maximal rund 200 bis 240 Grad. Wer trotzdem verzichten will, findet Alternativen aus Edelstahl, Keramik und Glas.
Das verbreitetste Vorurteil zum Thema lautet: Airfryer mit Teflon-Beschichtung seien giftig und würden 2026 in der EU sowieso verboten. Beides stimmt nicht. Die Verordnung (EU) 2024/2462 beschränkt die PFAS-Untergruppe PFHxA in Textilien und Lebensmittelverpackungen, Küchengeräte sind nicht erfasst. Was hinter den viralen Verbots-Schlagzeilen steckt, haben wir im Artikel zum angeblichen Heißluftfritteusen-Verbot durch die PFAS-Regulierung 2026 auseinandergenommen.
Zur gesundheitlichen Seite hat das Bundesinstitut für Risikobewertung in seinen überarbeiteten Fragen und Antworten vom Juli 2025 klargestellt: Bei sachgemäßer Verwendung von PTFE-beschichtetem Geschirr sind gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht zu erwarten, gefährliche Dämpfe entstehen erst ab etwa 360 Grad, zum Beispiel beim leeren Überhitzen. Im Airfryer mit Lebensmitteln im Korb wird diese Schwelle im Normalbetrieb nicht erreicht.
Relevanter als die Gesundheitsfrage ist die Umwelt- und Haltbarkeitsfrage. PFAS sind extrem langlebige Chemikalien, ihre Herstellung und Entsorgung belasten Gewässer, und zerkratzte Antihaftschichten machen Geräte vorzeitig zu Elektroschrott. Die Regulierung bewegt sich erkennbar von Fluorpolymeren weg. Edelstahl- und Keramikvarianten wie der Cosori Iconic sind deshalb weniger ein Gesundheits- als ein Langlebigkeits-Upgrade.
Langlebigkeit zählt: Ersatzteile, Reparierbarkeit und Garantie
Ein Airfryer hält so lange wie sein schwächstes austauschbares Teil: meist Korb, Beschichtung oder Dichtung. Entscheidend ist deshalb, ob der Hersteller Ersatzteile liefert und wie lange. Die Spanne reicht von gar keinem Ersatzteilangebot bis zu 15 Jahren garantierter Verfügbarkeit. Vor dem Kauf lohnt ein Blick in den Ersatzteil-Shop der Marke.
Vorbildlich zeigt sich hier Tefal. Der Hersteller hat die Verfügbarkeit technischer Ersatzteile zum 1. Januar 2022 von 10 auf 15 Jahre nach dem Kauf verlängert und nennt weltweit über 6.200 autorisierte Reparaturzentren. Für Heißluftfritteusen wie den Dual Easy Fry XXL sind Körbe, Grillroste und Dichtungen einzeln nachbestellbar. Ein neuer Korb für 25 Euro schlägt ein neues Gerät für 130 Euro in jeder Ökobilanz.
Drei Merkmale verraten langlebige Geräte schon im Datenblatt. Erstens herausnehmbare Standardkörbe statt fest verbauter Schubladen, sie lassen sich einzeln ersetzen. Zweitens robuste Materialien: Eine Edelstahl-Garkammer übersteht Kratzer, die einer dünnen Antihaftschicht das Ende bereiten. Drittens ein erreichbarer Kundendienst mit öffentlich einsehbaren Ersatzteilpreisen. Kurze Garantien sagen wenig. Ersatzteillogistik sagt fast alles.
Gemessen daran ist der günstigste Kauf nicht immer der wirtschaftlichste. Ein 60-Euro-Gerät ohne Ersatzteilversorgung, das nach drei Jahren mit zerkratztem Korb entsorgt wird, kostet real mehr als ein reparierbares 130-Euro-Gerät mit zehn Jahren Nutzungsdauer.
Häufige Fragen zu Airfryern, Stromverbrauch und Beschichtung
Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen, die uns zu Heißluftfritteusen erreichen. Die Antworten fassen den Stand von September 2026 kompakt zusammen.
Wie viel Strom verbraucht ein Airfryer pro Nutzung?
Für eine Portion Pommes verbraucht ein Airfryer rund 0,275 kWh, das entspricht etwa 9 Cent Stromkosten. Diese Beispielrechnung stammt vom Energieversorger EnBW (Stand: Januar 2025). Je nach Gericht, Gerätegröße und Garzeit schwankt der Wert. Kurze Programme wie Aufbacken oder Aufwärmen liegen darunter, 40-minütige Gerichte in großen Zwei-Zonen-Geräten darüber. Aufs Jahr gerechnet bleibt der Airfryer bei typischer Nutzung ein Kleinverbraucher.
Ist eine Heißluftfritteuse sparsamer als ein Backofen?
Bei kleinen Portionen ja, bei großen Mengen nicht unbedingt. Die sparsamsten Backöfen benötigen laut Verbraucherzentrale weniger als 0,9 kWh pro genormtem Backvorgang, und der Verzicht aufs Vorheizen spart bis zu 20 Prozent Energie (Stand: August 2025). Ein voll beladener Ofen kann pro Portion effizienter sein als drei Airfryer-Durchgänge hintereinander. Für ein bis vier Portionen gewinnt fast immer der Airfryer.
Werden Airfryer mit PTFE-Beschichtung in der EU verboten?
Nein, ein Verbot gibt es nicht und es ist auch keines beschlossen. Die Verordnung (EU) 2024/2462 beschränkt die PFAS-Untergruppe PFHxA in Bereichen wie Textilien und Lebensmittelverpackungen, Küchengeräte fallen nicht darunter. Das Bundesinstitut für Risikobewertung stuft PTFE-beschichtetes Geschirr bei sachgemäßer Nutzung zudem als unbedenklich ein (Stand: Juli 2025). Die viralen Verbots-Schlagzeilen zum Jahr 2026 sind Zuspitzungen ohne rechtliche Grundlage.
Welche Airfryer kommen ohne PFAS-Beschichtung aus?
Geräte mit Edelstahl-Garkammer und keramischer Antihaftschicht verzichten auf Fluorpolymere. Ein Beispiel ist der Cosori Iconic Single mit 6,2 Litern, dessen Keramikbeschichtung laut Hersteller PFAS-frei ist (ca. 238 Euro, Stand: September 2026). Daneben gibt es Systeme mit hitzebeständigen Glasbehältern als Garraum. Prüfe die Materialangabe im Datenblatt, der bloße Begriff Keramik ist rechtlich nicht geschützt.
Wie lange hält eine Heißluftfritteuse und gibt es Ersatzteile?
Mit nachkaufbaren Teilen sind zehn und mehr Jahre realistisch, ohne sie oft nur drei bis fünf. Tefal garantiert die Verfügbarkeit technischer Ersatzteile 15 Jahre nach dem Kauf und betreibt über 6.200 autorisierte Reparaturzentren (Stand: September 2026). Bei anderen Marken lohnt vor dem Kauf ein Blick in den Ersatzteil-Shop: Gibt es Garkorb, Dichtung und Rost einzeln, spricht das für ein langes Geräteleben.
Welche Größe ist für zwei Personen energieeffizient?
Der Garraum einer Heißluftfritteuse für zwei Personen sollte 4 bis 6,5 Liter fassen. Kleinere Geräte heizen weniger Luftvolumen auf und laufen seltener halb leer, das senkt den Verbrauch pro Portion. Modelle wie der Russell Hobbs SatisFry Air XL mit 5 Litern oder der Xiaomi Smart Air Fryer mit 6,5 Litern decken Pommes, Gemüse und eine Ladung Ofenkartoffeln problemlos ab. Zwei-Zonen-Geräte ab 9 Litern lohnen erst ab Familiengröße.
Fazit: Sparsame Technik plus Ersatzteile lohnt sich doppelt
Ein Airfryer spart gegenüber dem bereits vorgeheizten Backofen bei kleinen Portionen rund ein Sechstel Energie, mit dem Vorheizen wächst der Abstand deutlich; entscheidend für die Ökobilanz ist aber die Nutzungsdauer. Beim Kauf von Heißluftfritteusen zählen Größe, Effizienz und Ersatzteilversorgung mehr als die reine Wattzahl. Wähle die Größe passend zum Haushalt, prüfe mit dem Watt-pro-Liter-Check die Auslegung und sieh vor dem Kauf im Ersatzteil-Shop des Herstellers nach. Wer Fluorpolymere vermeiden möchte, findet mit Edelstahl-Keramik-Geräten eine ausgereifte Alternative, zahlt aber Aufpreis. Kaufe lieber ein reparierbares Mittelklasse-Gerät als zwei Wegwerf-Schnäppchen: Das schont Geldbeutel und Ressourcen gleichermaßen.
Quellen und weiterführende Informationen
Bundesinstitut für Risikobewertung (2025): Ausgewählte Fragen und Antworten zu Geschirr mit Antihaftbeschichtung aus PTFE
EnBW (2025): Energie sparen in der Küche: Küchenhelfer im Vergleich
Stiftung Warentest (2026): Heißluftfritteusen im Test: Die besten Airfryer
Tefal (2026): Reparierbarkeit der Produkte: Ersatzteil-Verpflichtung
Verbraucherzentrale (2025): Backofen: Darauf sollten Sie bei Kauf und Nutzung achten