Die besten Bio-Shampoos kommen von Alverde, Sante, Lavera, Weleda, Speick und Rosenrot; los geht es ab rund 1,10 € pro 100 ml (Stand: Juli 2024). Bio-Shampoos sind Haarwaschmittel, die als zertifizierte Naturkosmetik nach NATRUE-, COSMOS- oder BDIH-Standard hergestellt werden. Hier findest du neun geprüfte Produkte, fest und flüssig.
Bio-Shampoo kompakt: Fünf Fakten vor dem Kauf
Im großen Shampoo-Test vom Juli 2024 erhielten zwölf von 38 Produkten die Bestnote „sehr gut“, darunter die Naturkosmetik-Marken Sante, Lavera und Alverde.
Ein festes Shampoo ersetzt zwei bis drei Flaschen Flüssigshampoo und spart damit pro Person mehrere Plastikverpackungen im Jahr.
Zertifizierte Naturkosmetik-Shampoos gibt es schon ab 2,19 € pro 200-ml-Flasche, das entspricht rund 1,10 € pro 100 ml (Stand: Juli 2024).
Das NATRUE-Siegel steht weltweit auf über 10.400 zertifizierten Produkten und Rohstoffen von mehr als 190 Marken (Stand: September 2026).
Flüssiges Shampoo besteht zu 70 bis 90 Prozent aus Wasser, ein fester Shampoo-Bar wiegt dagegen meist nur 50 bis 60 Gramm.
Die besten Bio-Shampoos: 9 Produkte im Vergleich
Neun Shampoos überzeugen im Vergleich: Alverde Volumen (1,10 € pro 100 ml) als Preissieger mit Bestnote, Sante Volume Lift als vegane Alternative, Weleda Hafer für strapaziertes Haar, Speick Natural Aktiv für den Alltag. Bei den festen Varianten reicht die Spanne von Lavera (ca. 3,99 €) bis Rosenrot (10,90 €). Alle neun tragen ein NATRUE-, COSMOS- oder BDIH-Zertifikat.
Damit du die Auswahl nachvollziehen kannst, hier unsere Kriterien: In diese Bestenliste kommt nur, wer erstens ein unabhängiges Naturkosmetik-Zertifikat trägt (NATRUE, COSMOS oder BDIH), zweitens in Deutschland gut erhältlich ist und drittens, wo ein Testurteil vorliegt, etwa von Öko-Test oder der Stiftung Warentest, überzeugt hat. Alle gelisteten Produkte reinigen das Haar mit milden Tensiden und setzen auf natürliche, überwiegend pflanzliche Inhaltsstoffe. Grundlage ist unter anderem der Test von Öko-Test (Ausgabe 7/2024) mit 38 Shampoos, von denen 13 zertifizierte Naturkosmetik waren. Produkte ohne Zertifikat bleiben draußen, egal wie grün die Verpackung aussieht.
Marke / Produkt | Zertifikat | fest / flüssig | Preis pro 100 ml bzw. Stück | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
Alverde Volumen Shampoo (dm) | NATRUE | flüssig | ca. 1,10 € / 100 ml (2,19 € / 200 ml) | Preissieger, Bestnote im Test 7/2024 |
Sante Volume Lift Shampoo | NATRUE | flüssig | 1,72 € / 100 ml (4,29 € / 250 ml) | Bestnote im Test 7/2024, vegan |
Lavera Pflegeshampoo Volumen & Kraft | COSMOS | flüssig | 1,98 € / 100 ml (4,95 € / 250 ml) | Bestnote im Test 7/2024, Drogerie-Klassiker |
Speick Natural Aktiv Shampoo | COSMOS | flüssig | ca. 3,35 € / 100 ml (6,69 € / 200 ml) | mild für häufige Wäschen, made in Baden-Württemberg |
Weleda Hafer Aufbau-Shampoo | NATRUE | flüssig | ca. 4,18 € / 100 ml (7,95 € / 190 ml) | vegan, für trockenes und strapaziertes Haar |
i+m Hair Care Volumen Shampoo | COSMOS Organic | flüssig | 4,76 € / 100 ml (11,90 € / 250 ml) | Bestnote im Test 7/2024, komplett veganes Sortiment |
Lavera Festes Pflegeshampoo | BDIH COSMOS | fest | ca. 3,99 € / Stück (50 g) | günstiger Einstieg in feste Shampoos, vegan |
Sante Festes Glanz Pflege-Shampoo | NATRUE | fest | 6,49 € / Stück (60 g) | feste Rezeptur mit Pflegeanspruch fürs Glanz-Finish |
Rosenrot ShampooBit Kokos | COSMOS Natural | fest | 10,90 € / Stück (55 g) | handgefertigt in Deutschland, vegan, pH 4,0 bis 4,5 |
Preise: Herstellershops und Testangaben, recherchiert im September 2026; Tagespreise können abweichen.
Für den ehrlichen Vergleich zwischen fest und flüssig nutzen wir die Preis-pro-Wäsche-Formel: Teile den Produktpreis durch die Zahl der Haarwäschen, die du damit schaffst. Ein Bit von 55 Gramm hält ungefähr so lange wie zwei bis drei Flaschen. So gerechnet liegt selbst das teure Rosenrot-Bit pro Wäsche oft gleichauf mit einer Mittelklasse-Flasche. Der Blick auf den Stückpreis allein führt in die Irre.
Was heißt das für deine Wahl? Wer günstig starten will, greift zu Alverde oder Sante. Wer empfindliche Kopfhaut hat, testet Speick oder Weleda mit kurzer Inhaltsstoffliste. Und wer Plastik sparen will, nimmt eine der drei festen Varianten. Auch der Haartyp entscheidet mit: Ein Shampoo für feines oder dünnes Haar setzt auf leichte Volumen-Rezepturen, kraftloses oder fettiges Haar profitiert von milder Reinigung, lockiges und coloriertes Haar braucht eher ein feuchtigkeitsspendendes Shampoo, und bei normalem Haar hast du freie Wahl. Pflegende Zusätze wie Aloe vera oder Pflanzenöle sollen Feuchtigkeit spenden und für glänzendes Haar sorgen; bei gereizter Kopfhaut helfen besonders milde Rezepturen. Das beste Shampoo ist am Ende das, das zu deinem Haartyp passt. Falsch machst du mit keinem der neun Produkte etwas, denn das Zertifikat sichert die Basisqualität ab.
Naturkosmetik-Shampoo erkennst du an drei Siegeln: NATRUE, COSMOS und BDIH
Drei Siegel geben dir Sicherheit beim Naturkosmetik-Shampoo: NATRUE, COSMOS und BDIH. Alle drei verbieten Silikone, Parabene und synthetische Duftstoffe und schreiben definierte Anteile natürlicher Inhaltsstoffe vor. Da Kosmetik nicht unter die EU-Bio-Verordnung fällt, sind diese unabhängig kontrollierten Standards der einzige belastbare Nachweis für Bio-Qualität im Badezimmer.
Das ist der entscheidende Punkt, den viele nicht kennen: „Bio“ ist bei Lebensmitteln über die EU-Bio-Verordnung 2018/848 gesetzlich geschützt, bei Shampoo nicht. Jeder Hersteller darf sein Shampoo „bio“ nennen. Verlässlich wird die Angabe erst durch ein Siegel mit externer Kontrolle. NATRUE, getragen von der internationalen Naturkosmetik-Vereinigung, zertifiziert weltweit über 10.400 Produkte und Rohstoffe und unterscheidet Stufen mit und ohne Bio-Anteil (Stand: September 2026).
Der COSMOS-Standard arbeitet ähnlich, aber mit zwei klar getrennten Stufen: COSMOS Natural für Naturkosmetik und COSMOS Organic für Rezepturen mit hohem Anteil an Rohstoffen aus kontrolliert biologischem Anbau. Über 31.100 Produkte tragen eine der beiden Signaturen, verteilt auf 80 Länder (Stand: Januar 2026). Das ältere BDIH-Siegel des deutschen Industrieverbands ist im COSMOS-System aufgegangen, taucht aber auf Verpackungen weiter auf.
Kurz gesagt: Siegel schlägt Werbeversprechen. Viele suchen online nach „Bio Shampoo“ oder „Bio-Shampoo ohne Chemie“; gemeint ist meist zertifizierte Naturkosmetik. Neben Sante Naturkosmetik, Lavera und Weleda tragen auch Marken wie Logona Naturkosmetik entsprechende Zertifikate, ebenso manches Shampoo von Urtekram; die Auswahl reicht vom Rosmarin-Shampoo bis zum Glanz- oder Shine-Shampoo. Ein Shampoo mit Kräuterbild auf der Flasche kann dagegen konventionelle Rezeptur enthalten, ein unscheinbares Produkt mit NATRUE-Logo nicht. Dreh die Flasche um und such das Siegel, nicht das Blatt-Motiv.
Shampoo ohne Silikone und ohne Sulfate: eine sachliche Einordnung
Silikonfrei und sulfatfrei sind bei zertifizierter Naturkosmetik keine Extras, sondern Standard, denn die Siegel schließen beide Stoffgruppen aus; natürliche Haarpflege kommt ohne sie aus. In der EU verboten sind Silikone und Sulfate dagegen nicht, und ein pauschales Gesundheitsrisiko ist nicht belegt. Es geht um Abbaubarkeit in der Umwelt und um die Frage, welche Pflege Haar und Kopfhaut brauchen.
Silikone wie Dimethicon legen sich als glättender Film um jedes Haar. Das fühlt sich weich an, kann feines Haar aber beschweren. Öko-Test wertete im Shampoo-Test 7/2024 Silikonöle und andere synthetische Polymere konsequent ab: Sie gelten als flüssiges Mikroplastik und sind schwer abbaubar. Zusätzlich fand die Redaktion vier kritische Duftstoffe sowie PEG-Verbindungen in konventionellen Shampoos. Bei zertifizierter Naturkosmetik ist der Verzicht auf Silikone und Mikroplastik dagegen ohnehin die Regel. Ein Shampoo ohne Silikone lässt diesen Filmbildner einfach weg.
Bei einem Shampoo ohne Sulfate geht es um die Waschsubstanz selbst. Sulfat-Tenside wie Sodium Laureth Sulfate reinigen stark und schäumen kräftig, können empfindliche Kopfhaut aber austrocknen. Naturkosmetik nutzt stattdessen mildere Zucker- und Kokostenside, die das Haar sanft reinigen; Pflanzenöle und Proteine pflegen das Haar zusätzlich. Wichtig für die Einordnung: Aggressiv oder giftig sind zugelassene Sulfate nicht, sie passen nur nicht zu jedem Hauttyp.
Hier sitzt auch das verbreitetste Vorurteil: Ohne Sulfate und Silikone schäume ein Shampoo kaum und wasche schlechter. Die Testdaten widerlegen das: Natürliche Shampoos schneiden längst gleichwertig ab. Von den zwölf Bestnoten im Juli 2024 gingen mehrere an sulfatfreie Naturkosmetik-Rezepturen, die in der Reinigungsleistung mithielten. Der Schaum fällt feiner aus, sauber werden die Haare trotzdem. Beim Wechsel auf Naturkosmetik brauchst du lediglich zwei bis drei Wäschen Umgewöhnung, bis Reste alter Silikonschichten aus herkömmlichen Shampoos ausgewaschen sind.
Festes Shampoo spart Plastik, Haarseife ist etwas anderes
Festes Shampoo ist konzentriertes Shampoo ohne Wasseranteil: gleiche milde Tenside, nur gepresst statt gelöst. Ein Bar von 50 bis 60 Gramm ersetzt zwei bis drei Plastikflaschen. Haarseife funktioniert anders: Sie besteht aus verseiften Ölen, reagiert alkalisch und braucht je nach Wasserhärte eine saure Rinse als Ausgleich.
Die Umweltrechnung ist schnell gemacht. Die Verbraucherzentrale NRW rechnet vor, dass ein Shampoobar zwei bis drei Shampooflaschen ersetzt und dass flüssige Produkte wie Shampoo und Duschgel zu etwa 70 bis 90 Prozent aus Wasser bestehen (Stand: Juli 2026). Der Bar kommt in Papier oder ganz unverpackt aus. Bei zwei Flaschen pro Kopf und Quartal summiert sich das über ein Jahr auf einen ordentlichen Beutel eingesparten Verpackungsmülls.
Auch die Qualität stimmt inzwischen. Öko-Test prüfte in Ausgabe 9/2023 insgesamt 32 feste Shampoos, 16 davon mit Naturkosmetik-Zertifikat, und konnte mehr als drei Viertel der Produkte rundum empfehlen. Feste Shampoos sind damit keine Kompromisslösung mehr, sondern eine gleichwertige Alternative zur Flasche.
Haarseife und festes Shampoo: Der Unterschied liegt im Tensid
Der Unterschied zwischen Haarseife und festem Shampoo verwirrt viele Käuferinnen, dabei ist er einfach. Haarseife entsteht durch Verseifung von Fetten und Ölen, ihr pH-Wert liegt im alkalischen Bereich. Das kann die Schuppenschicht der Haare aufquellen lassen, weshalb viele Nutzerinnen mit einer Essig-Rinse nachspülen. Festes Shampoo enthält dagegen dieselben hautneutralen Tenside wie ein flüssiges Naturkosmetik-Shampoo, das Rosenrot-Bit etwa mit einem pH-Wert von 4,0 bis 4,5. Es wäscht sich wie gewohnt aus, ganz ohne Rinse. Wenn du noch einen Schritt weiter gehen willst, findest du in unserem Beitrag zum Haarewaschen ohne Shampoo mit No-Poo-Methoden Alternativen von Roggenmehl bis Lavaerde.
Bleibt die Praxisfrage: Für wen lohnt der Umstieg? Für fast alle. Nur bei sehr langem, sehr trockenem Haar brauchst du eventuell eine zusätzliche Spülung, weil der Bar wenig rückfettende Stoffe mitbringt; wer Shampoo und Conditioner kombiniert, gleicht das leicht aus. Ein Versuch kostet ab etwa 4 €.
Veganes Shampoo kaufen: Preis, Verfügbarkeit und Testurteile richtig lesen
Veganes Shampoo verzichtet auf tierische Rohstoffe wie Keratin, Seidenprotein oder Honig. Ein Naturkosmetik-Siegel garantiert das nicht automatisch, und umgekehrt ist ein veganes Shampoo noch lange keine Naturkosmetik. Prüfe beide Angaben getrennt: verlässlich sind die Vegan-Blume der Vegan Society plus eines der drei Naturkosmetik-Zertifikate auf derselben Verpackung.
Wie leicht diese Begriffe verwechselt werden, zeigt ein Fall aus Österreich. Der Verein für Konsumenteninformation kritisierte 2019 die Vermarktung der festen Foamie-Shampoos, weil die Produkte trotz naturnaher Aufmachung kein Naturkosmetik-Zertifikat tragen und überwiegend synthetische Tenside enthalten. Der Hersteller warb unter anderem mit „tierversuchsfrei“, dabei sind Tierversuche für Kosmetik in der EU ohnehin seit 2013 verboten. Eine gesetzliche Pflicht taugt nicht als Kaufargument.
Der Markt ist riesig: Der Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel beziffert den Jahresumsatz der deutschen Schönheits- und Haushaltspflegebranche auf 35,6 Milliarden Euro (Stand: Dezember 2025). Seit 1997 beobachten wir auf greenya.de, der Plattform für nachhaltiges Leben, den Naturkosmetik-Markt: Feste Shampoos sind in wenigen Jahren vom Manufaktur-Nischenprodukt zum Drogerie-Standard geworden, und Leserinnen fragen heute häufiger nach dem Preis pro Wäsche als nach der Duftrichtung.
Beim Einkauf hilft dir eine einfache Reihenfolge: erst Zertifikat checken, dann Haartyp abgleichen, zuletzt Preis pro 100 ml oder pro Wäsche vergleichen. Mehr geprüfte Marken für Haut und Haar findest du in unserer Bestenliste der Naturkosmetik-Marken, und wie konsequente Zertifizierung bei anderen Pflegeprodukten aussieht, zeigt der Vergleich der besten Deos ohne Aluminium.
Häufige Fragen zu Bio-Shampoos
Diese fünf Fragen erreichen uns zu Naturkosmetik-Shampoos am häufigsten. Die Antworten fassen den Stand von September 2026 zusammen.
Ist ein Bio-Shampoo „bio“ im Sinne der EU-Bio-Verordnung?
Nein, die EU-Bio-Verordnung 2018/848 gilt nur für Lebensmittel und Landwirtschaft, nicht für Kosmetik. Beim Shampoo ist „bio“ deshalb rechtlich kaum geschützt. Orientierung geben private, extern kontrollierte Standards: COSMOS etwa unterscheidet die Stufen Natural und Organic und zertifiziert weltweit über 31.100 Produkte (Stand: Januar 2026). Achte auf das Siegel auf der Rückseite statt auf das Wort „bio“ auf der Vorderseite.
Was ist der Unterschied zwischen Haarseife und festem Shampoo?
Haarseife ist verseiftes Öl mit alkalischem pH-Wert, festes Shampoo ein gepresstes Tensidprodukt mit hautnahem pH-Wert. Die Verbraucherzentrale NRW erklärt, dass Haarseife die Schuppenschicht aufquellen lassen kann und deshalb oft eine saure Rinse braucht, während festes Shampoo dieselben Waschsubstanzen wie flüssiges enthält und vergleichbar wäscht (Stand: Juli 2026). Für Einsteigerinnen ist festes Shampoo daher der unkompliziertere Weg.
Sind Shampoos ohne Sulfate besser für die Kopfhaut?
Nicht pauschal, aber für empfindliche und trockene Kopfhaut meist angenehmer. Sulfat-Tenside reinigen kräftig und können der Haut Fett entziehen, Zucker- und Kokostenside arbeiten milder. Wer keine Beschwerden hat, muss konventionelle Sulfate nicht fürchten; sie sind als Kosmetik-Inhaltsstoffe zugelassen. Bei Juckreiz oder Spannungsgefühl lohnt der Wechsel auf ein sulfatfreies Shampoo; alle neun Produkte unserer Bestenliste gehören dazu.
Ist veganes Shampoo automatisch Naturkosmetik?
Nein, vegan und Naturkosmetik sind zwei getrennte Eigenschaften. Der Verein für Konsumenteninformation zeigte 2019 am Beispiel Foamie, dass ein vegan beworbenes festes Shampoo überwiegend synthetische Tenside enthalten kann und ohne Naturkosmetik-Zertifikat auskommt. Umgekehrt nutzt manches zertifizierte Produkt tierische Stoffe wie Honig oder Molke. Sicher bist du mit der Kombination aus Vegan-Blume und NATRUE-, COSMOS- oder BDIH-Siegel.
Wie wende ich festes Shampoo richtig an und wie lange hält es?
Reibe den nassen Bar direkt über das nasse Haar oder schäume ihn in den Händen auf, dann wie gewohnt auswaschen. Entscheidend für die Haltbarkeit ist trockene Lagerung: Nach der Dusche gehört der Bar auf eine Ablage mit Abfluss, nie in eine Pfütze. So gelagert ersetzt ein Stück von 50 bis 60 Gramm mehrere Flaschen Flüssigshampoo und begleitet dich je nach Haarlänge über Monate.
Fazit: Erst Siegel prüfen, dann Textur wählen, dann pro Wäsche rechnen
Ein gutes Bio-Shampoo findest du in drei Schritten. Erstens: Nur Produkte mit NATRUE-, COSMOS- oder BDIH-Zertifikat kommen in die engere Wahl, denn das Wort „bio“ allein ist bei Kosmetik nicht geschützt. Zweitens: Wähle die Textur nach Alltag und Haartyp, die Flasche für Gewohnheitsmenschen, den Bar für alle, die Verpackung sparen wollen. Drittens: Vergleiche Preise pro Wäsche statt pro Stück. Schon ab 2,19 € pro Flasche bekommst du zertifizierte Qualität. Starte mit einem günstigen Produkt aus der Tabelle und gib deinem Haar zwei Wochen Umgewöhnung, bevor du urteilst; gesundes Haar zeigt sich oft erst nach der Umstellung.
Quellen und weiterführende Informationen
COSMOS-Standard AISBL (2026): Der COSMOS-Standard für Bio- und Naturkosmetik
Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel (2025): Fakten und Zahlen zur Schönheits- und Haushaltspflegebranche
NATRUE (2026): Internationale Vereinigung für Natur- und Biokosmetik
Öko-Test (2023): Festes Shampoo im Test: Mehr als drei Viertel der Produkte sind empfehlenswert
Öko-Test (2024): Shampoos für feines Haar im Test: Viele Rezepturen überzeugen
Verbraucherzentrale NRW (2026): Plastikmüll im Bad vermeiden mit Shampoobar und Co
Verein für Konsumenteninformation (2019): Foamie Shampoo: „Naturkosmetik"?