Die besten Ökostromanbieter 2026 sind EWS Schönau, Naturstrom, Green Planet Energy, Polarstern, Bürgerwerke, Prokon und LichtBlick; die ersten sechs empfiehlt der Ökostromreport 2025 der Umwelt-NGO Robin Wood (Stand: Februar 2025). Echter Ökostrom ist Strom aus erneuerbaren Quellen, dessen Herkunft per Herkunftsnachweis belegt ist und dessen Anbieter nachweislich neue Anlagen fördert.
Fünf Fakten, die deinen Ökostrom-Vergleich abkürzen
Nur zehn von über 1.200 geprüften Ökostrom-Angeboten in Deutschland stuft der Ökostromreport 2025 als uneingeschränkt empfehlenswert ein (Stand: Februar 2025).
57,1 Prozent aller deutschen Haushalte bezogen laut Umweltbundesamt im Jahr 2023 Ökostrom (Stand 2023).
Nur 11,4 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien entstanden 2024 ohne EEG-Förderung und durften damit Herkunftsnachweise erhalten (Stand 2024).
Beim Grüner Strom Label fließt je verkaufter Kilowattstunde ein fester Förderbetrag in neue Energiewende-Projekte, bei Naturstrom und Polarstern jeweils 1 Cent (Stand: September 2026).
Die EWS Schönau füllen über ihren Sonnencent einen Fördertopf von rund 2 Millionen Euro pro Jahr für Energieprojekte in Bürgerhand (Stand: September 2026).
Die besten Ökostromanbieter im Vergleich: sieben Versorger mit Förderwirkung
Die besten Ökostromanbieter verbinden 100 Prozent Erneuerbare mit nachweisbarem Ausbau: EWS Schönau, Naturstrom, Green Planet Energy, Polarstern, Bürgerwerke und Prokon empfiehlt der Ökostromreport 2025; LichtBlick punktet mit Reichweite. Viele Ökostromanbieter werben nur mit grünem Strom, doch echte Ökostromanbieter fördern aktiv den Ausbau erneuerbarer Energien. Alle sieben verkaufen ausschließlich Grünstrom, unterscheiden sich aber bei Labels, Eigentümerstruktur und dem Förderbetrag je Kilowattstunde.
Für diese Bestenliste nutzen wir den Drei-Fragen-Filter. Erstens: Verkauft der Anbieter ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen? Zweitens: Ist er eigentumsrechtlich unabhängig von Kohle- und Atomkonzernen? Drittens: Fließt je Kilowattstunde nachweislich Geld in neue Anlagen, belegt durch Grüner Strom Label, ok-power oder ein geprüftes Förderprogramm? Aufgenommen haben wir nur, wer alle drei Fragen mit Ja beantwortet oder, wie LichtBlick, als reiner Ökostromanbieter mit TÜV-geprüftem Strom eine transparent begründete Ausnahme ist.
Anbieter | Gründung/Sitz | Label | Strommix/Förderung | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
EWS Schönau | 1994, Schönau im Schwarzwald | ok-power-plus, TÜV Nord | 100 % Erneuerbare, über 70 % aus Neuanlagen; Sonnencent speist Fördertopf von rund 2 Mio. Euro pro Jahr | Genossenschaft der „Stromrebellen“, über 185.000 belieferte Haushalte |
Naturstrom | 1998, Düsseldorf | Grüner Strom Label | 100 % Erneuerbare; 1 Cent pro kWh für neue Öko-Kraftwerke, rund 7 Mio. Euro jährlich | Über 350 eigene oder geförderte Anlagen, mehr als 300.000 Kunden |
Green Planet Energy | 1999, Hamburg | ok-power-plus, TÜV Nord | 100 % Wind, Wasser und Solar; Investitionen in eigene Neuanlagen | Von Greenpeace gegründete Genossenschaft, Anteil ab 55 Euro |
Polarstern | 2011, München | Grüner Strom Label | 100 % Ökostrom; 1 Cent pro kWh für den Ausbau plus 20 Euro pro Kundschaft und Jahr für Energieprojekte in Kambodscha und Madagaskar | Familiengeführtes Social Business, zertifizierte B Corp |
Bürgerwerke | 2013, Heidelberg | Grüner Strom Label, TÜV Nord | 100 % Erneuerbare, Sonnen- und Windstrom aus Anlagen der Mitgliedsgenossenschaften | Verbund aus 152 Energiegenossenschaften (Stand: Juni 2026) |
Prokon | 1995, Itzehoe | Robin-Wood-Empfehlung, Selbstverpflichtung | 100 % Windstrom, knapp 400 eigene Windenergieanlagen mit über 800 Megawatt | Mit rund 40.000 Mitgliedern nach eigenen Angaben größte Energiegenossenschaft Deutschlands |
LichtBlick | 1998, Hamburg | TÜV-zertifiziert | 100 % Ökostrom | Rund 2 Millionen Kundinnen und Kunden (Stand: September 2026), fehlt jedoch im Ökostromreport 2025 |
Die Reihenfolge ist keine Rangliste: Alle sieben zählen zu den Besten im Vergleich. Auffällig ist die Häufung von Genossenschaften. Wo Kundinnen und Kunden zugleich Eigentümer sind, verschwindet der Anreiz, Grünstrom nur als Marketingetikett zu führen.
Echter Ökostrom braucht Herkunftsnachweise und Förderwirkung
Herkunftsnachweise, europaweit Guarantees of Origin (GoO) genannt, sind elektronische Dokumente, die je Megawattstunde belegen, wo und aus welcher Quelle die Stromerzeugung stattfand. Das Umweltbundesamt führt dafür ein eigenes Register und stellt sicher, dass die Eigenschaft „erneuerbar“ nicht doppelt verkauft wird. Ohne entwerteten Herkunftsnachweis darf kein Tarif Ökostrom heißen. Eine gesetzliche Definition von „Ökostrom“ fehlt dagegen, umso wichtiger sind geprüfte Nachweise.
Das System hat allerdings eine Schwachstelle. Ein Versorger kann konventionellen Strom, sogenannten Graustrom, an der Börse einkaufen und ihn mit günstigen Herkunftsnachweisen kombinieren, die häufig aus dem Ausland stammen, etwa von längst abgeschriebenen Wasserkraftwerken. Auf dem Papier ist das Ökostrom, im Netz ändert sich nichts und fossile Kraftwerke laufen weiter. Neue Anlagen entstehen so nicht. Verschärfend kommt hinzu: EEG-geförderter Strom erhält keine Herkunftsnachweise. Nur 11,4 Prozent des erneuerbaren Stroms entstanden 2024 laut Umweltbundesamt ohne Förderung (Stand 2024). Die Nachweise sind also knapp und stammen oft von alten Bestandsanlagen.
Echten Ökostrom erkennst du deshalb an der Förderwirkung: Der Anbieter schließt Lieferverträge direkt mit Erzeugern, beteiligt sich am Bau von neuen Kraftwerken oder investiert einen festen Betrag je Kilowattstunde. Die Grundlagen zu Strommix, Kennzeichnung und Wechsel erklärt unser Ratgeber zu echtem Ökostrom. Wer nur aufs Wort „grün“ schaut, fördert im Zweifel gar nichts.
Grüner Strom Label und ok-power: diese Siegel trennen Papier-Ökostrom von Wirkung
Zwei unabhängige Gütesiegel haben sich auf dem deutschen Energiemarkt als verlässlich etabliert: das Grüner Strom Label und ok-power. Beide verlangen 100 Prozent Erneuerbare und prüfen jährlich, ob der Tarif mehr bewirkt als reinen Zertifikate-Einkauf. Ein TÜV-Siegel, etwa von TÜV Nord oder TÜV Süd, bestätigt zusätzlich korrekte Strommengen, ersetzt die beiden Labels aber nicht in jedem Fall.
Umwelt- und Verbraucherverbände wie NABU, BUND, DNR, IPPNW, EUROSOLAR und Verbraucher.org tragen das Grüner Strom Label. Zertifizierte Tarife müssen je Kilowattstunde einen festen Betrag in Energiewende-Projekte stecken, von neuen Solarparks bis zu Speichern. Das ok-power-Label vergibt der gemeinnützige Verein EnergieVision. Es verlangt neben 100 Prozent Erneuerbaren den Ausschluss wesentlicher Beteiligungen von Atom- und Kohlekonzernen sowie faire Vertragsbedingungen, etwa ein Verbot von Vorkasse. Die Plus-Variante steht für zusätzlichen Neuanlagen-Ausbau. Wie du die Siegel im Tarifdickicht findest, zeigt unser Ratgeber zu Ökostromlabels und ihrer Prüfung.
Nicht überall, wo „grüner Strom“ draufsteht, steckt also Förderwirkung drin. Ein fehlendes Label ist umgekehrt nicht automatisch ein Ausschlusskriterium. Prokon etwa arbeitet mit Selbstverpflichtung und eigenen Windparks. Entscheidend bleibt, dass sich die Förderwirkung unabhängig überprüfen lässt.
Was sagen Ökostromanbieter-Tests von Robin Wood und Öko-Test?
Unabhängige Ökostromanbieter-Tests sieben hart aus: Robin Wood prüfte für den Ökostromreport 2025 über 1.200 Angebote und empfahl nur zehn, darunter Bürgerwerke, EWS Schönau, Fair Trade Power, Green Planet Energy, MANN Naturstrom, Naturstrom, Ökostrom+, Polarstern, Prokon und WestfalenWIND (Stand: Februar 2025). Die Quote von unter einem Prozent zeigt, wie selten echte Förderwirkung ist.
Die Umweltorganisation legt drei Kriterien an: ausschließlich Strom aus erneuerbaren Quellen, Unabhängigkeit von Kohle- und Atomwirtschaft bei Eigentum und Einkauf sowie ein aktiver Beitrag zur Energiewende in Deutschland über Neuanlagen-Verträge oder feste Investitionsprogramme. Damit ist der Report strenger als manches Siegel. Lose zugekaufte Herkunftsnachweise reichen dort nicht.
Auch Öko-Test rät seit Jahren, auf die Siegel ok-power und Grüner Strom Label zu achten, weil sie einen nachweisbaren ökologischen Zusatznutzen garantieren (Stand 2018). Für dich als Verbraucher heißt das: Ein Tarif, der in Tests von Umweltorganisationen auftaucht und ein anerkanntes Label trägt, ist doppelt abgesichert. Preisvergleichsportale sortieren dagegen meist nur nach Kosten. Das greift zu kurz.
Die Anbieter im Detail: von den Stromrebellen bis zum Social Business
Hinter den empfohlenen Ökostromanbietern stehen sehr unterschiedliche Geschichten, und genau die erklären, warum ihre Tarife wirken. Drei Muster stechen heraus. Da sind erstens Bürgerbewegungen, die aus Protest eigene Energieversorger gründeten. Zweitens Pioniere der ersten Stunde, die seit Ende der 1990er Jahre professionelle Öko-Versorgung aufbauen. Und drittens jüngere Unternehmen, die Ökostrom mit sozialem Anspruch verbinden. Wer die Herkunft eines Anbieters kennt, kann besser einschätzen, ob die Energiewende dort Geschäftszweck oder Werbeversprechen ist. Die folgenden Porträts fassen die wichtigsten Fakten zusammen.
EWS Schönau und Bürgerwerke: Strom in Bürgerhand
Die Elektrizitätswerke Schönau entstanden 1994 als Reaktion auf die Katastrophe im Atomkraftwerk Tschernobyl: Eine Elterninitiative kaufte nach zwei Bürgerentscheiden das örtliche Stromnetz für 8,7 Millionen D-Mark und wurde als „Stromrebellen“ bundesweit bekannt. Seit 2009 sind die EWS eine Genossenschaft, heute beliefern sie über 185.000 Haushalte (Stand: September 2026). Die Bürgerwerke aus Heidelberg heben dieses Prinzip auf die Verbundebene: 152 Energiegenossenschaften mit über 2.000 Bürgerenergie-Anlagen liefern gemeinsam Strom (Stand: Juni 2026). Gewinne bleiben in den Regionen.
Naturstrom und Green Planet Energy: die Pioniere von 1998 und 1999
Die Naturstrom AG startete 1998 als einer der ersten unabhängigen Öko-Versorger Deutschlands und investiert heute rund 7 Millionen Euro pro Jahr in neue Öko-Kraftwerke (Stand: September 2026). Mit 1 Cent pro Kilowattstunde zahlt sie doppelt so viel in den Ausbau ein, wie das Grüner Strom Label mindestens verlangt. Green Planet Energy, 1999 von Greenpeace als Genossenschaft gegründet, liefert Wind-, Wasser- und Solarstrom nach eigenen strengen Kriterien, lässt sich jährlich unabhängig prüfen und beteiligt Mitglieder schon ab einem Anteil von 55 Euro (Stand: September 2026).
Polarstern, Prokon und LichtBlick: drei Wege zum Grünstrom
Polarstern aus München versteht sich seit 2011 als Social Business: Je Kilowattstunde fließt 1 Cent in den heimischen Ausbau, zusätzlich fördert je Kundin und Kunde ein fester Betrag von 20 Euro pro Jahr Energieprojekte in Kambodscha und Madagaskar (Stand: September 2026). Prokon aus Itzehoe betreibt knapp 400 eigene Windenergieanlagen und gehört rund 40.000 Mitgliedern (Stand: September 2026). LichtBlick liefert seit 1998 ausschließlich Ökostrom und erreicht rund 2 Millionen Menschen. Im Ökostromreport 2025 taucht der Großanbieter allerdings nicht auf. Wer maximale Förderwirkung sucht, greift daher eher zu den Genossenschaften.
Ökostromtarif wechseln: in vier Schritten zum Anbieter mit Förderwirkung
Einen Ökostromtarif zu wechseln dauert online etwa 15 Minuten: Zählernummer und Jahresverbrauch bereitlegen, Wunschanbieter mit Grüner Strom Label oder ok-power auswählen, Vertrag digital abschließen, fertig. Die Kündigung beim alten Anbieter übernimmt der neue Versorger. Dein Strom fließt dabei ohne Unterbrechung weiter, denn der Netzbetreiber bleibt derselbe.
Das verbreitetste Vorurteil lautet: Echter Ökostrom sei ein teures Nischenprodukt für Idealisten. Die Zahlen widerlegen das. Mehr als jeder zweite deutsche Haushalt bezog 2023 einen Ökostromtarif: Der Anteil von Ökostrom lag laut Umweltbundesamt bei 57,1 Prozent der Haushalte. Grünstrom ist längst Massenmarkt. Auch beim Strompreis liegen zertifizierte Tarife oft nahe an der Grundversorgung, teils darunter. Wie groß die Differenz wirklich ausfällt, rechnet unsere Analyse zum Preisvergleich von Ökostrom und konventionellem Strom durch.
Seit 1997 beobachten wir auf greenya.de, der Plattform für nachhaltiges Leben, den Ökostrommarkt, und ein Muster wiederholt sich: Wer einmal bewusst zu einem Anbieter mit Förderwirkung gewechselt ist, bleibt meist über viele Jahre, während Kundschaft reiner Billig-Ökotarife bei jeder Preisrunde erneut wandert. Ein sorgfältiger Vergleich lohnt sich also doppelt. Er spart Wechselstress und verschafft deinem Geld eine messbare Wirkung im Netz.
Häufige Fragen zu Ökostromanbietern und Ökostromtarifen
Hier beantworten wir die Fragen, die uns zu Ökostrom-Vergleich, Labels und Wechsel am häufigsten erreichen. Alle Antworten beruhen auf den oben verlinkten Quellen.
Woran erkennst du echten Ökostrom?
Echten Ökostrom erkennst du an einer belegten Förderwirkung, nicht am Namen des Tarifs. Verlässliche Zeichen sind das Grüner Strom Label und das ok-power-Siegel, weil beide 100 Prozent Erneuerbare plus Investitionen in die Energiewende verlangen. Prüfe zusätzlich die Stromkennzeichnung des Anbieters und ob er unabhängig von Kohle- und Atomkonzernen ist. Reine Werbebegriffe wie „grüner Tarif“ ohne Siegel und Nachweis sagen nichts über die Wirkung aus.
Welche Ökostromanbieter schneiden in Tests am besten ab?
Im Ökostromreport 2025 gelten zehn Angebote als empfehlenswert, darunter EWS Schönau, Naturstrom, Green Planet Energy, Polarstern, Bürgerwerke und Prokon (Stand: Februar 2025). Öko-Test empfiehlt grundsätzlich Tarife mit ok-power oder Grüner Strom Label, weil nur sie einen nachweisbaren ökologischen Zusatznutzen garantieren. Wer aus dieser Schnittmenge wählt, hat die besten Stromanbieter im Vergleich bereits gefunden und macht beim eigenen Ökostromanbieter-Test wenig falsch.
Was sind Herkunftsnachweise und warum reichen sie allein nicht?
Herkunftsnachweise (GoO) sind elektronische Belege, die je Megawattstunde die erneuerbare Erzeugung dokumentieren und ein Doppelverkaufen der Öko-Eigenschaft verhindern. Sie garantieren aber keinen Ausbau: Anbieter können günstige Nachweise alter ausländischer Wasserkraftwerke kaufen und damit Graustrom grün etikettieren. Erst Labels, Neuanlagen-Verträge oder feste Förderbeträge je Kilowattstunde machen aus dem Nachweis echte Wirkung im Stromnetz.
Wie läuft der Wechsel des Ökostromtarifs konkret ab?
Du schließt einfach den neuen Vertrag ab; sobald dein neuer Ökostromanbieter den Auftrag bestätigt, übernimmt er alles Weitere, inklusive Kündigung beim alten. Du brauchst nur Zählernummer, Adresse und deinen ungefähren Jahresverbrauch in Kilowattstunden. Beim Umzug oder nach einer Preiserhöhung gilt meist ein Sonderkündigungsrecht mit kurzer Frist. Plane insgesamt zwei bis sechs Wochen bis zur Umstellung ein und lies die Vertragslaufzeit vor dem Abschluss genau.
Fällt beim Anbieterwechsel der Strom aus?
Nein, deine Versorgung läuft beim Wechsel lückenlos weiter. Das Stromnetz vor Ort betreibt weiterhin derselbe Netzbetreiber, nur der Lieferant und damit die Abrechnung ändern sich. Sollte ein Anbieter ausfallen, springt automatisch die gesetzlich geregelte Ersatzversorgung durch den örtlichen Grundversorger ein. Ein Stromanbieterwechsel zu einem echten Ökostromanbieter ist damit technisch genauso risikolos wie jeder andere Tarifwechsel.
Sind Ökostromtarife mit Label unfair oder überteuert?
Nein, seriöse Labels schützen dich sogar vor unfairen Konditionen. EnergieVision schließt für das ok-power-Siegel Vorkasse-Modelle, überlange Laufzeiten und Mindestabnahmemengen ausdrücklich aus. Viele zertifizierte Tarife liegen preislich auf dem Niveau regionaler Grundversorgung. Vergleiche trotzdem Arbeitspreis, Grundpreis und Laufzeit, denn die Konditionen unterscheiden sich je nach Wohnort und Verbrauch deutlich.
Fazit: Wechseln lohnt sich, aber nur zu Anbietern mit Wirkung
Ein Ökostrom-Vergleich nach Preis allein führt oft zu Tarifen, die nur mit zugekauften Zertifikaten glänzen. Wirksamer ist der Blick auf Förderwirkung und Eigentum: Genossenschaften wie EWS Schönau, Bürgerwerke oder Green Planet Energy, Pioniere wie Naturstrom und Social Businesses wie Polarstern stecken nachweislich Geld in neue Anlagen. Prüfe also drei Dinge, bevor du unterschreibst: 100 Prozent Erneuerbare, Unabhängigkeit von Kohle und Atom, fester Förderbeitrag je Kilowattstunde. Wähle dann einen Tarif mit Grüner Strom Label oder ok-power und stoße den Wechsel noch diese Woche an. Dein Netzbetreiber bleibt, deine Wirkung wächst.
Quellen und weiterführende Informationen
Bürgerwerke eG (2026): Gemeinsam für Energie in Bürgerhand
Elektrizitätswerke Schönau (2026): Die Geschichte der Stromrebellen
Elektrizitätswerke Schönau (2026): Ökostrom: zu den Stromrebellen wechseln
Elektrizitätswerke Schönau (2026): Unser Förderprogramm
EnergieVision e.V. (2026): Das ok-power-Label für Ökostrom
Green Planet Energy eG (2026): Ökostrom und Gas von der Energiegenossenschaft
Grüner Strom Label e.V. (2026): Das Grüner Strom Label
LichtBlick SE (2026): Ökostrom für dein Zuhause
Naturstrom AG (2026): Über uns
Öko-Test (2018): Ökostromanbieter: Wie man gute erkennt
Polarstern GmbH (2026): Über uns
Prokon Regenerative Energien eG (2026): Das ist Prokon
Robin Wood e.V. (2025): Ökostromreport 2025: Zehn von über 1.200 Ökostrom-Angeboten sind empfehlenswert
Umweltbundesamt (2025): Hintergrundwissen Ökostrom: Stromkennzeichen und Herkunftsnachweis