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Superintelligenz erklärt: Was künstliche Superintelligenz bedeutet und was KI an Strom und Wasser kostet

Heller Serverraum eines Rechenzentrums mit Reihen schwarzer Serverschränke © Getty Images / Unsplash+
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Aktualisiert: Von greenya Redaktion

Superintelligenz bezeichnet eine künstliche Intelligenz, die dem besten menschlichen Gehirn in praktisch allen Bereichen weit überlegen wäre. Gebaut hat sie bis heute niemand. Seit Ende September 2026 verwendet die US-Regierung den Begriff allerdings auch für heutige KI. Ganz gleich, welcher Name sich durchsetzt: Schon die KI von heute dürfte den Stromverbrauch der Rechenzentren bis 2030 etwa verdoppeln.

Superintelligenz und KI: Begriffe, Zahlen und Fakten

  • Superintelligenz bezeichnet nach dem Philosophen Nick Bostrom eine Intelligenz, die dem besten menschlichen Gehirn in praktisch allen Bereichen weit überlegen ist.
  • Eine Superintelligenz existiert nach heutigem Wissensstand nicht; aktuelle KI-Modelle wie ChatGPT, Gemini und Claude sind leistungsfähig, aber nicht übermenschlich.
  • US-Präsident Donald Trump kündigte am 22. September 2026 an, KI künftig „Super Intelligence“ zu nennen; eine Präsidialverfügung vom 29. September 2026 schreibt das den US-Bundesbehörden vor.
  • Rechenzentren verbrauchten 2025 weltweit rund 485 Terawattstunden Strom, für 2030 erwartet die Internationale Energieagentur etwa 950 Terawattstunden.
  • Deutsche Rechenzentren benötigten 2025 laut Bitkom 21,3 Terawattstunden Strom, fast doppelt so viel wie 2015.
  • Ab dem 1. Januar 2027 müssen größere Rechenzentren in Deutschland ihren Strom bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken.

Superintelligenz nach Nick Bostrom: Definition und Abgrenzung

Der schwedische Philosoph Nick Bostrom hat den Begriff mit seinem Buch „Superintelligenz. Szenarien einer kommenden Revolution“ (2014) weltweit bekannt gemacht, definiert hatte er ihn schon 1998. Er beschreibt damit einen Intellekt, der dem besten menschlichen Gehirn in praktisch allen Bereichen weit überlegen ist: in Wissenschaft, Kreativität, Strategie und sozialem Geschick. Ob dieser Intellekt aus Silizium, aus Biologie oder aus beidem besteht, lässt die Definition offen.

Bostrom leitete bis 2024 das Future of Humanity Institute an der Universität Oxford. Die Idee selbst ist älter. Der britische Mathematiker I. J. Good beschrieb schon 1965 eine „Intelligenzexplosion“: Eine Maschine, die klüger ist als ihre Erbauer, könnte noch bessere Maschinen entwerfen. Diese Spirale der Selbstverbesserung, die exponentiell schneller werden könnte, ist bis heute das Kernargument der Debatte. Der US-Erfinder Ray Kurzweil sagte 1999 voraus, Computer würden bis 2029 das Niveau menschlicher Intelligenz erreichen. Transhumanisten sehen darin eine Verheißung, viele Informatiker ein spekulatives Szenario.

Im Alltag verschwimmen die Begriffe. Die folgende Übersicht ordnet sie nach dem, was ein System tatsächlich kann.

Begriff Was gemeint ist Gibt es das heute?
Schwache künstliche Intelligenz KI-Systeme, die einzelne Aufgaben wie Übersetzen, Texten oder Bilderkennen sehr gut lösen Ja, ChatGPT, Gemini und Claude gehören dazu
AGI (Artificial General Intelligence) Künstliche allgemeine Intelligenz, deren kognitive Fähigkeiten in fast allen Denkaufgaben dem Menschen entsprechen Umstritten, kein anerkannter Nachweis
Künstliche Superintelligenz (ASI) Superintelligente KI, die die menschliche Intelligenz in fast allen Bereichen deutlich übertrifft Nein, bislang hypothetisch
„Super Intelligence“ als US-Amtsbegriff Neuer Name der US-Regierung für dieselbe Technik, die bisher KI hieß Ja, als offizielle Bezeichnung

Die Tabelle zeigt, warum der Begriff derzeit doppeldeutig ist: Der Fachbegriff beschreibt eine mögliche Zukunft, der Amtsbegriff die Gegenwart. Meist verrät der Zusammenhang, welche Bedeutung gemeint ist.

Warum heißt KI in den USA jetzt Superintelligenz?

US-Präsident Donald Trump hat vor der UN-Vollversammlung am 22. September 2026 angekündigt, dass Dokumente der US-Regierung KI künftig „Super Intelligence“ nennen. Seine Begründung: Das Wort „künstlich“ lasse die Technik unecht wirken, dabei sei sie nicht unecht. Eine Präsidialverfügung vom 29. September 2026 setzt das für die Bundesbehörden um und definiert den Begriff vorerst als genau die Technik, die bisher unter KI fiel.

Die Reaktionen fallen unterschiedlich aus. Elon Musk kündigte am 4. Oktober 2026 an, seine KI-Sparte SpaceXAI in SpaceXSI umzubenennen. OpenAI und Anthropic verwenden nach Agenturberichten weiterhin den Begriff „AI“. In Deutschland ist „KI“ mit Abstand der gebräuchlichste Begriff geblieben: Im September 2026 suchten Menschen rund hundertmal häufiger nach „KI“ als nach „Superintelligenz“ (Stand: Oktober 2026).

Auf greenya.de, Deutschlands Plattform für nachhaltiges Leben, stellen wir seit 1997 jeder neuen Technik dieselben zwei Fragen: Was verbraucht sie, und was bringt sie? So haben wir es beim Elektroauto und bei der Wärmepumpe gehalten, und so halten wir es bei KI.

Die Antwort liefern Zahlen von Energieagenturen, Forschungsinstituten und den Anbietern selbst. Sie zeigen ein klares Bild, auch wenn nicht jede davon unabhängig geprüft ist.

Stromverbrauch und Wasserverbrauch: Was KI-Rechenzentren kosten

Rechenzentren verbrauchten 2025 global rund 485 Terawattstunden Strom, 17 Prozent mehr als im Jahr davor. Das zeigt die Internationale Energieagentur (IEA) in ihrem Bericht von 2026. Bis 2030 erwartet sie etwa 950 Terawattstunden, rund 3 Prozent des weltweiten Strombedarfs. Schon 2025 verglich die IEA diesen Wert mit dem heutigen Stromverbrauch ganz Japans.

Treiber ist die KI. Der Verbrauch spezialisierter KI-Rechenzentren stieg laut IEA allein 2025 um 50 Prozent. Ein typisches KI-Rechenzentrum braucht so viel Strom wie 100.000 Haushalte, die größten Anlagen, die gerade entstehen, das Zwanzigfache. Laut einer Studie des Öko-Instituts im Auftrag von Greenpeace könnte sich der Verbrauch von KI-Rechenzentren zwischen 2023 und 2030 verelffachen: von 50 auf 554 Terawattstunden.

Auch in Deutschland steigt der Bedarf. Der Digitalverband Bitkom zählt rund 2.000 Rechenzentren mit mehr als 100 Kilowatt Anschlussleistung. Sie verbrauchten 2025 zusammen 21,3 Terawattstunden Strom, nach 12 Terawattstunden im Jahr 2015. Heute entfallen etwa 15 Prozent der installierten Kapazität auf KI, bis 2030 sollen es rund 40 Prozent sein.

Kennzahl Wert Quelle
Stromverbrauch aller Rechenzentren weltweit 2025 rund 485 Terawattstunden IEA (2026)
Erwarteter Stromverbrauch aller Rechenzentren weltweit 2030 rund 950 Terawattstunden IEA (2026)
Stromverbrauch deutscher Rechenzentren 2025 21,3 Terawattstunden Bitkom (2025)
Kühlwasser aller Rechenzentren weltweit 2030 rund 664 Milliarden Liter Öko-Institut (2025)
Elektroschrott durch Server und Speicher, 2023 bis 2030 zusammen rund 4,2 Millionen Tonnen Öko-Institut (2025)
Energie einer mittleren Gemini-Textanfrage (Median) 0,24 Wattstunden Google (2025), nicht unabhängig geprüft

Wasserverbrauch: Kühlung, Stromerzeugung und Chipproduktion

KI braucht Wasser an drei Stellen: zur Kühlung der Server, in Kraftwerken, die den Strom erzeugen, und in der Chipfertigung. Das Öko-Institut beziffert das Kühlwasser aller Rechenzentren für 2030 auf rund 664 Milliarden Liter, fast viermal so viel wie 2023. Ein Bericht der Universität der Vereinten Nationen (UNU-INWEH) von 2026 betont, dass der Standort entscheidet: Wie viel Wasser und Fläche KI kostet, hängt davon ab, wo der Strom erzeugt wird und aus welchen Quellen er stammt.

Ein verbreitetes Vorurteil lautet: Eine E-Mail mit ChatGPT verbraucht eine ganze Flasche Wasser. Die Zahl geht auf eine Schätzung der Washington Post und der University of California von 2024 zurück, die rund 519 Milliliter für eine E-Mail mit 100 Wörtern ansetzte. Google gibt für eine mittlere Textanfrage an Gemini 0,26 Milliliter direktes Kühlwasser an, etwa fünf Tropfen. Beide Werte messen Verschiedenes. Unabhängig geprüfte Daten veröffentlichen die KI-Anbieter bisher nicht.

Die einzelne Anfrage fällt also kaum ins Gewicht, die Summe schon. Ressourcen kostet KI vor allem über Milliarden Anfragen, das Training immer größerer Modelle und rechenintensive Formate wie Video.

Potenziale künstlicher Intelligenz für Klima und Energiewende

KI könnte mehr Emissionen vermeiden, als ihre Rechenzentren verursachen. Die IEA schätzt, dass der breite Einsatz bereits vorhandener KI-Lösungen die energiebedingten Emissionen im Jahr 2035 um etwa 5 Prozent senken könnte. Das ist deutlich mehr, als Rechenzentren ausstoßen, aber weit weniger, als die Klimaziele verlangen.

Die größten Hebel liegen in Stromnetzen, Industrie und Gebäuden. Nach Angaben der IEA kann KI die Dauer von Stromausfällen um 30 bis 50 Prozent verkürzen und dank besserer Wind- und Solarprognosen dafür sorgen, dass weniger Ökostrom verpufft. Sensoren und KI-Steuerung könnten bis zu 175 Gigawatt zusätzliche Übertragungskapazität freimachen, ohne neue Leitungen. In Gebäuden ließen sich mit KI-gesteuerter Heizung und Kühlung weltweit rund 300 Terawattstunden Strom sparen.

Die IEA warnt zugleich vor Rebound-Effekten. Autonome Fahrzeuge könnten etwa Menschen aus Bus und Bahn locken und die Einsparung aufzehren. Ihr Fazit: KI ist kein Allheilmittel und ersetzt keine Klimapolitik. Weitere Anwendungsbeispiele zeigt unser Ratgeber, wie künstliche Intelligenz die Nachhaltigkeit verändern kann.

Ob KI unterm Strich dem Klima nützt, entscheidet sich also nicht in der Technik allein. Es hängt davon ab, wofür Mensch und Maschine die Rechenleistung gemeinsam einsetzen.

Superintelligenz: Panikmache oder echtes Risiko?

Ob eine echte Superintelligenz gefährlich wäre, ist unter Fachleuten umstritten. Im Oktober 2025 forderte das Future of Life Institute in einer Erklärung, die Entwicklung von Superintelligenz zu verbieten, bis die Wissenschaft sich weitgehend einig ist, dass sie sicher kontrollierbar ist, und die Bevölkerung klar zustimmt. Unterzeichnet haben unter anderem die KI-Pioniere Geoffrey Hinton und Yoshua Bengio, Apple-Mitgründer Steve Wozniak und Unternehmer Richard Branson. Die Liste umfasste zuletzt 77.920 Unterschriften (Stand: Oktober 2026).

Im Zentrum steht das sogenannte Kontrollproblem, das Nick Bostrom ausführlich beschreibt: Wie stellt man sicher, dass ein System, dessen Denkfähigkeit die seiner Entwickler übersteigt, menschliche Werte teilt? Bostrom illustriert das mit einem Gedankenexperiment. Eine Maschine, die stur ein harmloses Ziel verfolgt, etwa möglichst viele Büroklammern herzustellen, könnte dafür alle Ressourcen der Erde verbrauchen. Im Extremfall befürchten manche Forscher katastrophale Folgen bis zur Auslöschung der Menschheit. In der Science-Fiction ist das ein Dauerthema, in der Forschung zur KI-Sicherheit ein ernsthaftes Arbeitsgebiet.

Andere halten solche Szenarien für Panikmache. Ihr Argument: KI läuft in Rechenzentren, die Menschen bauen, mit Strom versorgen und abschalten können. Realistischer sei der Missbrauch durch Menschen, etwa für Überwachung oder Desinformation, oder die Konzentration von Macht bei wenigen Konzernen aus dem Silicon Valley. Auch Rezensenten der Süddeutschen Zeitung hielten Bostroms Warnungen für übertrieben.

Unabhängig davon, wie man die Risiken bewertet: Regeln, Transparenz und Ressourcenverbrauch werden schon heute verhandelt. Wer über Strom, Wasser und Rohstoffe der KI spricht, spricht deshalb auch darüber, unter welchen Bedingungen eine Gesellschaft KI einsetzen will.

KI ressourcenschonend nutzen: So gehst du vor

Text verbraucht wenig, Video und KI-Agenten verbrauchen viel. Laut IEA benötigen Videoerzeugung, längeres Nachdenken der Modelle und Agenten, die selbstständig Aufgaben abarbeiten, pro Anfrage das Hundert- bis Tausendfache einer einfachen Textfrage. Eine einfache Textanfrage braucht dagegen meist weniger Strom als ein Fernseher, der genauso lange läuft.

Daraus ergibt sich eine einfache Drei-Fragen-Regel für den Alltag:

  1. Brauche ich überhaupt KI? Rechnen, Wetter, Fahrpläne oder eine schnelle Faktensuche erledigen spezialisierte Apps oft sparsamer.
  2. Welches Modell reicht? Für Rechtschreibung oder eine kurze Zusammenfassung genügt meist ein kleines, schnelles Modell statt eines Denkmodus.
  3. Welches Format brauche ich wirklich? Text statt Bild, Bild statt Video, eine präzise Frage statt fünf Nachfragen.

Auch Gesetze setzen an. Das deutsche Energieeffizienzgesetz verlangt von größeren Rechenzentren seit 2024 mindestens 50 Prozent und ab dem 1. Januar 2027 bilanziell 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien. Rechenzentren, die ab Juli 2026 in Betrieb gehen, müssen mindestens 10 Prozent ihrer Energie wiederverwenden, etwa als Abwärme; für Anlagen ab Juli 2028 steigt der Anteil auf 20 Prozent. Der europäische AI Act verpflichtet Anbieter von KI-Modellen mit allgemeinem Verwendungszweck, Angaben zum Energieverbrauch in die technische Dokumentation aufzunehmen, wie die Bundesnetzagentur erläutert. Wie Betreiber Kühlung und Abwärme heute schon lösen, beschreibt unser Beitrag zu nachhaltiger Kühlung in Rechenzentren.

Deinen größten Hebel hast du allerdings bei der Hardware. Einen großen Teil ihres Fußabdrucks verursachen Laptops und Smartphones schon bei der Herstellung. Deshalb lohnt es sich, Geräte lange zu nutzen oder ein gebrauchtes, aufbereitetes Gerät zu kaufen. Bewusste KI-Nutzung und langlebige Technik ergänzen sich.

Häufige Fragen zu Superintelligenz

Die folgenden Antworten greifen die Fragen auf, die zu Superintelligenz und KI am häufigsten gestellt werden.

Gibt es schon eine Superintelligenz?

Nein, eine Superintelligenz gibt es nach heutigem Wissensstand nicht. Heutige KI-Systeme wie ChatGPT von OpenAI, Gemini von Google oder Claude von Anthropic lösen viele Aufgaben auf hohem Niveau, übertreffen die menschliche Intelligenz aber nicht in allen Bereichen. Wenn US-Bundesbehörden seit September 2026 von „Super Intelligence“ sprechen, meinen sie laut Präsidialverfügung dieselbe Technik, die bisher KI hieß.

Wann kommt die Superintelligenz?

Niemand kann den Zeitpunkt seriös vorhersagen. Ray Kurzweil nannte schon 1999 das Jahr 2029 für Maschinen auf menschlichem Niveau, einzelne Unternehmer aus dem Silicon Valley sprechen von wenigen Jahren, andere Forscher halten Jahrzehnte oder gar keinen Durchbruch für realistisch. Die Uneinigkeit ist groß. Sicher ist nur: Schon die heutige KI verbraucht messbar Strom, Wasser und Rohstoffe, ganz gleich, ob und wann eine KI-Superintelligenz entsteht.

Was ist der Unterschied zwischen AGI und Superintelligenz?

AGI steht für Artificial General Intelligence, also künstliche allgemeine Intelligenz auf menschlichem Niveau. Superintelligenz geht weiter: Sie wäre der menschlichen Intelligenz in fast allen Bereichen deutlich überlegen. Viele Forscher sehen AGI als mögliche Zwischenstufe, aus der durch Selbstverbesserung eine Superintelligenz entstehen könnte. Für beide Stufen gibt es bisher keinen anerkannten Nachweis.

Wie viel Strom verbraucht eine KI-Anfrage?

Eine mittlere Textanfrage (Median) in der Gemini-App verbraucht nach Angaben von Google 0,24 Wattstunden, so viel wie weniger als neun Sekunden Fernsehen. Die Werte stammen vom Anbieter selbst und sind nicht unabhängig geprüft. Laut IEA brauchen Video, Denkmodi und KI-Agenten pro Anfrage das Hundert- bis Tausendfache. Der Verbrauch pro Aufgabe sinkt zwar deutlich, der Gesamtverbrauch der Rechenzentren steigt laut IEA trotzdem weiter.

Worum geht es in Nick Bostroms Buch „Superintelligenz“?

Nick Bostroms Buch „Superintelligenz. Szenarien einer kommenden Revolution“ erschien 2014 und gilt als Standardwerk zum Thema. Der Philosoph beschreibt mögliche Wege zur Superintelligenz, von Simulationen des menschlichen Gehirns bis zu Programmen, die sich selbst verbessern, und vor allem das Kontrollproblem. Rezensenten der Süddeutschen Zeitung hielten seine Warnungen für übertrieben, die „Welt“ fand das Buch akademisch, aber fesselnd.

Fazit: Superintelligenz verstehen, Ressourcen im Blick behalten

950 Terawattstunden Strom könnten Rechenzentren laut IEA im Jahr 2030 verbrauchen, rund doppelt so viel wie 2025. Eine echte Superintelligenz im Sinne Nick Bostroms gibt es bisher nicht, die ökologischen Kosten heutiger KI sind dagegen messbar: Strom, Kühlwasser, Rohstoffe und Elektroschrott. Gleichzeitig kann KI Stromnetze, Industrie und Gebäude effizienter machen. Unsere Empfehlung: Nutze KI gezielt für Aufgaben, bei denen sie dir wirklich Zeit spart, wähle Text vor Video und das kleinste passende Modell. Und frag bei jeder neuen Technik nach Verbrauch und Nutzen.

Quellen und weiterführende Informationen