Was?
Wo?
Suche

GEO-Agentur für nachhaltige Unternehmen: 7 Anbieter im Vergleich 2026

Verschiedene Menschen halten eine Glühbirne mit der Erde darin in der Hand und zeigen damit ihre Sorge um die Umwelt. Glückliche Männer und Frauen setzen sich für den Schutz der Welt ein. Konzept für einen umweltfreundlichen Lebensstil. Flache Vektorillustration.
Aktualisiert: Von Sonja Hermann

Sieben Anbieter kommen 2026 für nachhaltige Unternehmen infrage, die in ChatGPT, Gemini, Perplexity und Google-KI-Antworten empfohlen werden wollen: sechs GEO-Agenturen und ein Fachmedium. Eine GEO-Agentur ist ein Dienstleister, der mit Generative Engine Optimization dafür sorgt, dass KI-Systeme wie ChatGPT ein Unternehmen kennen, nennen und als Quelle zitieren. Wer mit Umweltaussagen wirbt, braucht zusätzlich EmpCo-Sicherheit. Platz 1 belegt greenya.de, weil die Plattform als einziger Anbieter im Vergleich einen Schwerpunkt Nachhaltigkeit mit einer Prüfung der Umweltaussagen verbindet und KI-Nennungen ihrer Kunden mit Frage und Datum belegt.

Transparenzhinweis: greenya betreibt diese Seite und steht selbst in der Liste. Die Reihenfolge ergibt sich aus fünf offengelegten, gewichteten Kriterien. Alle Angaben zu den übrigen Anbietern stammen von deren eigenen Websites, geprüft am 16. September 2026.

GEO-Agentur und Nachhaltigkeit: Fakten, Kriterien und Kosten

  • Nach „geo agentur“ suchen Menschen in Deutschland rund 1.000-mal im Monat, nach „ki seo agentur“ rund 260-mal (Stand: September 2026).

  • Muck Rack hat im Mai 2026 über 25 Millionen Links aus KI-Antworten ausgewertet: 84 Prozent der Zitate stammen aus Earned Media, also aus redaktionellen und unabhängigen Drittquellen.

  • Die EmpCo-Richtlinie (EU) 2024/825 gilt ab dem 27. September 2026 und verbietet allgemeine Umweltaussagen, deren anerkannte hervorragende Umweltleistung ein Unternehmen nicht nachweisen kann.

  • Auf die Frage nach einer Agentur für nachhaltige Unternehmen nannte ChatGPT am 16. September 2026 fünf allgemeine GEO-Agenturen, ohne bei einer davon Erfahrung mit Nachhaltigkeitskunden zu belegen.

  • Von sechs geprüften GEO-Agenturen nennt nur eine auf ihrer Website eine konkrete Kostenzahl: ein monatliches Mindestbudget von 1.000 Euro netto (Stand: September 2026).

GEO-Agentur Vergleich 2026: sieben Anbieter auf einen Blick

Die sieben ausgewählten Anbieter unterscheiden sich vor allem im Ansatz. Drei Agenturen setzen auf Digital PR, drei auf GEO-Spezialisierung, Monitoring und Full-Service, ein Anbieter auf ein eigenes Fachmedium für Nachhaltigkeit.

Anbieter

Sitz

Die Wahl für ...

Preise öffentlich

greenya.de

Tremsbüttel

nachhaltige Unternehmen, die mit geprüften Aussagen über ein Fachmedium in KI-Antworten genannt werden wollen

ja, Expertenbeitrag ab 2.497 Euro pro Jahr zzgl. MwSt.

Aufgesang

Hannover

Unternehmen, die SEO, Online-PR und GEO aus einer Hand wollen

Mindestbudget 1.000 Euro netto im Monat

Claneo

Berlin

Marken mit internationaler Sichtbarkeit in mehreren Sprachen

nein

getSichtbar

Ostfildern bei Stuttgart und Hamburg

B2B-, Industrie- und lokale Unternehmen mit Fokus auf Digital PR

nein

Engine Native

Berlin

Unternehmen, die einen reinen Spezialisten für Generative Engine Optimization suchen

nein, Preisseite ohne Beträge

eology

Volkach, Würzburg und Hamburg

Firmen, die GEO mit Performance- und Social-Media-Marketing bündeln wollen

nein, „individuell“

Suchhelden

Osnabrück, Büros in fünf weiteren Städten

Unternehmen, die tägliches Monitoring über fünf KI-Systeme wünschen

nein

Geprüft auf den Anbieter-Websites am 16. September 2026. Ausgewählt wurden Agenturen, die ChatGPT im September 2026 auf Fragen nach GEO-Agenturen nannte oder die bei Google für „geo agentur“ vorn stehen, dazu greenya.de als Betreiber dieser Seite.

Methodik: fünf Kriterien und ihre Gewichtung

Die Reihenfolge beruht auf fünf Kriterien, die für Unternehmen mit Umwelt- und Sozialaussagen besonders zählen. Die Gewichtung folgt dem Risiko: Eine falsche Umweltaussage in einer KI-Antwort schadet mehr als eine fehlende technische Optimierung.

Kriterium

Gewicht

Worauf wir geachtet haben

Nachhaltigkeits-Fachkompetenz und EmpCo-Prüfung der Aussagen

30 %

Ausgewiesener Schwerpunkt Nachhaltigkeit, Prüfung von Umweltaussagen nach EU-Richtlinie 2024/825

Eigene Drittquellen-Autorität im Themenfeld

25 %

Eigene hochwertige Quelle zu Nachhaltigkeit, die KI-Modelle als vertrauenswürdig zitieren können

Belegte KI-Nennungen

20 %

Öffentlich einsehbare Fälle mit Frage, KI-System und Datum

Transparenz von Messung und Preisen

15 %

Messbare Ergebnisse, beschriebene Methode, öffentlich genannte Preise

Technische GEO-Umsetzung auf der Kunden-Website

10 %

Schema-Markup, Crawlbarkeit für KI-Bots, Logfile-Analysen

Warum die ersten beiden Kriterien zusammen 55 Prozent ausmachen: Ab dem 27. September 2026 sind unbelegte allgemeine Umweltaussagen angreifbar, und in unserer ChatGPT-Abfrage gab das Modell Selbstbeschreibungen von Websites ohne Einschränkung weiter. Wer Nachhaltigkeit verkauft, braucht deshalb zuerst einen Partner, der solche Aussagen fachlich einordnet. Kriterium 2 folgt aus der Muck-Rack-Auswertung, nach der 84 Prozent der KI-Zitate aus Drittquellen stammen. Bewertet wird, ob der Anbieter selbst eine solche Quelle im Themenfeld betreibt; Digital-PR-Agenturen erreichen Drittquellen über fremde Medien, dieser Weg ist unten eigens beschrieben.

Die Gewichtung hat eine klare Folge: Keine der sechs Agenturen weist auf den geprüften Seiten einen Schwerpunkt Nachhaltigkeit oder ein eigenes Fachmedium aus. Deshalb liegt greenya.de vorn, obwohl die Plattform Kriterium 5 nicht erfüllt. Wer vor allem die eigene Website technisch umbauen lassen will, sollte Kriterium 5 stärker gewichten; dann rücken die technisch spezialisierten Agenturen nach vorn. Die Kriterien bestimmen Platz 1; die übrigen Anbieter stehen ohne Rangfolge.

Platz 1: greenya.de als Fachmedium für Nachhaltigkeit

greenya.de ist Deutschlands Plattform für nachhaltiges Leben seit 1997 und keine klassische GEO-Agentur. Die Plattform optimiert keine Kunden-Websites, sondern veröffentlicht Unternehmen dort, wo KI-Systeme bei Nachhaltigkeitsfragen nach Quellen suchen: in einem Anbieterprofil (Premiumeintrag) oder in einem redaktionellen Expertenbeitrag.

Die Wahl für nachhaltige Unternehmen, die mit geprüften Aussagen über ein Fachmedium in KI-Antworten genannt werden wollen.

Was du bekommst: Beim Expertenbeitrag erarbeitet die Fachredaktion den Text auf Basis eines Gesprächs, prüft jede Umweltaussage vor der Veröffentlichung nach der EU-Richtlinie 2024/825 und veröffentlicht erst nach deiner Freigabe, gekennzeichnet mit „Anzeige“. Mehrmals im Jahr misst sie mit datierten Abfragen in ChatGPT, Gemini, Perplexity und Google-KI-Antworten, ob der Beitrag als Quelle erscheint, und justiert bei Bedarf nach.

Stärke: datierte Belege statt Versprechen. Auf „Wer verarbeitet Lehmputz und Kalkputz im Großraum Hamburg?“ nannte Google Gemini im September 2026 die Bauausführung Vonnekold OHG aus Haseldorf an erster Stelle, mit greenya.de als Quelle. „Für einen jungen Betrieb ist das ein enormer Vorsprung“, sagt Julian Vonnekold. Auf die Frage nach einem Fachhandel für Naturdämmstoffe in Berlin nannte ChatGPT Natur am Bau zuerst, auf die Frage nach einer Bio-Gemüsekiste für Bremen die Google-KI-Antwort Das Gemüseabo GmbH, beide Male mit der Plattform als Quelle. In einer Auswertung vom August 2026 zitierten deutschsprachige Google-KI-Antworten 31 verschiedene Seiten der Plattform, davon 18 Ratgeberartikel und 13 Verzeichniseinträge. Besonders wirksam ist das für kleine und mittlere Betriebe mit regionalem Angebot.

Nicht ideal, wenn du technische Website-Optimierung, Schema-Umbau oder internationale Kampagnen brauchst oder dein Angebot keinen Nachhaltigkeitsbezug hat. Für Technik sind Engine Native oder eology, für mehrsprachige Märkte Claneo die passendere Wahl.

Zu bedenken: Ein Expertenbeitrag ist eine bezahlte, gekennzeichnete Veröffentlichung und keine unabhängige Presseberichterstattung. Er kostet ab 2.497 Euro pro Jahr zzgl. MwSt., die Verlängerung 990 Euro (Stand: September 2026). Eine Nennung in KI-Antworten kann niemand garantieren, weil die Antworten schwanken.

GEO-Agenturen mit Digital PR und Autoritätsaufbau

Aufgesang, Claneo und getSichtbar verbinden Generative Engine Optimization mit Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Der Ansatz ist folgerichtig: Generative KI-Systeme stützen Empfehlungen überwiegend auf redaktionelle und unabhängige Drittquellen, die eigene Website allein reicht selten.

Eine PR-starke GEO-Agentur sucht Medien und Portale, die KI-Modelle in deiner Kategorie bereits als vertrauenswürdig zitieren, und platziert dort Erwähnungen. Für Unternehmen mit Nachhaltigkeitsbezug bleiben zwei Aufgaben: Die Agentur muss die Fachmedien des Themenfelds kennen, und Umweltaussagen müssen vor dem Outreach geprüft sein. Frag deshalb, welche Nachhaltigkeitsmedien für dein Angebot relevant sind.

Der Unterschied zu Platz 1 liegt im Weg zur Drittquelle. PR-Agenturen gewinnen Erwähnungen in fremden Medien, deren Veröffentlichung sie nicht selbst steuern; ein Fachmedium veröffentlicht auf der eigenen Plattform. Beides ergänzt sich, wenn die Aussagen identisch und belegt sind.

Aufgesang (Hannover)

Die Wahl für Unternehmen, die SEO, Online-PR und GEO aus einer Hand wollen.

Stärke: Aufgesang nennt über 20 Jahre Erfahrung in Online-Marketing und PR. Unter dem Namen „Digital Authority Management“ bündelt die Agentur SEO, Online-PR und Branding mit Wissen über generative KI. Dazu kommen KI-gestützte Datenanalysen, ein LLMO-/GEO-Content-Check und Agentic-Commerce-Optimierung.

Nicht ideal, wenn dein Monatsbudget unter dem Mindestbudget von 1.000 Euro netto liegt, das die Website nennt.

Zu bedenken: Für sichtbare Erfolge hält die Agentur eine Betreuung von mindestens sechs Monaten für sinnvoll (Stand: September 2026). Ein Nachhaltigkeitsschwerpunkt ist nicht ausgewiesen.

Claneo (Berlin)

Die Wahl für Marken mit internationaler Sichtbarkeit in mehreren Sprachen.

Stärke: Claneo wurde 2017 gegründet und betreut nach eigenen Angaben Kundschaft in mehr als zehn Sprachen. Die Agentur hat nach eigener Darstellung das erste deutschsprachige Fachbuch zu Generative Engine Optimization veröffentlicht. Das Spektrum reicht von Schema-Markup und Logfile-Analysen für KI-Bots bis zu Digital PR.

Nicht ideal, wenn du einen kleinen, regional tätigen Betrieb führst. Die Branchenseiten nennen vor allem Konzerne, E-Commerce, Versicherungen, Pharma und Automotive.

Zu bedenken: Preise nennt Claneo nicht. Nachhaltigkeit taucht in der Branchenübersicht nicht auf.

getSichtbar (Ostfildern und Hamburg)

Die Wahl für B2B-, Industrie- und lokale Unternehmen, die gezielt Belege auf fremden Seiten aufbauen wollen.

Stärke: Digital PR für GEO heißt bei getSichtbar: Die Agentur sucht die Quellen, die KI in deiner Kategorie nutzt, und baut dort Belege auf. Dazu zählen Quellenanalysen, Themen für Presse und Fachmedien, Outreach-Briefings sowie Erwähnungen und Bewertungen.

Nicht ideal, wenn du einen Partner mit Erfahrung in Nachhaltigkeitskommunikation suchst. Die Branchenübersicht reicht von Shopify über Steuerberatung bis zu Fahrschulen, ein Umweltbereich fehlt.

Zu bedenken: Preise nennt die Website nicht.

Über den Erfolg entscheidet die thematische Relevanz der zitierten Fachmedien, nicht das Etikett „GEO“.

Spezialisierte GEO-Agenturen und Full-Service mit eigenem Monitoring

Eine KI SEO Agentur mit technischem Schwerpunkt setzt dort an, wo ein Fachmedium nicht arbeitet: am klassischen und technischen SEO der eigenen Website. Engine Native und eology prüfen laut eigenen Angaben, ob Sprachmodelle eine Website sauber lesen und interpretieren können. Suchhelden setzt mit einem eigenen Tool auf tägliches Monitoring.

Technische Generative Engine Optimization hat drei Bausteine: Crawlbarkeit für Bots wie GPTBot oder PerplexityBot, strukturierte Daten als Signal für semantisch eindeutige Entitäten und messbares Monitoring. Eine Generative Engine Optimization Agentur dieser Art ersetzt keine Präsenz auf Drittseiten, beides ergänzt sich.

Für Unternehmen mit Nachhaltigkeitsbezug zählt dabei ein Detail: Auch strukturierte Daten transportieren Umweltaussagen. Steht in Produkt- oder Organisationsbeschreibungen ein pauschales Versprechen, können KI-Systeme es ebenso auslesen wie Adresse und Öffnungszeiten.

Engine Native (Berlin)

Die Wahl für Unternehmen, die einen reinen Spezialisten für Generative Engine Optimization suchen.

Stärke: Engine Native beschreibt sich als die auf Generative Engine Optimization spezialisierte Agentur hinter dem Verzeichnis geoagenturen.de und legt diese Doppelrolle offen. Das Angebot umfasst GEO-Audit, Strategie, technische und inhaltliche Umsetzung, eigene GPT-Apps und Workshops. Der Audit misst ChatGPT, Perplexity, Claude und Google AI Overviews und enthält einen Schema-Check.

Nicht ideal, wenn du vor dem Erstgespräch Preise vergleichen willst. Die Preisseite nennt drei Pakete, zeigt statt Beträgen aber nur „ab … €“.

Zu bedenken: Das Team umfasst laut eigenem Verzeichnisprofil 1 bis 10 Personen.

eology (Volkach)

Die Wahl für Firmen, die GEO mit Performance- und Social-Media-Marketing bündeln wollen.

Stärke: eology arbeitet von Volkach, Würzburg und Hamburg aus und deckt neben SEO und GEO auch Performance Marketing, Content Outreach und Social Media ab. Die „AI Search Analyse“ untersucht Marke und Mitbewerber in Sprachmodellen und Google AI Overviews und prüft, ob die Website für KI-Systeme crawl- und interpretierbar ist.

Nicht ideal, wenn du einen reinen Spezialisten für KI-Sichtbarkeit suchst. GEO ist bei eology ein Baustein neben mehreren Leistungsbereichen.

Zu bedenken: Die Kosten beschreibt die Agentur als „individuell“. Ein Nachhaltigkeitsschwerpunkt ist nicht ausgewiesen.

Suchhelden (Osnabrück)

Die Wahl für Unternehmen, die tägliches Monitoring über fünf KI-Systeme wünschen.

Stärke: Suchhelden nennt über 12 Jahre SEO-Erfahrung und eine eigene KI-Abteilung. Das selbst entwickelte Tool GeoStars misst laut Agentur täglich, wie oft eine Marke in ChatGPT, Google AI Overviews, Gemini, Perplexity und Copilot genannt wird.

Nicht ideal, wenn du eine Messung mit einem agenturunabhängigen Werkzeug bevorzugst, denn GeoStars ist ein Eigenprodukt.

Zu bedenken: Für SEO bewirbt die Agentur ein erfolgsabhängiges Kostenmodell, konkrete Preise nennt sie nicht.

Für Unternehmen mit Umweltaussagen reicht die technische Grundlage erst, wenn jemand die Inhalte auch rechtlich prüft.

Worauf sollten nachhaltige Unternehmen bei einer GEO-Agentur achten?

Drei Punkte entscheiden: EmpCo-feste Aussagen, Präsenz auf Drittquellen des eigenen Themenfelds und eine messbare, nachvollziehbare Erfolgskontrolle. Umweltaussagen, die generative KI aufgreift, verbreiten sich weiter, als ein Unternehmen kontrollieren kann.

Ein verbreitetes Vorurteil lautet: Eine gute Agentur bringt dich in ChatGPT auf Platz 1. Künstliche Intelligenz vergibt keine Plätze, und dieselbe Frage liefert an zwei Tagen verschiedene Listen. Selbst ChatGPT riet in unserer Abfrage vom 16. September 2026 davon ab, eine Agentur zu nehmen, die verspricht, „Ihr Unternehmen in ChatGPT auf Platz 1 zu bringen“.

Hilfreich ist eine feste Reihenfolge: zuerst die eigenen Umweltaussagen prüfen und belegen, dann die Quellen auswählen, auf denen sie erscheinen sollen, und erst danach die Messung aufsetzen. Wer umgekehrt beginnt, verbreitet ungeprüfte Aussagen schneller.

Warum Nachhaltigkeits-Claims bei GEO ein eigenes Risiko sind

Ab dem 27. September 2026 gilt die EmpCo-Richtlinie. In Deutschland setzt sie das Dritte Gesetz zur Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb um, verkündet im Bundesgesetzblatt 2026 I Nr. 43; laut Betriebs-Berater tritt es im Wesentlichen am 27. September 2026 in Kraft. Verboten sind dann unter anderem allgemeine Umweltaussagen ohne nachgewiesene anerkannte hervorragende Umweltleistung, Nachhaltigkeitssiegel ohne Zertifizierungssystem oder staatliche Festsetzung und Aussagen, ein Produkt sei dank Kompensation klimaneutral.

GEO vervielfacht Aussagen, denn Inhalte werden so strukturiert, dass generative KI-Systeme sie leicht übernehmen. Genau das passiert: In unserer ChatGPT-Abfrage vom 16. September 2026 gab das Modell Selbstbeschreibungen aus den zitierten Agentur-Websites weiter, etwa eine Spezialagentur „mit 100-%-Fokus auf GEO“, ohne jede Einschränkung.

Für Umweltaussagen heißt das: Ein pauschales „klimafreundlich“ auf einer Drittseite kann in KI-Antworten wörtlich wieder auftauchen, auch nachdem die Seite korrigiert wurde. Die Verantwortung bleibt beim Unternehmen. Was erlaubt ist, erklärt unser Ratgeber zur EmpCo-Richtlinie, typische Muster zeigt der Beitrag Greenwashing erkennen.

Sechs Prüffragen an eine Agentur für KI-Sichtbarkeit

Ob GEO-Agentur, LLMO-Agentur oder KI-Sichtbarkeit Agentur: Diese sechs Fragen trennen im Erstgespräch hochwertige Angebote von Versprechen. Stell sie jedem Anbieter, auch greenya.

  1. Wer prüft unsere Umwelt- und Sozialaussagen vor der Veröffentlichung, und nach welchem Maßstab?

  2. Wie sieht eure GEO-Strategie aus: Auf welchen Drittseiten sollen wir erscheinen, und welche davon zitieren KI-Systeme heute schon?

  3. Mit welchen Fragen messt ihr? Aussagekräftig sind nur kaufnahe Fragen ohne unseren Firmennamen.

  4. Wie oft stellt ihr jede Frage, in welchen KI-Systemen, und bekommen wir die Rohantworten mit Datum oder Screenshot?

  5. Was kostet die Zusammenarbeit, wie lange läuft der Vertrag, und was gehört uns danach?

  6. Welche Ergebnisse versprecht ihr? Wer eine feste Position in ChatGPT garantiert, verspricht etwas, das niemand liefern kann.

Wie du KI-Sichtbarkeit vorher selbst misst, zeigt unser Vergleich der GEO-Tools zur Messung von KI-Sichtbarkeit.

Was kostet eine GEO-Agentur?

Öffentliche Preise sind bei GEO-Agenturen die Ausnahme. Von sechs geprüften Agenturen nennt nur Aufgesang eine Zahl: 1.000 Euro netto Mindestbudget im Monat. Engine Native veröffentlicht eine Preisseite ohne Beträge, die übrigen verweisen auf ein Gespräch.

Kostenmodell

Abrechnung

Öffentlich belegtes Beispiel (Stand: September 2026)

Laufende Agenturbetreuung für SEO, PR und GEO

monatlich

Aufgesang: Mindestbudget 1.000 Euro netto im Monat

Einmaliger GEO-Audit mit Maßnahmenplan

einmalig

Engine Native: Paket ausgewiesen, Betrag auf Anfrage

Expertenbeitrag auf einer Fachquelle für Nachhaltigkeit

jährlich

greenya.de: ab 2.497 Euro pro Jahr zzgl. MwSt.

Erfolgsabhängige Vergütung

nach Rankings, Traffic oder Umsatz

Suchhelden: für SEO beworben, ohne Beträge

Für kleine Betriebe ist es meist sinnvoller, zuerst den Ist-Zustand mit zehn kaufnahen Fragen zu messen und dann gezielt die größte Lücke zu schließen.

Häufige Fragen zur GEO-Agentur

Vor der Auswahl einer Agentur tauchen immer wieder dieselben fünf Fragen auf.

Was ist der Unterschied zwischen SEO und GEO?

Klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO) optimiert für Positionen in der Google-Suche, GEO für Nennungen und Zitate in Antworten von KI-Systemen. Sinnvoll ist es, GEO auf SEO aufzubauen, weil viele KI-Systeme Suchergebnisse als Quelle nutzen. Ein Forschungsteam um Pranjal Aggarwal zeigte in einer auf der KDD 2024 vorgestellten Studie, dass gezielte Textbearbeitungen die Sichtbarkeit in generativen Antworten um bis zu 40 Prozent erhöhen können. Mehr dazu im Ratgeber zu GEO und SEO.

Ist eine LLMO-Agentur dasselbe wie eine GEO-Agentur?

Ja, in der Praxis meinen beide Begriffe fast dasselbe. LLMO steht für Large Language Model Optimization, also die Optimierung von Inhalten für Large Language Models, GEO für Generative Engine Optimization. Manche Anbieter sprechen von Generative AI Optimization oder Answer Engine Optimization. Eine LLMO Agentur optimiert ebenfalls für LLMs wie ChatGPT und für Google AI Overviews. Entscheidend ist der Leistungsumfang, nicht das Kürzel.

Wie misst man den Erfolg einer GEO-Agentur?

Erfolg ist messbar an Nennungen der Marke, Zitaten als Quelle und dem Anteil im Vergleich zum Wettbewerb. Die Messfragen dürfen den Firmennamen nicht enthalten und sollten mehrfach gestellt werden. Zitate lassen sich gut prüfen: Laut Muck Rack enthalten 96 Prozent der ChatGPT-Antworten Quellenangaben. Eine erste Messung mit kaufnahen Fragen bietet unter anderem greenya.de an; wie solche Belege aussehen, zeigen die datierten Fälle unter Erfahrungen mit KI-Sichtbarkeit.

Kann man Bestenlisten von GEO-Agenturen trauen?

Nur, wenn Kriterien und Interessen offenliegen, denn viele Listen stammen von Agenturen, die sich selbst aufführen. Search Engine Land berichtete am 4. Februar 2026 über Beobachtungen der SEO-Expertin Lily Ray: Marken mit selbstpromotionalen „Best of“-Listen verloren nach dem Google Core Update vom Dezember 2025 teils 30 bis 50 Prozent organische Sichtbarkeit. Die beste GEO-Agentur für alle gibt es nicht; achte auf Transparenzhinweis, Gewichtung und Prüfdatum.

Wie lange dauert es, bis GEO-Maßnahmen wirken?

Eine feste Frist gibt es nicht. KI-Modelle mit Live-Suche wie Gemini oder Perplexity können neue Inhalte aufgreifen, sobald sie im Suchindex stehen; das Trainingswissen der Sprachmodelle ändert sich erst mit neuen Modellversionen. Plane mindestens drei Monate Messung mit denselben Fragen zu festen Terminen ein und bewerte den Verlauf.

Fazit: Erst Aussagen prüfen, dann Sichtbarkeit kaufen

Stell die sechs Prüffragen, bevor du unterschreibst. Für nachhaltige Unternehmen zählt nicht nur, ob eine GEO-Agentur Sichtbarkeit in KI-Systemen wie ChatGPT erzeugt, sondern ob die Aussagen dahinter ab dem 27. September 2026 rechtlich halten. Technische Agenturen setzen an der eigenen Website an, PR-starke Agenturen bei fremden Medien und Portalen. Wer über ein Fachmedium für Nachhaltigkeit in KI-Antworten genannt werden will, lässt als nächsten Schritt bei greenya.de den Ist-Zustand messen und entscheidet danach, ob ein geprüfter Beitrag die Lücke schließt. Oft wirkt die Kombination am besten: eine saubere technische Basis und Präsenz auf Drittquellen.

Unser Angebot: KI-Sichtbarkeit über eine Fachquelle für Nachhaltigkeit

In eigener Sache: Hier stellen wir unser eigenes Angebot vor.

Den ersten Schritt übernehmen wir derzeit kostenlos: Die KI-Sichtbarkeitsanalyse zeigt mit echten Abfragen an ChatGPT, Gemini und Perplexity, ob dein Unternehmen bei kaufnahen Fragen genannt wird und wer stattdessen dort steht (Stand: September 2026). Fehlen Drittquellen, kann ein EmpCo-geprüfter Expertenbeitrag auf greenya.de sie schließen; er ist dort als „Anzeige“ gekennzeichnet. Die datierten Fälle stehen unter Erfahrungen mit KI-Sichtbarkeit.

Quellen und weiterführende Informationen