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Ökotipp

Second-Hand

Second-Hand ist Trend. Immer mehr Menschen interessieren sich für Second Hand Ware. Eine nachhaltigere Verwertung von bereits produzierten, aber ausrangierten Produkten macht Sinn. Auf diesem Weg können große Mengen Ressourcen und Energie eingespart werden. Vintage ist voll im Trend. Alte, antiquarische Gegenstände sind oft besonders attraktiv und manchmal sogar hochwertiger produziert. 

Durch den Kauf von gebrauchter Ware, kannst du deinen ökologischen Fußabdruck deutlich senken. Früher war es so, das Gebrauchsgegenstände über Generationen weitergegeben und genutzt wurden. In unserer heutigen Wegwerfgesellschaft wird ständig neu gekauft und das bereits Vorhandene entsorgt.

Gerade hier in Nord- und Westeuropa haben wir die Angewohnheit, Funktionierendes wegzuwerfen, statt es als Second Hand Ware wieder in den Umlauf zu bringen. Dabei sind ältere Second Hand Artikel oft besonders ästhetisch und ansehnlich, da sie ohne oder mit weniger Plastik hergestellt worden sind.

Es gibt viele Gründe sich für die Second Hand Variante zu entscheiden. Eine davon ist die Finanzielle. Second Hand Artikel sind günstiger und auf manchen Portalen oder Tauschbörsen sogar umsonst zu finden. Auch das Tauschen ist eine tolle Möglichkeit gebrauchte Waren kostengünstig oder kostenfrei zu erhalten.

Second Hand Artikel kannst du auch beim Trödler (auch An- und Verkauf genannt), in Second Hand Bekleidungsgeschäften und auf Trödelmärkten (Flohmärkten) finden. Beim Antiquitätenhändler erhältst du historisch wertvolle Stücke aus vergangenen Zeiten. In einigen Gegenden, insbesondere in Berlin, Hamburg, München und Köln findest du sogenannte Sozialläden, in denen Menschen mit sehr geringen Einkommen, gespendete Dinge wie Möbel, Einrichtungsgegenstände, Elektrogeräte usw. umsonst, oder zu einem geringen Preis erhalten. Auch Menschen mit normalem oder höherem Einkommen können hier meist nach Herzenslust günstig shoppen.

Der aktuelle Trend des minimalistischen Lebensstils, bei dem sich Menschen von kaum genutzten Dingen “befreien”,  um zum Beispiel weniger als 1000 Gegenstände im Hause zu haben, führt dazu, dass mehr Second Hand Ware in den Umlauf kommt. Mittlerweile ist es auch nicht mehr verpönt Second Hand Artikel zu kaufen, da es angesehen ist nachhaltig zu leben. Babykleidung aus zweiter Hand ist viel gesünder für das Kind. Schadstoffe aus Farbe und Bleichung sind bereits ausgewaschen und die Klamotten damit weniger bis gar nicht schädlich fürs Baby.

ZeroWaste ist einfacher, wenn du Dinge die du nicht mehr brauchst spendest oder verkaufst. So kannst du dem Ziel näher kommen weniger oder gar keinen Müll zu produzieren. 

Im ökologischen Sinne hat Secondhand zwei Vorteile. Neue Produkte müssen nicht produziert werden und alte Sachen nicht entsorgt werden. Denke daran, dass, wenn du dir etwas neues kaufst, es kein Wegwerfartikel sein sollte, sondern etwas Hochwertiges, was du später weiterverkaufen kannst. 

 

Kennst du die Pyramide des nachhaltigen Konsums?

1. Nutze, was du bereits hast

2. Repariere was du hast

3. Mach selbst was du brauchst

4. Leihe dir bei Freunden, Bekannten oder Familie was du brauchst

5. Tausche mit anderen Produkte die du benötigst

6. Kaufe gebrauchte Ware

7. Kaufe Neuware - fair, ökologisch und wenn möglich regional

Auf greenya findest du viele Angebote für Secondhandware in deiner Nähe.

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