Dachbegrünung Berlin und Brandenburg: extensiv, intensiv, Nassansaat
Planung und Dachaufnahme
Aufnahme von Dachform, Statik, Dachneigung, Abdichtung und Entwässerung; daraus ergibt sich die passende Begrünungsform und die mögliche Aufbauhöhe
Schutz- und Dränschichten
Trenn- und Schutzlagen auf der bestehenden Dachabdichtung sowie die Dränage, die überschüssiges Niederschlagswasser ableitet
Vegetationstragschicht
Einbau der speziellen Dachbegrünungssubstrate in der Aufbauhöhe, die zur gewählten Begrünungsform und zur Statik des Daches passt
Begrünung
Ansaat oder Bepflanzung; bei großen, geneigten oder schwer zugänglichen Flächen als hydraulische Mulchnassansaat über den für den Gründachbereich konzipierten Hydroseeder
Anwuchsphase
Die aufgespritzte Mulchschicht hält Feuchtigkeit in der Fläche, dämpft Temperaturschwankungen und schützt die Ansaat vor Abschwemmung, bis die Vegetation geschlossen ist
Betreuung nach der Fertigstellung
Ein Teil der abgeschlossenen Projekte wird nach Angaben des Betriebs weiterhin vom eigenen Team betreut
Zu den Referenzen der BEMA Garten- und Landschaftsbau GmbH aus Treuenbrietzen zählen rund 17.000 Quadratmeter am BER-Airport in Berlin-Schönefeld, etwa 7.500 Quadratmeter am Innenministerium in Berlin und je rund 3.800 Quadratmeter an den Spandau Arcaden und am KVBB-Gebäude in Potsdam. Auch das Stadthafenquartier in der Berliner Europacity und das Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Wildau gehören dazu.
BEMA begrünt nach eigenen Angaben systemunabhängig und findet damit für jede Dachform die passende Begrünungsform – im Flachdach- wie im Schrägdachbereich. Auf geneigten Flächen übernimmt die aufgespritzte Mulchschicht zusätzlich den Erosionsschutz, indem sie den Aufprall der Regentropfen abfängt und Substrat und Saatgut in der Anwuchsphase an Ort und Stelle hält.
Für die Anspritzbegrünung nutzt BEMA das ero-green Verfahren, bei dem Saatgut, organischer Dünger, Cellulose, Biokleber und Wasser in einem Arbeitsgang über Schlauchleitung ausgebracht werden. Ausgeführt wird das mit einem speziell für den Gründachbereich konzipierten Hydroseeder, sodass die Ansaat bei annähernd jeder Witterung möglich ist.
Auf Gewerbe- und Handelsimmobilien führt BEMA in der Regel die extensive Variante aus, einen flachen und leichten Aufbau mit Moosen, Sukkulenten sowie trockenheitsverträglichen Gräsern und Kräutern. Ausgeführte Beispiele sind die Spandau Arcaden und das EKZ Forum in Berlin-Köpenick sowie der Airbus Technologiepark in Hamburg.
Nassansaaten im Freiland, etwa Böschungsbegrünungen, führt BEMA mit derselben Technik aus wie die Dachbegrünung. Die aufgespritzte Schicht wirkt dabei als Erosionsschutz und funktioniert auch dort, wo kein gewachsener Boden zur Verfügung steht.
Einen Teil der abgeschlossenen Projekte betreut das Team der BEMA Garten- und Landschaftsbau GmbH nach eigenen Angaben auch nach der Fertigstellung weiter. Für Bauherren bedeutet das, dass der Betrieb, der den Aufbau ausgeführt hat, den Schichtaufbau und die Vegetation des jeweiligen Daches auch später noch kennt.