Erdbeeren im Januar aus Marokko – per Flugzeug eingeflogen, mit einem CO₂-Fußabdruck von rund 3,4 Kilogramm pro Kilo. Heimische Erdbeeren im Juni, frisch vom Feld nebenan: 0,3 Kilogramm CO₂. Der Saisonkalender für Obst und Gemüse zeigt, wann was wirklich frisch und regional verfügbar ist – Monat für Monat, mit echten Klimadaten statt vagen Versprechen.
Saisonkalender Obst und Gemüse: Die wichtigsten Fakten
Heimische Tomaten aus dem beheizten Gewächshaus verursachen rund 9,2 kg CO₂ pro Kilo, Freilandware aus Spanien dagegen nur 0,4 kg
Die Spargelsaison 2026 startete bereits ab dem 20. März in Süddeutschland, in Norddeutschland erst zu Ostern
Erdbeerflugware aus Übersee verursacht mit 3,4 kg CO₂ pro Kilo den zehnfachen Fußabdruck heimischer Sommerware (0,3 kg)
Etwa 10 Lebensmittel haben hierzulande das ganze Jahr Saison: Äpfel, Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln, Lauch, Pilze und mehr
Ab dem 27. September 2026 dürfen Begriffe wie „regional" oder „klimaneutral" laut EmpCo-Richtlinie nicht mehr ohne konkreten Beleg auf Lebensmitteln stehen
Über 27.000 nachhaltige Anbieter, darunter Hofläden und Bio-Märkte, sind in einem zentralen DACH-Verzeichnis gelistet
Was hat in welchem Monat Saison?
Der klassische Saisonkalender für Obst und Gemüse orientiert sich am Freilandanbau in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Lagerware – etwa Äpfel, Kartoffeln oder Möhren – bleibt teils bis ins Frühjahr regional verfügbar, wenn sie sachgerecht eingelagert wurde. Importware und Gewächshausgemüse zählen zwar zum Marktangebot, gehören aber nicht zur eigentlichen Saison.
Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten heimischen Obst- und Gemüsearten pro Monat. Detaillierte Monatsübersichten mit allen Sorten, Lager- und Importhinweisen folgen in eigenen Beiträgen pro Monat.
Januar bis März: Lagerware und erste Treibhauswochen
Im Winter stammt fast alles aus dem Lager oder dem Gewächshaus. Lagerware aus geregelter Atmosphäre kann ökologisch sinnvoll sein – sie braucht zwar Energie, aber deutlich weniger als beheizte Treibhäuser oder Flugware.
Januar: Lageräpfel, Lagerbirnen, Möhren, Pastinaken, Rote Bete, Sellerie, Steckrüben, Kartoffeln, Zwiebeln, Lauch, Feldsalat, Chicorée, Kohlsorten (Wirsing, Rotkohl, Weißkohl, Grünkohl, Rosenkohl)
Februar: Wie Januar; aus dem Gewächshaus erste Postelein, Kresse, Schnittlauch
März: Ende der Lagerware bei vielen Sorten; erster heimischer Spargel ab dem 20. März in Süddeutschland (Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer); junge Frühlingszwiebeln; Bärlauch ab Monatsende
April und Mai: Frühjahr mit kurzen Stars
Im April beginnt die eigentliche Freilandsaison. Spargel und Rhabarber sind die zwei großen Frühlingsstars. Beide haben extrem kurze Saisonfenster.
April: Spargel (in vollem Umfang ab Mitte April laut ZDF-Meldung), Rhabarber, Bärlauch, Radieschen, Spinat, Mangold, Frühlingszwiebeln, Pflücksalat
Mai: Spargel (Hauptmonat), Rhabarber, Erdbeeren (ab Mitte Mai im Süden, im Norden später), Radieschen, Kohlrabi, Salate (Kopfsalat, Batavia, Eisbergsalat), erste Zucchini aus Folientunneln
Juni bis August: Hochsaison
Der Sommer ist die ertragreichste Zeit für Obst und Gemüse. Fast alle Sorten haben Saison – jede Frucht und jedes Gemüse aus dem Freiland.
Juni: Spargel bis 24. Juni (Johannistag, „Spargelsilvester"), Erdbeeren, Kirschen, Himbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren, Kohlrabi, Brokkoli, Blumenkohl, Tomaten (aus Folientunnel), Gurken, Zucchini, Bohnen
Juli: Heidelbeeren, Brombeeren, frühe Pflaumen, Aprikosen, Pfirsiche regional, Tomaten (Freiland), Paprika, Auberginen, Mais, Fenchel, grüne Bohnen, Mangold
August: Zwetschgen, Mirabellen, Birnen, frühe Äpfel, Wassermelone aus Folientunnel, Kürbis (ab Monatsende), Mais, Tomaten, Paprika, Gurken, Zucchini, Brokkoli, Mangold, Buschbohnen
September bis Dezember: Erntefülle und Vorratszeit
Der Herbst bringt die zweite Hochsaison – jetzt geht es um Lagerobst und Wintergemüse, das den Speiseplan bis ins neue Jahr prägt.
September: Äpfel, Birnen, Zwetschgen, Quitten, Trauben, Brombeeren, Tomaten, Paprika, Kürbis, Pilze, Mais, Mangold, Sellerie
Oktober: Äpfel, Birnen, Quitten, Hokkaido- und Butternut-Kürbis, Pastinaken, Topinambur, Kohlsorten, Lauch, Pilze, Endivien, Feldsalat
November: Lageräpfel, Lagerbirnen, Wirsing, Rotkohl, Weißkohl, Grünkohl, Rosenkohl (nach erstem Frost), Lauch, Kürbis, Pastinaken, Schwarzwurzel, Topinambur
Dezember: Lagerobst, Grünkohl, Rosenkohl, Lauch, Feldsalat, Chicorée, Pastinaken, Schwarzwurzel, Steckrüben
Wer den Kalender als App oder PDF nutzen möchte: Im weiter unten folgenden H2 zum Thema Download und App stehen die wichtigsten Optionen.
Warum saisonal und regional einkaufen lohnt
Saisonal und regional einkaufen bedeutet konkret: weniger CO₂, mehr Geschmack, mehr Geld bei den hiesigen Erzeugern. Die Klimavorteile sind messbar – nicht nur ein Bauchgefühl.
Saisonale Tomaten aus deutschem Freiland verursachen laut 35 Gramm CO₂ pro Kilo (bio) bzw. 85 Gramm (konventionell). Die gleiche Menge aus dem fossil beheizten heimischen Gewächshaus schlägt mit rund 9,2 Kilogramm CO₂ zu Buche – mehr als das Hundertfache. Das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) hat in mehreren Ökobilanzstudien gezeigt: Der Heizenergiebedarf des Gewächshauses ist der dominierende Faktor, nicht der Transportweg.
Bessere CO₂-Bilanz durch kurze Wege
Der Transportweg eines Lebensmittels wird oft überschätzt. Bei Frischware aus Übersee dominiert das Transportmittel die Bilanz. Flugware verursacht das Vielfache von Schiffsware. Ein Kilogramm Ananas per Schiff schlägt mit rund 0,6 kg CO₂ zu Buche, per Flugzeug mit 15,1 kg – also dem 25-fachen Wert. Bei Erdbeeren liegt heimische Sommerware bei 0,3 kg CO₂, Wintererdbeeren mit Flugzeugtransport bei 3,4 kg.
Die Faustregel: Saisonal und regional schlägt fast jede andere Variante. Wenn der eigene Kühlschrank weit entfernt vom Hof gefüllt wird, spielt aber auch der Anfahrtsweg eine Rolle. Ein durchschnittlicher Pkw stößt etwa 160 Gramm CO₂ pro Kilometer aus.
Mehr Geschmack und Nährstoffe
Heimisches Obst und Gemüse, das in der jeweiligen Saison reift, kommt frisch aus dem Boden in die Auslage – meist innerhalb weniger Tage. Importware muss früher geerntet werden, damit sie den Transport übersteht. Erdbeeren aus Andalusien werden hart gepflückt und reifen unterwegs nach – mit deutlichen Einbußen bei Aroma und Vitamingehalt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt fünf Portionen Obst und Gemüse täglich und betont in ihren Ernährungsempfehlungen die besondere Qualität saisonaler, frisch geernteter Ware.
Stärkung der regionalen Landwirtschaft
Wer beim heimischen Bauern, im Hofladen oder auf dem Wochenmarkt kauft, hält Geld in der Region. Das Statistische Bundesamt (Destatis) zählt rund 1.350 Spargelbetriebe in Deutschland, bewirtschaftet auf gut 22.500 Hektar (Stand 2025). Viele dieser Betriebe sind familiengeführt und stehen unter Druck durch steigende Mindestlöhne, Energiekosten und Konkurrenz aus dem EU-Ausland.
Biodiversität und alte Sorten
Der Saisonkalender bringt automatisch Vielfalt auf den Tisch. Wer im Winter Tomaten und Erdbeeren isst und im Sommer Lauch und Kohl, schmeckt das ganze Jahr ungefähr gleich. Wer saisonal isst, kommt in den Genuss von Quitten, Mirabellen, Schwarzwurzeln, Pastinaken oder Topinambur – Sorten, die im Supermarkt sonst leicht aus dem Angebot fallen. Der NABU warnt seit Jahren vor dem Verlust alter Obst- und Gemüsesorten und nennt regionale Direktvermarkter als wichtige Hüter dieser Vielfalt.
Preisvorteil durch Saisonalität
Saisonale Ware ist meist günstiger – einfach weil das Angebot groß ist. Spargel im Mai kostet weniger als zu Saisonbeginn im März, Erdbeeren im Juni weniger als im April. Der beste Spargelmonat ist laut Erzeugerverbänden der Mai: Hauptsaison, Top-Qualität, niedrigste Preise. Spargel aus Peru im Februar kostet das Mehrfache und hat eine Klimabilanz, die mit der heimischen Saisonware nicht vergleichbar ist.
Saisonal einkaufen ist also keine Verzichtsübung, sondern eine Entscheidung mit messbaren Vorteilen für Klima, Geldbeutel und Geschmack. Wer einmal die Vergleichszahlen kennt, schaut beim Einkauf anders auf die Auslage.
Freiland, Gewächshaus, Lagerware und Import: Was bedeutet was?
Hinter dem Wort „regional" verbergen sich vier völlig unterschiedliche Anbau- und Verarbeitungsformen, die sich in ihrer Klimawirkung um den Faktor 100 unterscheiden können. Wer den Saisonkalender lesen will, muss diese Begriffe trennen.
Freiland: Die ökologisch beste Option
Freilandanbau heißt: ohne Heizung, ohne festes Dach, mit den Jahreszeiten. Eine heimische Freiland-Tomate liegt laut Verbraucherzentrale Bayern bei 35 bis 85 Gramm CO₂ pro Kilo (bio bzw. konventionell). Bei Erdbeeren, Spargel, Salaten und allen Wurzelgemüsen ist Freilandanbau der DACH-Standard zwischen April und Oktober. Die meisten Sorten im klassischen Saisonkalender beziehen sich auf Freiland.
Gewächshaus: Der entscheidende Faktor ist die Heizung
Gewächshäuser sind nicht gleich Gewächshäuser. Ein unbeheizter Folientunnel im Sommer steht ökologisch deutlich besser da als ein gasbeheiztes Glashaus im Winter. Tomaten aus beheizten Gewächshäusern in Deutschland verursachen mehr CO₂ als Importware aus dem spanischen Freiland. Die konkreten Werte: Tomaten aus deutschem Freiland: 0,085 kg CO₂. Tomaten aus dem unbeheizten Folientunnel: 2,3 kg. Tomaten aus dem fossil beheizten Glashaus: 9,2 kg.
Die Forscherin Michaela Theurl von der Universität für Bodenkultur Wien hat 2008 in einer viel zitierten Studie gezeigt: Eine im Wiener Glashaus gezogene Tomate setzt 2,5 bis 3 Mal so viel CO₂ frei wie eine spanische Tomate aus Almería – Transport eingerechnet. Wagner vom ifeu Heidelberg bestätigt für deutsche Verhältnisse: Die Beheizung eines Glashauses hat einen größeren Stellenwert als der Transport.
Lagerware: Sinnvoll bei Äpfeln, kritisch bei Tomaten
Lagerware ist Obst und Gemüse, das nach der Ernte in geregelter Atmosphäre gelagert wird – meist bei niedrigen Temperaturen, reduziertem Sauerstoff und hoher Luftfeuchtigkeit. Bei Äpfeln, Birnen, Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren und Kohlsorten funktioniert das gut. Die Energiekosten der Lagerung sind deutlich niedriger als die einer beheizten Glashausproduktion außerhalb der Saison.
Bei empfindlichem Obst und Gemüse – etwa Tomaten, Salaten, Beeren – ist Lagerware keine Option. Hier gibt es im Winter nur Frischimport aus Südeuropa oder Übersee oder beheizte Treibhäuser im Inland. Beide Optionen sind klimatechnisch problematisch.
Importierte Ware und Exoten: Das Transportmittel entscheidet
Bei Importware kommt es weniger auf die Entfernung an als auf das Transportmittel. Schiffstransport ist energieeffizient: Eine Banane aus Ecuador, per Schiff nach Hamburg, schlägt mit etwa 0,6 kg CO₂ pro Kilo zu Buche. Flugware ist katastrophal: Eine Ananas per Flugzeug bringt es auf 15,1 kg CO₂. Erdbeeren oder Spargel aus Peru im Winter: ähnliche Werte.
Die Faustregel: Exoten ja, aber per Schiff. Frisches Obst und Gemüse aus Übersee außerhalb der Saison ist fast immer Flugware – wenn nicht ausdrücklich anders deklariert. Ein Blick auf das Herkunftsland reicht nicht; entscheidend ist der Transportweg.
Diese vier Kategorien zusammen ergeben das vollständige Bild des Marktangebots. Der Saisonkalender konzentriert sich auf Freilandware – nur dort lassen sich die volle Klimabilanz und der volle Geschmacksvorteil heben. Saisonale Produkte aus regionalem Anbau bleiben damit der Kern jeder bewussten Nachhaltigkeit beim Lebensmitteleinkauf, weil sie die Anbautechniken mit dem geringsten Energieaufwand verbinden.
Saisonkalender für Obst
Heimisches Obst hat eine kürzere Hauptsaison als Gemüse, dafür liefert die Lagerware bei Äpfeln und Birnen das ganze Jahr regionale Frucht. Wer auf saisonales Obst achtet, erntet besonders große Klimavorteile – denn fast alle Beeren und Steinfrüchte werden im Winter aus weit entfernten Anbaugebieten importiert.
Frühlingsobst: Rhabarber und Erdbeeren
Im Frühling startet die Obstsaison mit Rhabarber – streng genommen ein Gemüse, kulinarisch aber Obst. Rhabarber hat von April bis Ende Juni Saison. Erdbeeren aus deutschem Freilandanbau gibt es ab Mitte Mai im Süden, im Norden eine bis zwei Wochen später. Der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer in Bruchsal koordiniert beide Kulturen, weil sie ähnliche klimatische Voraussetzungen brauchen.
Erdbeerflugware aus Marokko, Israel oder Ägypten gibt es schon ab Januar – mit der bereits erwähnten Klimabilanz von rund 3,4 kg CO₂ pro Kilo gegenüber 0,3 kg bei heimischer Sommerware. Wer es schafft, bis Mai zu warten, isst Erdbeeren mit dem rund zehnfach kleineren Fußabdruck.
Sommerobst: Beeren und Steinfrüchte
Von Juni bis August läuft die heimische Obstsaison auf Hochtouren. Kirschen reifen ab Mitte Juni, Süßkirschen meist früher als Sauerkirschen. Himbeeren, Stachelbeeren, Johannisbeeren und Heidelbeeren kommen ab Juni in den Handel. Brombeeren folgen im Juli. Pflaumen, Mirabellen, Aprikosen und Pfirsiche aus Süddeutschland und Österreich gibt es im Juli und August. Wassermelonen aus deutschem Folientunnel sind ab August verfügbar.
Sommerobst eignet sich hervorragend zum Einfrieren oder Einmachen – ein guter Weg, die kurze Saison übers Jahr zu strecken, ohne auf Importware zurückgreifen zu müssen.
Herbstobst: Äpfel, Birnen und Quitten
Der Herbst bringt die große Apfel- und Birnenernte. Frühe Sorten wie Klarapfel oder Stark Earliest reifen schon ab Juli, die Hauptsorten ab September: Elstar, Boskoop, Cox Orange, Topaz, Holsteiner Cox, Jonagold. Birnen wie Williams Christ, Conference oder Alexander Lucas folgen im September und Oktober. Quitten reifen Ende September bis Ende Oktober. Zwetschgen aus Süddeutschland gibt es bis in den Oktober hinein, Trauben aus dem Anbau am Bodensee, in Baden und in Württemberg ebenfalls.
Winter und Lagerobst
Echte heimische Winterfrüchte gibt es kaum. Lagerobst übernimmt die Rolle: Äpfel und Birnen aus geregelter Atmosphäre stehen das ganze Jahr regional zur Verfügung, wenn sie sachgerecht gelagert wurden. Ältere Lageräpfel verlieren etwas an Aroma, behalten aber den größten Teil ihrer Vitamine und Inhaltsstoffe.
Wer im Winter Vitamin C aus heimischer Frucht möchte, greift zu Sanddorn, Hagebutten oder eingewecktem Sommerobst. Importwinterobst – Orangen, Zitronen, Mandarinen – kommt fast vollständig aus Südeuropa und Nordafrika, meist per LKW. Die Klimabilanz ist ordentlich, sofern keine Flugware im Spiel ist.
Die heimische Obstsaison ist also kürzer als die des Gemüses, aber durch Lager- und Konservierungstechniken bis weit in den Winter dehnbar. Der Sprung von April-Erdbeeren auf Lager-Apfel und Sanddorn-Saft braucht etwas Umstellung – und macht den Genuss der ersten Erdbeere im Mai umso intensiver.
Saisonkalender für Gemüse und Salat
Gemüse hat eine deutlich längere Saison als Obst – einige Sorten sind das ganze Jahr regional verfügbar. Wer den Speiseplan rund um saisonale Gemüsearten organisiert, hat in keinem Monat Mangel an Vielfalt.
Sommergemüse: Tomaten, Zucchini, Paprika
Die klassische Sommerbande hat von Juni bis September Saison. Tomaten aus deutschem Freiland gibt es ab Mitte Juni, in Süddeutschland teils früher. Gurken (Salat- und Schlangengurken), Zucchini, Paprika und Auberginen kommen ab Juli. Mais ist ab August reif. Grüne Bohnen – Buschbohnen, Stangenbohnen, Brechbohnen – haben von Juli bis September Hochsaison.
Wichtig zu wissen: Tomaten und Paprika aus dem deutschen Folientunnel im Sommer sind ökologisch unbedenklich. Was im November im Supermarkt als „regional" beworben wird, kommt fast immer aus dem beheizten Glashaus oder ist Importware. Hier lohnt der genaue Blick.
Herbst- und Wintergemüse: Kürbis, Kohl, Wurzelgemüse
Der Herbst gehört dem Kürbis: Hokkaido, Butternut, Muskat, Bischofsmütze – ab Ende August und in Hauptsaison von September bis November. Kohlsorten sind die Wintergaranten: Wirsing, Rotkohl, Weißkohl, Spitzkohl, Brokkoli, Blumenkohl, Grünkohl und Rosenkohl. Grünkohl wird traditionell erst nach dem ersten Frost geerntet, weil er dann milder schmecken soll.
Wurzelgemüse ist ganzjährig regional erhältlich: Möhren, Rote Bete, Sellerie, Pastinaken, Petersilienwurzel, Schwarzwurzel, Topinambur, Steckrüben. Die Auswahl an Gemüse aus dem Wintergarten ist größer, als viele Verbraucher annehmen. Lauch ist ein klassisches Übergangsgemüse – Sommer-Lauch, der ab Juni angebaut und geerntet wird, sowie Herbst- und Winter-Lauch von Oktober bis April.
Salate im Jahreslauf
Salat hat fast das ganze Jahr Saison – wenn man bereit ist, die Sorten zu wechseln. Kopfsalat und Batavia gibt es von Mai bis Oktober aus Freilandanbau. Eisbergsalat folgt von Juni bis Oktober. Endivien laufen von August bis November. Feldsalat und Chicorée übernehmen den Winter: Feldsalat aus Freiland (mit Vlies geschützt) bis ins Frühjahr, Chicorée fast ganzjährig aus Treibanlagen.
Ein typischer Wintersalat im DACH-Raum: Feldsalat mit Zwiebel, Walnuss und Apfel – alles regional, alles saisonal, alles ohne Importware.
Wer das Gemüse-ABC der Saison im Kopf hat, kommt durch jeden Monat ohne Lücken. Die folgende Vergleichstabelle fasst die wichtigsten Werte zur Klimabilanz zusammen.
Saisonale Lebensmittel im Klimavergleich
Die folgenden CO₂-Werte stammen aus Untersuchungen des ifeu-Instituts Heidelberg, der Verbraucherzentrale Bayern und einer Studie der Universität für Bodenkultur Wien. Sie zeigen, wie stark Anbauart und Transportweg die Klimabilanz desselben Lebensmittels verändern.
Lebensmittel | Anbau / Herkunft | CO₂ pro kg | Faktor zur saisonalen Variante |
|---|---|---|---|
Tomaten | DE Freiland (bio) | 0,035 kg | 1× |
Tomaten | DE Freiland (konventionell) | 0,085 kg | ca. 2× |
Tomaten | DE Folientunnel unbeheizt | 2,3 kg | ca. 65× |
Tomaten | ES Freiland im Winter | 0,4 kg | ca. 11× |
Tomaten | DE Glashaus beheizt (Gas) | 9,2 kg | ca. 260× |
Erdbeeren | DE Freiland im Juni | 0,3 kg | 1× |
Erdbeeren | Wintererdbeeren Flugware | 3,4 kg | ca. 11× |
Ananas | per Schiff | 0,6 kg | 1× |
Ananas | per Flugzeug | 15,1 kg | ca. 25× |
Spargel | DE Freiland im Mai | gering | 1× |
Spargel | Peru Flugware im Winter | hoch | mehrfach |
Die Tabelle zeigt zwei zentrale Erkenntnisse. Erstens: Die Heizung eines Gewächshauses hat einen größeren Klimaeffekt als der Transport selbst über tausende Kilometer. Zweitens: Flugware ist immer die schlechteste Option – egal, woher sie kommt. Schiffsware aus Übersee kann ökologisch besser abschneiden als heimische Treibhausware außerhalb der Saison.
Das österreichische Forschungsergebnis von Theurl überrascht bis heute viele Verbraucher: Eine Wiener Glashaus-Tomate im Winter setzt mehr CO₂ frei als eine spanische Almería-Tomate, deren 2.000-Kilometer-Transport bereits eingerechnet ist. „Regional ist nicht automatisch klimafreundlich" – das ist die Lehre, die das ifeu Heidelberg seit Jahren wiederholt.
Diese Vergleichswerte machen den Saisonkalender zum praktischen Werkzeug: Wer im Winter Tomaten will, sollte zur spanischen Freilandware greifen, nicht zum heimischen Glashaus. Wer im Sommer Tomaten will, sollte zum deutschen Freiland greifen, nicht zum holländischen Glashaus.
Was bedeutet „regional" eigentlich?
„Regional" ist in Deutschland kein geschützter Begriff. Anders als „Bio" oder „Geprüfte Sicherheit" gibt es keine gesetzliche Definition, keine Mindestkilometer und keine Pflichtkennzeichnung. Das bedeutet: Auf einer Tomatenpackung im niedersächsischen Supermarkt darf „regional" stehen, auch wenn die Tomate aus Bayern kommt. Auf einem Apfel in Österreich darf „regional" stehen, auch wenn er aus Tirol nach Wien transportiert wurde – immerhin 500 Kilometer.
Definitionsproblem und Verbrauchertäuschung
Die Verbraucherzentrale weist seit Jahren darauf hin: Etwa drei Viertel der deutschen Verbraucher halten „regional" für ein vertrauenswürdigeres Siegel als „Bio". Tatsächlich ist es das schwächere – weil ungeschützte. Einige Bundesländer haben eigene Regionalsiegel mit klaren Kriterien (z. B. „Geprüfte Qualität – Bayern", „Gutes aus Hessen"), aber sie sind freiwillig und nicht überall vorhanden.
Was sich ab 27. September 2026 ändert
Die EU-Richtlinie „Empowering Consumers for the Green Transition" (EmpCo, EU 2024/825) wird zum Wendepunkt. Ab dem 27. September 2026 gelten die Anforderungen verbindlich; vage oder unbelegte Aussagen wie „nachhaltig" oder „klimaneutral" werden untersagt und die Umsetzung erfolgt in Deutschland über das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG).
Konkret bedeutet das: Begriffe wie „klimaneutral", „umweltfreundlich" oder „grün" dürfen nur noch verwendet werden, wenn sie wissenschaftlich belegt und unabhängig überprüfbar sind. Der Bundesgerichtshof hat bereits im Juni 2024 festgestellt, dass die Bewerbung eines Produkts als „klimaneutral" ohne Erläuterung irreführend ist. Die EmpCo-Richtlinie hebt diesen Standard auf EU-Ebene.
Für „regional" bleibt die Lage komplizierter: Der Begriff ist nicht direkt verboten, aber er fällt unter den verschärften Maßstab für Umweltaussagen. Wer „regional" auf einem Produkt verwendet, ohne klar zu definieren, was regional bedeutet (Kilometerradius, Bundesland, geografisches Gebiet), riskiert Abmahnungen.
Praktische Tipps für den Einkauf
Frag im Hofladen oder beim Marktstand nach dem konkreten Anbauort
Achte auf Postleitzahl- oder Ortsangaben auf der Verpackung
Bevorzuge zertifizierte Regionalsiegel mit klaren Kriterien
Bei Bio-Ware: Bio-Siegel mit DE-Herkunftsangabe ist eine sichere Kombination
Auf Wochenmärkten: Frag, ob der Stand wirklich Erzeuger ist oder nur weiterverkauft
Die EmpCo-Verschärfung ab September 2026 wird die Werbesprache deutlich verändern. Vage Behauptungen verschwinden – konkrete Angaben rücken in den Vordergrund. Für Verbraucher ist das eine gute Nachricht: Was nach EmpCo noch als „regional" beworben werden darf, ist es mit höherer Wahrscheinlichkeit auch.
Saisonkalender als App, PDF und kostenlos zum Herunterladen
Wer den Saisonkalender für Obst und Gemüse nicht im Kopf haben will, hat mehrere Optionen. Apps und PDF-Downloads gibt es kostenlos – als Orientierungshilfe für jeden Einkauf.
Behördliche und Verbraucher-Apps
Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) bietet einen kostenlosen Saisonkalender als App und Poster an. Der Saisonkalender der Verbraucherzentrale ist als interaktives Tool und App verfügbar – mit Filter nach Lager- und Frischware. Beide Quellen sind behördlich bzw. verbraucherschutzgeprüft und nehmen aus DACH-Sicht klar zur Differenzierung Lager/Freiland/Import Stellung.
PDF-Download und Wandkalender
Klassische PDF-Saisonkalender zum Ausdrucken gibt es bei vielen Verbraucherzentralen, beim Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) sowie bei einigen Naturschutzverbänden. Der Vorteil: Einmal an der Küchenwand, ist der Kalender beim Kochen sofort verfügbar – ohne Smartphone-Suche. Der Nachteil: Statische Kalender berücksichtigen keine regionalen Schwankungen oder Wetter-Ausreißer wie 2026, als Spargel deutlich früher als üblich startete.
Der Mehrwert eines Online-Saisonkalenders
Ein digitaler Saisonkalender mit Wochenmarkt- und Hofladen-Integration geht einen Schritt weiter: Statt nur zu zeigen, was Saison hat, zeigt er auch, wo es die saisonale Ware in der Nähe gibt. Auf greenya.de, der Plattform für nachhaltiges Leben seit 1997 mit über 27.000 nachhaltigen Anbietern, lassen sich Hofläden, Bio-Märkte und Direktvermarkter direkt im Verzeichnis finden – ergänzt um den Saisonkalender als Inhaltsbasis.
Welche Variante passt, hängt vom Einkaufsverhalten ab. Wer ohnehin auf dem Wochenmarkt kauft, braucht keine App. Wer im Supermarkt einkauft und schnell prüfen will, ob die Tomate auf der Auslage gerade Saison hat, ist mit einer App auf dem Smartphone gut bedient.
Wo bekomme ich saisonales und regionales Obst und Gemüse?
Saisonal einkaufen ist eine Sache des Ortes. Wer im klassischen Supermarkt einkauft, findet zwar zunehmend regionale Sortimente, aber das Angebot ist begrenzt. An folgenden Orten ist saisonales Obst und Gemüse fast immer verfügbar:
Hofläden und Direktvermarkter
Hofläden sind der direkteste Weg vom Erzeuger zum Verbraucher. Viele bieten Selbstbedienung mit Vertrauenskasse, andere haben feste Öffnungszeiten. Die Ware kommt frisch vom Feld – oft am gleichen Tag geerntet. Für Deutschland zählt der Bundesverband der Direktvermarkter rund 26.000 Höfe mit Direktvermarktung; viele davon sind in entsprechenden Online-Verzeichnissen gelistet.
Wochenmärkte
Wochenmärkte sind Treffpunkt für Erzeuger und Wiederverkäufer. Achte beim Einkauf darauf, ob der Stand wirklich Erzeuger ist – das erkennst du oft am Hofnamen, an Fotos vom Betrieb oder einem ehrlichen „Nein, das kommt nicht von uns" auf Nachfrage. In jeder größeren Stadt gibt es mindestens einen Wochenmarkt; viele Gemeinden bieten zusätzlich kleinere Bauernmärkte an.
Bio-Supermärkte und unverpackt-Läden
Bio-Supermärkte wie Alnatura, Denn's, Bio Company oder regionale Anbieter führen meist eine ausführliche Saisontafel und kennzeichnen die Herkunft genau. Unverpackt-Läden ergänzen das Angebot um plastikfreien Einkauf.
Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi)
Bei einer SoLaWi finanzierst du eine landwirtschaftliche Saison im Voraus mit und bekommst dafür einen wöchentlichen Anteil der Ernte. Du isst, was Saison hat – ganz automatisch. Das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft zählt mittlerweile über 500 SoLaWis in Deutschland; ein eigenes Verzeichnis listet alle Höfe nach Postleitzahl.
Online-Verzeichnisse für Hofläden und Bio-Anbieter
Ein gutes Online-Verzeichnis spart Zeit. Filterfunktionen nach Postleitzahl, Sortiment und Bio-Zertifizierung machen die Suche unkompliziert. Spezialisierte DACH-Verzeichnisse listen tausende Hofläden, Bio-Märkte und Wochenmärkte – nutzbar als Wochenmarkt-Finder und Hofladen-Verzeichnis. Wer regional verfügbares Gemüse und Obst gezielt suchen will, kommt mit einem solchen Verzeichnis schneller zum Ziel als mit klassischer Google-Recherche.
Die Mischung macht's. Wer einmal pro Woche zum Hofladen und einmal pro Woche auf den Markt geht, deckt fast alle Saisonprodukte ab – frischer und meist günstiger als im Supermarkt.
Häufige Fragen zum Saisonkalender
Der Saisonkalender wirft viele Detailfragen auf – von Spargelterminen über Lagerware bis zu Bio-Aspekten. Die folgenden Antworten kommen aus Verbraucherzentralen, Erzeugerverbänden und der Redaktion.
Warum hat Spargel nur von April bis Juni Saison?
Spargel braucht Bodentemperaturen von mindestens 12 Grad Celsius zum Wachsen. In Deutschland werden diese Werte typischerweise ab Mitte April erreicht – 2026 in Süddeutschland bereits ab dem 20. März. Die Saison endet traditionell am 24. Juni (Johannistag oder „Spargelsilvester"), weil die Pflanzen ab dann mindestens 100 frostfreie Tage zur Regeneration brauchen. Wird länger gestochen, fällt der Ertrag im Folgejahr deutlich. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) bewirtschafteten 2025 rund 1.350 deutsche Spargelbetriebe etwa 22.500 Hektar.
Sind Bio-Produkte automatisch regional?
Nein. Bio bezieht sich auf die Anbaumethode (ohne synthetische Pestizide, ohne Mineraldünger, mit Tierwohl-Vorgaben), nicht auf die Herkunft. Bio-Tomaten aus Spanien sind Bio – aber nicht regional. Bio-Äpfel aus Argentinien sind Bio – aber Flugware. Wer Bio und regional kombinieren will, achtet auf das deutsche EU-Bio-Siegel mit DE-Herkunftsangabe oder kauft direkt beim Bio-Hof in der Nähe.
Was ist der Unterschied zwischen Freiland- und Gewächshausware?
Freilandware wächst ohne festes Dach und ohne Heizung, dem Wetter ausgesetzt. Gewächshausware wächst unter Glas oder Folie, oft mit Heizung. Der Klimaunterschied ist enorm: Heimische Freiland-Tomaten verursachen 35 bis 85 Gramm CO₂ pro Kilo (laut Verbraucherzentrale Bayern), Glashaus-Tomaten aus deutscher Produktion etwa 9,2 Kilogramm – das Hundertfache. Bei Salaten, Kohl und Wurzelgemüse ist Freiland Standard. Bei Tomaten, Gurken und Paprika überwiegt der Gewächshausanbau.
Welches Obst und Gemüse hat das ganze Jahr Saison?
Etwa zehn Sorten sind ganzjährig regional verfügbar – meist als Lager- oder Treibware: Äpfel (Lagerware), Birnen (Lagerware), Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln, Lauch, Sellerie, Rote Bete, Kohlsorten (rotierend) und Champignons. Salate sind durch Feldsalat (Winter), Kopfsalat (Sommer) und Chicorée (Treib) ebenfalls fast durchgängig verfügbar. Diese Liste ist die Basis jeder regionalen Wochenplanung.
Wo finde ich einen kostenlosen Saisonkalender zum Herunterladen?
Kostenlose Saisonkalender bietet das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) als App und Poster, die Verbraucherzentrale als interaktives Tool, und das Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) als PDF und Wandkalender. Daneben gibt es zahlreiche Online-Versionen – etwa beim Umweltbundesamt (UBA) im Rahmen der Verbraucher-Tipps zu nachhaltiger Ernährung. Ein interaktiver Saisonkalender mit angeschlossenem Wochenmarkt-Finder ist im Aufbau.
Was ändert sich 2026 bei Begriffen wie „regional" und „klimaneutral" auf Lebensmitteln?
Ab dem 27. September 2026 gilt die EU-Richtlinie EmpCo (2024/825) verbindlich. Begriffe wie „klimaneutral", „umweltfreundlich" oder „nachhaltig" dürfen künftig nur noch verwendet werden, wenn sie klar belegt und überprüfbar sind. Für „regional" bleibt der Begriff zwar erlaubt, muss aber konkretisiert werden – etwa durch Angabe des Herkunftsortes oder eines klar definierten geografischen Gebiets. Vage Aussagen ohne Beleg werden abmahnfähig.
Fazit: Mit dem Saisonkalender sparst du CO₂, Geld und gewinnst Geschmack
Drei Zahlen genügen für die ganze Saisonkalender-Logik: 35 Gramm CO₂ für die heimische Sommertomate, 9.200 Gramm für die deutsche Glashaus-Tomate im Winter, 3.400 Gramm für die Erdbeere per Flugzeug. Wer saisonal und regional kauft, reduziert seinen Klima-Fußabdruck beim Obst und Gemüse um den Faktor 10 bis 100. Und das ohne Verzicht – einfach, indem du im Mai Spargel und Erdbeeren genießt, im Sommer Tomaten und Beeren, im Herbst Kürbis und Quitten, im Winter Kohl und Lagerobst. Der Saisonkalender ist die einfachste Form von nachhaltigem Konsum. Eine App, ein PDF an der Küchenwand oder ein Lesezeichen auf dieser Seite – mehr braucht es nicht. Wer im Hofladen, auf dem Wochenmarkt oder im Bio-Supermarkt einkauft, hat zusätzlich die Sicherheit, dass „regional" ab September 2026 auch wirklich regional bedeutet. Der Saisonkalender ist gemacht zum Lesezeichen-setzen.
Quellen und weiterführende Informationen
Bundesgerichtshof (2024): Urteil zur Werbung mit „klimaneutral", Az. I ZR 98/23. bundesgerichtshof.de
Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) (2025): Saisonkalender Obst und Gemüse. bzfe.de
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2024): Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE. dge.de
ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (2020): CO2-Fußabdruck von Lebensmitteln. ifeu.de
Statistisches Bundesamt (Destatis) (2025): Spargel- und Erdbeeranbau in Deutschland. destatis.de
Theurl, M. (2008): CO2-Bilanz der Tomatenproduktion. IFF Social Ecology, Working Paper 110, Universität für Bodenkultur Wien. aau.at
Umweltbundesamt (2024): Saisonal und regional einkaufen. umweltbundesamt.de
Verbraucherzentrale Bayern (2020): Mahlzeit for Future – Sommer wie Winter? CO2-Bilanz von Tomaten. verbraucherzentrale-bayern.de