Bio-Zahnpasta mit Fluorid wie die Lavera Complete Care (1.450 ppm) gilt als Testsieger bei Öko-Test 2024. Naturkosmetik Zahnpasten kosten zwischen 3 und 8 Euro pro Tube. Zahnpasta ohne Fluorid setzt auf Alternativen wie Xylitol oder Hydroxylapatit. Hier erfährst du, welche Bio-Zahnpasta wirklich schützt vor Karies.
Das Wichtigste in Kürze
Bio-Zahnpasta kostet zwischen 3 und 8 Euro pro 75-ml-Tube
Empfohlener Fluoridgehalt für Erwachsene liegt bei 1.000-1.500 ppm
Testsieger Öko-Test 2024: Zahncreme Complete Care von Lavera mit „sehr gut"
94% aller Naturkosmetik Zahnpasten sind frei von synthetischen Duftstoffen und Mikroplastik
Fluoridfreie Zahnpasta nutzt Xylitol, Hydroxylapatit oder Aktivkohle als Alternative
Stiftung Warentest empfiehlt Fluorid in der Zahnpasta für optimalen Kariesschutz
Welche wichtigen Inhaltsstoffe machen eine gute Bio Zahnpasta mit natürlichen Inhaltsstoffen aus?
Eine gute Bio-Zahnpasta enthält natürliche Inhaltsstoffe wie Kieselsäure als Putzkörper, Xylitol als Süßstoff und ätherische Öle für frischen Atem. Wichtige Inhaltsstoffe sind außerdem Aloe Vera für empfindliches Zahnfleisch und Kokosöl mit antibakterieller Wirkung. Herkömmliche Zahnpasta setzt dagegen oft auf synthetische Zusätze.
Der größte Unterschied zu konventioneller Zahncreme liegt in den Inhaltsstoffen. Naturkosmetik Zahnpasta verzichtet komplett auf Triclosan, Natriumlaurylsulfat als Schaumbildner und Mikroplastik. Diese Stoffe stehen im Verdacht, das Zahnfleisch zu reizen und die Mundflora zu stören.
Natürliche Putzkörper wie Kieselsäure oder Kreide reinigen die Zähne sanft und schonend. Sie entfernen Zahnbelag und Verfärbungen, ohne den Zahnschmelz anzugreifen. Herkömmliche Zahnpasta verwendet häufig aggressive Schleifpartikel, die bei schmerzempfindlichen Zähnen Probleme verursachen.
Pflanzliche Inhaltsstoffe wie Kamille, Salbei oder Myrrhe beruhigen das Zahnfleisch und wirken antibakteriell. Diese Wirkstoffe helfen bei Zahnfleischbluten und beugen Entzündungen vor. Natürliche ätherische Öle aus Pfefferminze oder Teebaumöl sorgen für einen angenehm frischen Atem ohne künstliche Aromen. Natürliche Zahnpasta sorgt für eine gute Mundflora.
Welche Inhaltsstoffe aus konventioneller Zahnpasta sollte man vermeiden?
Auch bei Bio-Zahnpasta lohnt sich ein Blick auf die INCI-Liste. Vermeide Produkte mit Titandioxid (CI 77891), Natriumlaurylsulfat (SLS), PEG-Derivaten und synthetischen Süßstoffen wie Saccharin. Diese Stoffe haben in echter Naturkosmetik nichts verloren.
Triclosan ist ein antibakterieller Wirkstoff, der die Mundflora stören kann und im Verdacht steht, Antibiotikaresistenzen zu fördern. In der EU ist Triclosan in Zahnpasta zwar noch erlaubt, aber viele Hersteller verzichten freiwillig darauf. Mikroplastik (Polyethylen, Polypropylen) dient als billiges Schleifmittel – Bio-Zahnpasta nutzt stattdessen natürliche Putzkörper.
Worauf sollte man beim Kauf von Bio-Zahnpasta achten?
Lies die Zutatenliste genau durch. Echte Naturkosmetik trägt Siegel wie COSMOS, NaTrue oder BDIH. Diese Zertifizierungen garantieren, dass die Zahnpasta frei von synthetischen Duftstoffen, Parabenen und Mineralölderivaten ist. Produkte ohne Siegel können trotz „Bio"-Aufschrift konventionelle Inhaltsstoffe enthalten.
Achte auf den RDA-Wert, der die Abrasivität angibt. Bio-Zahnpasten liegen meist zwischen 30 und 70 RDA – ideal für den täglichen Gebrauch. Zahncremes mit Aktivkohle können einen höheren Wert von 80-100 RDA haben und sollten maximal 2-3 mal pro Woche verwendet werden, um den Zahnschmelz nicht zu beschädigen.
Welche Bio-Zahnpasta ist frei von bedenklichen Inhaltsstoffen wie Titandioxid und Mikroplastik?
Die meisten zertifizierten Bio-Zahnpasten sind mittlerweile titandioxidfrei. Lavera, Weleda, Sante und Alverde haben ihre Rezepturen bereits umgestellt. Meide Zahnpasten mit Titandioxid (CI 77891), auch wenn sie als Naturkosmetik verkauft werden. Dieser Weißmacher steht seit 2022 auf der EU-Liste der bedenklichen Lebensmittelzusätze.
Prüfe die INCI-Liste auf der Verpackung: Steht dort „CI 77891" oder „Titanium Dioxide", enthält das Produkt den umstrittenen Stoff. Sichere Alternativen nutzen Calciumcarbonat oder Kieselsäure für die weiße Farbe.
Ist Fluorid in Bio-Zahnpasta sinnvoll oder kritisch?
Ja, Fluorid gilt als wirksamster Inhaltsstoff gegen Karies. Es macht den Zahnschmelz widerstandsfähiger gegen Karies und hemmt die Fähigkeit von Bakterien, Karies zu verursachen. Zahnärzte und Stiftung Warentest empfehlen daher Zahnpasta mit Fluorid für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren.
Fluorid lagert sich in den Zahnschmelz ein und bildet eine Schutzschicht. Diese Schicht macht die Zähne resistenter gegen Säureangriffe durch Bakterien und Nahrung. Für Zeitschriften wie Öko-Test oder Stiftung Warentest gilt Fluorid als unverzichtbar – Zahnpasten ohne ausreichend Fluorid bewerten sie regelmäßig schlechter.
Die optimale Menge Fluorid liegt bei 1.000 bis 1.500 ppm für Erwachsene. Kinderzahnpasta ohne Fluorid oder mit wenig Fluorid (500 ppm) ist für Kinder unter 6 Jahren gedacht, da sie beim Zähneputzen häufig Zahnpasta verschlucken. Ab dem Schulalter können Kinder problemlos auf fluoridhaltige Zahnpasta umsteigen.
Dass die Zahnpasta Fluorid enthält, bedeutet übrigens nicht, dass sie unnatürlich ist. Fluorid kommt in der Natur vor – in Mineralwasser, Tee und vielen Lebensmitteln. Bio-Zahnpasta mit Fluorid kombiniert diesen bewährten Wirkstoff mit natürlichen Inhaltsstoffen.
Ist Fluorid schädlich für die Gesundheit?
In der empfohlenen Dosierung gilt Fluorid als sicher und unbedenklich. Erst bei extremer Überdosierung – etwa dem Verzehr einer ganzen Tube täglich über Wochen – können Nebenwirkungen auftreten. Beim normalen Zähneputzen mit 2-mal täglich einer erbsengroßen Menge besteht keinerlei Risiko. Dennoch gibt es große Befürworter von Zahnpasta ohne Fluorid, die auf Gefahren durch Flurorid hinweisen.
Seit Einführung fluoridierter Zahnpasta in den 1950er Jahren ist die Kariesrate in Deutschland um über 80% gesunken. Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde empfiehlt Fluorid ausdrücklich als Kariesschutz. Auch bei Stiftung Warentest gilt Fluorid als Grundvoraussetzung für eine wirksame Zahnpasta.
Wer dennoch Zahnpasta ohne Fluorid möchte, findet gute Alternativen – muss aber besonders auf gründliche Zahnpflege achten. Dazu gehören mindestens 2 Minuten Putzen, tägliche Zahnseide und regelmäßige Kontrolltermine beim Zahnarzt alle 6 Monate.
Welche Zahnpasta ohne Fluorid ist die beste Zahnpasta?
Die beste fluoridfreie Zahnpasta setzt auf Hydroxylapatit oder Xylitol als Kariesschutz. Hydroxylapatit ist dem natürlichen Zahnschmelz chemisch ähnlich und kann kleine Defekte reparieren. Xylitol hemmt kariesverursachende Bakterien und reduziert Plaque um bis zu 50%.
Fluoridfreie Zahnpasten haben in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Sie reinigen die Zähne genauso gründlich wie herkömmliche Zahnpasta und pflegen Zähne und Zahnfleisch mit natürlichen Wirkstoffen. Beim Schutz vor Karies schneidet Fluorid im Vergleich zu Alternativen allerdings besser ab – die Wirkung von Xylitol und Hydroxylapatit ist weniger umfangreich erforscht.
Aktivkohle-Zahnpasta ist beliebt, weil sie Verfärbungen entfernt und die Zähne optisch hellt. Die schwarze Zahncreme bindet Farbpigmente von Kaffee, Tee, Rotwein und Nikotin durch ihre poröse Struktur. So sorgt die Zahnpasta für ein sichtbar weißeres Lächeln nach wenigen Anwendungen.
Allerdings ist die Abrasivität von Aktivkohle-Zahnpasta oft hoch – mit RDA-Werten von 80-120. Tägliche Anwendung kann den Zahnschmelz auf Dauer angreifen und zu Schmerzempfindlichkeit führen. Zahnärzte empfehlen Aktivkohle-Produkte maximal 2-3 mal pro Woche als Ergänzung zur regulären Zahnpflege.
Zahnpasta mit Kokosöl nutzt die antibakterielle Wirkung des Öls. Es bekämpft Bakterien im Mundraum und kann Zahnfleischentzündungen vorbeugen. In Kombination mit ätherischen Ölen entsteht ein angenehm frischer Geschmack ohne künstliche Zusätze.
Für wen eignet sich natürliche Zahnpasta die vegan ist und ohne Fluorid und Mikroplastik?
Fluoridfreie Zahnpasta ist sinnvoll für Menschen mit Fluoridunverträglichkeit oder bei ausreichender Fluoridaufnahme durch andere Quellen. Auch wer sehr viel fluoridiertes Mineralwasser trinkt oder Fluoridtabletten nimmt, kann auf Fluorid in der Zahnpasta verzichten. In manchen Regionen Deutschlands ist das Leitungswasser bereits fluoridiert. Auch das sehen viele als kritisch an, weil sie selbst entscheiden wollen wieviel Fluorid sie aufnehmen.
Schwangere und Stillende können bedenkenlos fluoridhaltige Bio-Zahnpasta verwenden – die Dosierung beim Zähneputzen ist unbedenklich. Wichtig ist, den Mund gut auszuspülen und keine Zahnpasta zu verschlucken. Bei Unsicherheit hilft ein Gespräch mit dem Zahnarzt, der die individuelle Situation einschätzen kann.
Vegane Zahnpasta ist übrigens meist auch fluoridfrei erhältlich. Achte auf das Vegan-Siegel und prüfe, ob die Verpackung ebenfalls nachhaltig ist. Viele Hersteller bieten mittlerweile Tuben aus Zuckerrohr-Plastik, recyceltem Aluminium oder Glastiegel an.
Sind Zahnputztabletten eine gute Alternative für die tägliche Zahnpflege?
Zahnputztabletten sind eine plastikfreie Alternative zu herkömmlicher Bio-Zahnpasta in der Tube. Marken wie Denttabs, Ben & Anna oder Hydrophil bieten Tabs mit und ohne Fluorid an. Du zerkaust die Tablette beim Zähneputzen, bis sie schäumt – dann putzt du wie gewohnt.
Der größte Vorteil: null Plastikverpackung. Die Tabs kommen in Glas- oder Papierbehältern und sind perfekt für unterwegs. Preislich liegen sie bei 5-8 Euro für etwa 125 Stück – das reicht für 2 Monate. Nachteil: Die Reinigungswirkung fällt bei manchen Tests etwas schwächer aus als bei klassischer Zahnpasta. Für Menschen mit hohem Kariesrisiko empfehlen Zahnärzte daher zusätzlich eine fluoridhaltige Mundspülung.
Welche Zahnpasta ist laut Öko-Test die beste? Natürliche Zahnpasta oder konventionell?
Bio-Zahnpasta schneidet bei Öko-Test regelmäßig mit „sehr gut" ab, während Stiftung Warentest strengere Maßstäbe anlegt. Die Zahncreme Complete Care von Lavera erhielt 2024 bei Öko-Test Bestnoten. Stiftung Warentest bewertet Zahnpasta im Vergleich primär nach Kariesschutz – daher schneiden fluoridfreie Varianten dort schlechter ab.
Der Unterschied liegt in der Bewertungsmethodik. Öko-Test analysiert vor allem die Inhaltsstoffe und bestraft Mikroplastik, Triclosan und synthetische Zusätze. Stiftung Warentest fokussiert sich auf die Wirksamkeit gegen Karies und bewertet Fluoridgehalt entsprechend hoch.
Naturkosmetik Zahnpasta von Marken wie Lavera, Weleda oder Dr. Hauschka besteht die Schadstoffprüfungen problemlos. Sie enthalten keine bedenklichen Inhaltsstoffe, sind frei von synthetischen Duftstoffen und Mikroplastik und nutzen natürliche Aromen. Das spiegelt sich in den Testergebnissen wider.
Bei den Praxistests – also Reinigungswirkung, Geschmack und Schaumbildung – liegen Bio-Zahnpasten auf Augenhöhe mit konventionellen Produkten. Die natürlichen Putzkörper reinigen effektiv, eine gute Bio-Zahnpasta sorgt mit ätherischen Ölen für frischen Atem. Nur beim Schaum gibt es Unterschiede: Ohne Natriumlaurylsulfat schäumt Naturkosmetik weniger stark.
Was ist die beste Zahnpasta laut Zahnärzten?
Zahnärzte empfehlen in der Regel Zahnpasten mit 1.000-1.500 ppm Fluorid – unabhängig ob Bio oder konventionell. Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde sieht Fluorid als wichtigsten Wirkstoff gegen Karies. Bio-Zahnpasten wie Lavera Complete Care erfüllen diese Anforderung und verzichten gleichzeitig auf bedenkliche Zusätze.
Bei Öko-Test 2024 führen: Lavera Complete Care (1,0), Sante Dental Med Zahncreme (1,3) und Alverde 5in1 Zahncreme (1,5). Alle drei kosten unter 5 Euro und sind in Drogerien erhältlich. Daher ist Bio-Zahnpasta keine Frage des Geldbeutels mehr.
Bei Stiftung Warentest führt die Elmex Kariesschutz als konventioneller Testsieger. Unter den Bio-Zahnpasten schneidet die Lavera Zahncreme mit Fluorid am besten ab – sie erhielt die Note „gut" (2,2). Der Punktabzug kam durch den etwas geringeren Fluoridgehalt von 1.450 statt 1.500 ppm zustande.
Interessant: Die Discounter-Eigenmarken von Aldi und Lidl fallen bei Öko-Test regelmäßig durch – wegen Mikroplastik, PEG-Derivaten oder problematischer Schaumbildner. Der Preisunterschied zu Bio-Zahnpasta beträgt oft nur 1-2 Euro pro Tube.
Warum ist Naturkosmetik Zahnpasta nachhaltiger als Zahnpasten mit Triclosan?
Bio-Zahnpasta ist nachhaltiger durch biologisch abbaubare Inhaltsstoffe, plastikfreie Verpackungen und den Verzicht auf Mikroplastik. Konventionelle Zahncreme enthält oft Polyethylen-Kügelchen, die über das Abwasser in Flüsse und Meere gelangen. Naturkosmetik setzt stattdessen auf pflanzliche Alternativen.
Die Verpackung macht einen großen Unterschied. Viele Bio-Hersteller nutzen Tuben aus Zuckerrohr, recyceltem Aluminium oder sogar Glastiegel. Manche Marken bieten Zahnpasta-Tabs an – kleine Tabletten ohne jede Plastikverpackung, die du beim Zähneputzen zerkaust.
Auch die Produktion ist bei Naturkosmetik oft nachhaltiger. Zertifizierte Hersteller achten auf faire Lieferketten, biologischen Anbau der pflanzlichen Rohstoffe und energieeffiziente Fertigung. Das Gesamtpaket macht Bio-Zahnpasta zur umweltfreundlicheren Wahl.
Der Preis relativiert sich bei genauer Betrachtung. Eine Tube Bio-Zahnpasta reicht bei zweimal täglichem Zähneputzen etwa 8-10 Wochen. Bei 5 Euro pro Tube sind das weniger als 20 Cent am Tag für Zahnpflege ohne Umweltbelastung.
Mikroplastik in herkömmlicher Zahnpasta
Mikroplastik dient in konventioneller Zahncreme als billiger Füllstoff und Schleifmittel. Die winzigen Kunststoffpartikel – kleiner als 5 Millimeter – werden beim Ausspülen ins Abwasser gespült. Kläranlagen können sie nicht vollständig herausfiltern – sie landen in Flüssen, Seen und letztlich über die Nahrungskette wieder auf unserem Teller.
Studien zeigen, dass jeder Mensch pro Woche etwa 5 Gramm Mikroplastik aufnimmt – das entspricht einer Kreditkarte. Zahnpasta ist nur eine von vielen Quellen, aber eine vermeidbare. Der Umstieg auf Naturkosmetik reduziert die persönliche Mikroplastik-Belastung spürbar.
Seit 2023 sind einige Mikroplastik-Arten in der EU verboten. Doch die Übergangsfrist für Kosmetikprodukte läuft bis 2027. Bio-Zahnpasta war hier schon immer mikroplastikfrei und damit der konventionellen Konkurrenz um Jahre voraus. Wer heute umsteigt, wartet nicht auf Gesetze.
Häufige Fragen zu Bio-Zahnpasta
Schützt Bio-Zahnpasta genauso gut vor Karies wie herkömmliche Zahnpasta?
Bio-Zahnpasta mit Fluorid schützt genauso effektiv vor Karies wie konventionelle Produkte. Der Fluoridgehalt ist identisch bei 1.000-1.500 ppm. Fluoridfreie Varianten nutzen Xylitol oder Hydroxylapatit – deren Wirkung ist wissenschaftlich belegt, aber weniger umfangreich erforscht als Fluorid.
Ist Zahnpasta ohne Fluorid für Kinder geeignet?
Kinderzahnpasta ohne Fluorid eignet sich für Kleinkinder unter 2 Jahren, die noch viel Zahnpasta verschlucken. Ab dem zweiten Geburtstag empfehlen Zahnärzte Kinderzahnpasta mit 1.000 ppm Fluorid. Die geringe Menge ist beim gelegentlichen Verschlucken unbedenklich und schützt die Milchzähne effektiv. Auch hier kann auf fluoridfreie Alternativen zur Zahnpflege zurückgegriffen werden.
Warum schäumt Bio-Zahnpasta weniger stark?
Bio-Zahnpasta verzichtet auf Natriumlaurylsulfat (SLS), den aggressiven Schaumbildner in herkömmlicher Zahncreme. SLS kann das Zahnfleisch reizen und Aphten begünstigen. Die sanfteren Alternativen in Naturkosmetik schäumen weniger, reinigen aber genauso gründlich.
Kann Bio-Zahnpasta Verfärbungen entfernen und die Zähne aufhellen?
Ja, Bio-Zahnpasta hellt die Zähne durch natürliche Putzkörper wie Kieselsäure oder Aktivkohle auf. Eine gute Zahnpasta hellt oberflächliche Verfärbungen durch Kaffee, Tee oder Rotwein schonend auf. Für tiefe Verfärbungen ist allerdings eine professionelle Zahnreinigung effektiver.
Wie lange hält eine Tube Bio-Zahnpasta?
Eine 75-ml-Tube Bio-Zahnpasta reicht bei normalem Verbrauch 8-10 Wochen. Pro Zähneputzen benötigst du eine erbsengroße Menge – etwa 0,5-1 Gramm. Bei zweimal täglichem Putzen kommst du auf rund 60 Tage pro Tube.
Gibt es Bio-Zahnpasta für schmerzempfindliche Zähne?
Ja, mehrere Hersteller bieten Naturkosmetik Zahnpasta für schmerzempfindliche Zähne an. Sie enthalten beruhigende Inhaltsstoffe wie Kamille, niedrig-abrasive Putzkörper und verzichten auf aggressive Schaumbildner. Lavera und Weleda haben spezielle Sensitiv-Varianten im Sortiment.
Ist Zahnpasta die vegan ist automatisch Bio-Zahnpasta?
Nein, vegane Zahnpasta ist nicht automatisch Bio-Zahnpasta. Vegan bedeutet nur, dass keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten sind. Die Zahnpasta kann trotzdem synthetische Zusätze, Mikroplastik oder konventionelle Zutaten enthalten. Achte auf zusätzliche Naturkosmetik-Siegel.
Wie lagere ich natürliche Zahnpasta richtig?
Bio-Zahnpasta solltest du kühl und trocken lagern, nicht im direkten Sonnenlicht. Die Zahnpasta die frei von synthetischen Duft ist und ohne synthetische Konservierungsstoffe auskommt, ist nicht ganz so lange haltbar die konventionelle. Eine angebrochene Tube hält bei richtiger Lagerung problemlos 12 Monate.
Kann ich Bio-Zahnpasta bei Zahnfleischbluten verwenden?
Bio-Zahnpasta eignet sich sehr gut bei Zahnfleischbluten. Pflanzliche Inhaltsstoffe wie Salbei, Myrrhe oder Kamille wirken entzündungshemmend und beruhigen das Zahnfleisch. Verzichte auf aggressive Schaumbildner und wähle eine Zahncreme mit beruhigenden Kräuterextrakten.
Wo kann ich Bio-Zahnpasta kaufen?
Bio-Zahnpasta findest du in Drogerien wie dm, Rossmann oder Müller, in Bio-Supermärkten, Reformhäusern und online. Die Eigenmarken Alverde (dm) und Alterra (Rossmann) bieten günstige Naturkosmetik ab 2,50 Euro. Premium-Marken wie Weleda oder Dr. Hauschka kosten 5-8 Euro.
Fazit: Bio Zahnpasta in vegan und ohne Mikroplastik lohnt sich für Zahnpflege bewusster Verbraucher
Die beste Zahnpasta für umweltbewusste Menschen kombiniert wirksamen Kariesschutz mit natürlichen Inhaltsstoffen und nachhaltiger Verpackung. Eine natürliche Zahnpasta wie Bio-Zahnpasta verzichtet auf schädliche Zusätze. Ob du Fluorid verwendest oder auf fluoridfreie Alternativen setzt, bleibt deine persönliche Entscheidung. Mit 3-8 Euro pro Tube ist Naturkosmetik Zahnpasta kaum teurer als konventionelle Produkte – dafür verzichtest du auf Mikroplastik, Triclosan und aggressive Schaumbildner. Mein Tipp: Starte mit der Zahncreme Complete Care von Lavera als Testsieger bei Öko-Test und finde heraus, ob Bio-Zahnpasta zu deiner Zahnpflege-Routine passt.