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Einstieg in die Selbstversorgung: Darum lohnt sich ein eigenes Beet

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Viele Gründe sprechen für das eigene Beet. Angefangen bei frischem Gemüse und Obst bis hin zum Erfolgsgefühl durch selbst angebaute Pflanzen. Bei der Selbstversorgung haben Sie die Kontrolle darüber, was auf Ihrem Teller landet und wie es produziert wurde. So sind Sie sicher, dass es keine unerwünschten Pestizide oder künstliche Düngemittel enthält.

 

Warum Selbstversorgung wichtig ist

Selbstversorgung bietet eine unabhängigere Lebensweise von der Gesellschaft und dem Wirtschaftssystem. Sie kontrollieren Ihre eigene Ernährung und stellen den Zugang zu frischem und gesundem Essen sicher. Mit dem Anbau eigener Pflanzen entwickeln Sie ein tieferes Verständnis über die Natur. Das eigene Beet ermöglicht Ihnen auch, Geld zu sparen. Statt teure Bio-Produkte im Supermarkt zu kaufen, wachsen Ihre im eigenen Garten. Durch die körperliche Betätigung im Garten halten Sie sich außerdem fit.

 

Standortwahl und Beetvorbereitung

Die Wahl des richtigen Standortes für Ihr Beet ist entscheidend für den Erfolg Ihrer Pflanzen. Sorgen Sie in Ihrem Beet für eine ausreichende Sonneneinstrahlung. Dadurch können Ihre Pflanzen wachsen und gedeihen. Ein sonniger Platz mit mindestens 6 Stunden direkter Sonnenlicht pro Tag ist ideal.

 

Die Wichtigkeit der Sonneneinstrahlung

Die Wichtigkeit der Sonneneinstrahlung für den Anbau von Pflanzen im Beet sollten Sie nicht unterschätzen. Pflanzen benötigen Sonnenlicht, um durch Fotosynthese Energie zu produzieren und zu wachsen. Ohne ausreichende Sonneneinstrahlung werden die Pflanzen schwach und sind für Krankheiten oder Schädlingen anfälliger. Das beeinträchtigt auch die Ernte. Die Pflanzen produzieren weniger Früchte in einer geringeren Qualität.

 

Bodenvorbereitung und Düngung

Bevor Sie Ihr Beet anlegen, sollten Sie den Boden vorbereiten. Dies beinhaltet das Entfernen von Unkraut, Lockern des Bodens und Hinzufügen von Düngemittel oder Kompost. Dadurch wird der Boden nährstoffreicher. Überprüfen Sie auch den pH-Wert des Bodens, um sicherzustellen, dass die Pflanzen die richtigen Nährstoffe aufnehmen.

 

Wie Sie die richtigen Pflanzen für das Beet auswählen

Die Auswahl der richtigen Pflanzen für Ihr Beet hängt von vielen Faktoren ab. Diese sind zum Beispiel das Klima, der Boden und Ihre persönlichen Vorlieben. Einige beliebte Gemüsepflanzen für den Anbau im Beet sind:

  • Tomaten
  • Paprika
  • Zucchini
  • Kartoffeln
  • Salat
  • Gurken
  • Karotten
  • Rote Beete
  • Zwiebeln

Diese Pflanzen lassen sich in der Regel einfach züchten und erfordern nicht viel Erfahrung. Tomaten, Paprika und Zucchini sind sehr produktiv und lassen sich den ganzen Sommer lang ernten. Karotten, Rote Beete und Zwiebeln sind winterhart und können Sie im Frühjahr oder Herbst sähen. Obstpflanzen wie Beerensträucher und Bäume wie Apfelbäume, Kirschbäume und Pflaumenbäume sind auch sehr beliebt. Es ist wichtig, Pflanzen auszuwählen, die sich für Ihre Region und den geplanten Anbauzeitraum eignen.

 

Tipps zur Pflege und Ernte

Einmal ausgewählt und gepflanzt, benötigen Ihre Pflanzen regelmäßige Pflege, um gut zu gedeihen. Dazu gehört das Wässern, Düngen und Entfernen von Unkraut. Es ist auch wichtig, auf Anzeichen von Schädlingen oder Krankheiten zu achten und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen. Kommt die Erntezeit, sollten Sie die Pflanzen zur richtigen Zeit ernten. Dadurch erzielen Sie die beste Qualität und den größten Ertrag. Die Erntezeit variiert je nach Pflanze und Region. Deshalb ist es wichtig, sich über die richtige Erntezeit und -methode für jede Pflanze im Beet zu informieren.

 

Kompostierung und natürliche Schädlingsbekämpfung

Kompostierung ist eine großartige Möglichkeit, um den Boden Ihres Beetes natürlich zu verbessern. Es ermöglicht Ihnen, Abfallprodukte in wertvollen Kompost umzuwandeln, der wiederum als natürlicher Dünger dient.

 

Es gibt viele Materialien, die man in den Kompost geben kann. So zum Beispiel:

  • Pflanzenreste wie Blätter, Stängel und Äste
  • Gras- und Strauchschnitt
  • Küchenabfälle wie Obst- und Gemüsereste, Tee- und Kaffeesatz
  • Papier und Pappe (zerkleinert)
  • Eierschalen und Kaffeebohnen
  • Laub und tote Blumen

 

Es ist jedoch wichtig, auf die Menge zu achten. So sollten Sie keine großen Mengen an saurem Laub, süßen Früchten oder Fleisch- und Milchprodukten in den Kompost geben. Dies beeinträchtigt den Kompostprozess und führt zu unangenehmen Geruch.

 

Natürliche Methoden zur Schädlingsbekämpfung

Natürliche Schädlingsbekämpfung beinhaltet die Verwendung von Methoden, die Schädlinge ohne den Einsatz von Chemikalien bekämpfen. Dazu gehört zum Beispiel der Einsatz von Nützlingen wie Marienkäfern oder Schlupfwespen, die Schädlinge bekämpfen. Auch andere Pflanzen können als Schutz dienen, zum Beispiel Zwiebeln oder Knoblauch in der Nähe von empfindlichen Pflanzen. Es ist auch wichtig, das Beet sauber und ordentlich zu halten, um Schädlinge und Krankheiten zu vermeiden.

 

Schnecken als Schädlinge

Schnecken sind ein Problem für den Erfolg der Ernte. Sie fressen junge Pflanzen und Blätter fressen und beeinträchtigen so das Wachstum. Es gibt verschiedene Methoden, um sie zu bekämpfen. Auch hier helfen die bereits genannten Nützlinge, die Schnecken fressen. Es gibt auch mechanische Methoden wie das Aufstellen von Barrieren um das Beet. Hier empfiehlt es sich nach möglichem Schutz zu recherchieren.

 

Tipps zur Erntezeit und –methode

Die Erntezeit und -methode sind entscheidend für den Erfolg Ihrer Pflanzen im Beet. So sollten Sie zum Beispiel Tomaten ernten, wenn sie vollständig reif sind und leicht nachgeben, wenn Sie sie drücken. Es ist auch wichtig, die Pflanzen sachte und vorsichtig zu ernten. Dadurch verhindern Sie Beschädigungen an den Pflanzen und ihren Wurzeln. Es empfiehlt sich, eine scharfe Schere oder Gartenschere zu verwenden und die Pflanzen direkt über der Bodenoberfläche abzuschneiden.

Die Ernte können Sie unterschiedlich aufbewahren. Zum Beispiel durch Einfrieren, Einlegen oder Trocknen von Gemüse und Obst. Sie sollten die Ernte schnell verarbeiten, um eine möglichst lange Haltbarkeit zu gewährleisten.

 

Erweiterung des Beetes: weitere Pflanzen und Beetformen

Nachdem Einstieg in die Selbstversorgung mit einem eigenen Beet können Sie Ihr Beet erweitern und experimentieren. Sie können zum Beispiel weitere Pflanzen ausprobieren, die Sie bisher noch nicht angebaut haben. Sie können auch unterschiedliche Beetformen nutzen, wie das Hochbeet oder ein Beet in einem Kübel auf der Terrasse. Durch die Erweiterung Ihres Beetes können Sie mehr Erfahrung sammeln und Ihre Fähigkeiten im Anbau von Pflanzen verbessern.

 

Fazit

Durch die Selbstversorgung mit einem eigenen Beet können Sie frisches Gemüse und Obst anbauen und gleichzeitig die Umwelt schonen. Mit der richtigen Vorbereitung, Pflege und vorsorglichen Schutz des Beetes, steht einem erfolgreichen Anbau nichts im Wege.

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