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Ganzjährig ernten dank Gewächshaus 

Foto: Pexels

Wenn du es liebst unter freiem Himmel zu gärtnern, wird dir diese Arbeit in den Wintermonaten sicherlich fehlen. Die vielen Regentage hierzulande machen dir ebenfalls leider oft einen Strich durch die Rechnung. Das Harken und Einpflanzen macht in einem matschigen Boden einfach keinen Spaß. Ein eigenes Gewächshaus kann Abhilfe schaffen.

Vorteile von einem Gewächshaus

Wenn du dein eigenes Gewächshaus hast, kannst du das ganze Jahr über selbst angebautes Gemüse und Obst ernten. Während es im Sommer Tomaten, Gurken und Zucchini gibt, genießt du in den kalten Monaten Kohlgemüse, Winterspinat, Wirsing und Porree.

Während es draußen schneit und windig ist, hältst du dich geschützt im Treibhaus auf und kannst in Ruhe gärtnern. Dabei läufst du weder in Gefahr im Matsch auszurutschen noch nass zu werden. Eine Heizung sorgt für ein zusätzliches Wohlbefinden.

Wie du dein Gewächshaus bewässerst

Anders als bei unter freiem Himmel wachsendem Gemüse musst du dich um die Bewässerung selbst kümmern. Sicherlich stellst du dir jetzt die Frage: „Wie wird im Gewächshaus bewässert?

Wichtig zu wissen ist, dass die Pflanzen niemals zur Mittagszeit gegossen werden sollten.

Der Grund ist, dass das Wasser bei hohen Temperaturen sehr schnell verdunstet. Folglich sinkt es gar nicht erst ins Erdreich ein und die Wurzeln verdursten. Zudem sollten die Blätter nicht nass werden, weil die Pflanzen dadurch verbrennen können. Wegen der Hitze sind die Blätter sowieso schon warm, und wenn sie nass sind und gleichzeitig die Sonne drauf scheint, passiert es nicht selten, dass die Pflanze eingeht.

Am besten gießt du deine Pflanzen morgens und abends, sobald es etwas kühler wird.
In den Wintermonaten brauchst du weniger zu gießen.

Besonders bei einem großen Gewächshaus kann sich das bewässern mit der Gießkanne als äußerst nervig herausstellen. Du musst gefühlt alle paar Minuten Wasser nachholen gehen, vom Zeitaufwand ganz zu schweigen. Eine automatische Bewässerung bietet sich als zeitsparende Alternative bestens an. Du kannst dir selbst eine bauen oder im Handel für kleines Geld erwerben.

Klima im Gewächshaus

Die Pflanzen brauchen im Gewächshaus das passende Klima, um gut zu gedeihen. Wenn du in den Wintermonaten ebenfalls von frischem Gemüse nicht genug bekommst, solltest du eine Gewächshausheizung einbauen. Denn nicht nur in den warmen Sommermonaten hat der Saisonkalender viel Obst und Gemüse zu bieten.

Noch besser sind Gewächshäuser mit bereits integriertem Heizsystem. Im Allgemeinen sind Temperaturen von etwa 15 °C bis 25 °C sind ideal.

Beachte bei der Belüftung, dass deine Pflanzen nicht der Zugluft ausgesetzt sind. Eine hohe Luftfeuchtigkeit ist zu bevorzugen.

Erde auffrischen

Achte darauf, die Erde alle paar Jahre aufzufrischen, denn jede Pflanze entzieht dem Boden Nährstoffe. Online findest du Tipps, wie du für eine regelmäßige Nährstoffzufuhr passend zur Bodenbeschaffenheit sorgst. Dir bieten sich beispielsweise Möglichkeiten wie Brennnesseljauche, Düngetorf, Gartenerde und verrotteter Kuh- beziehungsweise Pferdemist an.

Fazit: Wer viel gärtnert, sollte sich ein Gewächshaus zulegen

Gärtnern macht riesigen Spaß. Wenn du erst einmal deine Freude daran gefunden hast, möchtest du am liebsten das ganze Jahr über in der Erde buddeln sowie Gemüse und Obst ernten. Damit du ganzjährig von den frischen Lebensmitteln essen kannst, empfiehlt es sich, ein Gewächshaus zuzulegen. Inzwischen gibt es auch kleinere Modelle, sodass sich für jeden Garten das passende finden lässt.

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