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Gemüse vorziehen Das erste Grün des Jahres wächst im Wohnzimmer

28.01.2021, Pressemitteilung, Fotos (c) meine ernte

Das (Garten-)Jahr beginnt und wir alle setzen große Hoffnungen in dieses neue Jahr! Ein Spaziergang durch den Wald, mit den Händen in der Erde wühlen und ein Sonnenbad im Garten – all diese Dinge sind nicht nur in Krisen wichtig für unser Wohlbefinden.

Im Frühjahr können schon die ersten kleinen Gemüsepflanzen auf der Fensterbank vorgezogen werden, damit sie im Mai kräftig genug sind, um in das Gartenbeet, den Balkonkasten oder das Hochbeet umzuziehen. Wie das Vorziehen von Gemüsepflanzen geht erklären die Expert:innen von meine ernte. 

Beetplan erstellen und Gemüse zum Vorziehen auswählen
Welches Gemüse soll im Garten wachsen? Schreibe eine Gemüse-Wunschliste und schaue wo die Sorten in den Garten passen.

Hierfür wird ein Beetplan erstellt. In diesem Plan bekommen die Gemüsepflanzen ihren idealen Standort im Garten abhängig von Licht, Nährstoffversorgung und der Verträglichkeit der Sorten untereinander. Für das Vorziehen und auch das spätere Einpflanzen hat man so schon eine gute Orientierung. 

Einige Gemüsesorten wachsen besonders langsam und benötigen einen Wachstumsvorsprung, bevor sie in den Garten können. Ob eine Sorte vorgezogen werden muss, steht meist auf der Saatgut-Verpackung. 

Typische Sorten zum Vorziehen sind: 
Tomaten
Paprika/ Chili 
Auberginen 
Gurke/ Zucchini/ Kürbis 
Kohl
Kopfsalate

Vorziehen – gute Bedingungen schaffen 
Jeder kann Gemüse vorziehen, wenn die Grundlage stimmt. Dazu zählen passende Aussaaterde, einwandfreies Saatgut und ein geeigneter Standort. Das Ziel ist es kräftige und dunkelgrüne Jungpflanzen großzuziehen. 

Aussaaterde: Diese Erde kennzeichnet sich durch möglichst wenige Nährstoffe aus. Dadurch werden die Pflanzen zum Wurzelwachstum angeregt. Es eignet sich Aussaat- und Kräutererde oder Erde aus Kokosfasern. 

Saatgut: Beim Saatgut ist zu beachten, dass es frisch und von hoher Qualität ist. Mit dem Alter sinkt die Keimfähigkeit. Aus samenfestem Saatgut kann am Ende der Saison wieder neues Saatgut entnommen werden. 

Standort: Zur Anzucht sollte immer die richtige Kombination aus Licht und Temperatur für deine Pflanzen vorhanden sein. Je wärmer es im Raum ist, desto heller sollte es auch sein. Die meisten Kulturen wachsen ideal bei 10-15 °C und sehr hellem Licht. Hat man kein Fenster in kühler Umgebung, dann lohnt sich eine Anzuchtlampe als Unterstützung. 

Pflanzen geben uns deutliche Signale, ob die Bedingungen für sie in Ordnung sind, oder ob es ihnen an etwas mangelt. Wachsen die Pflanzen sehr schnell und lang, dann ist es ihnen zu dunkel und sie suchen nach Licht. Die Stiele sind dann unstabil und brechen schnell ab. Dann lohnt es sich nochmal neu zu starten und den Pflanzen mehr Licht geben. 

Wann die Pflanzen vorgezogen werden und wie tief die Samen in die Erde gesetzt werden, steht auf der Saatgut-Verpackung. Als Faustregel gilt: So tief einsetzen, wie das Samenkorn groß ist. Viel Erfolg bei den ersten eigenen Gemüsepflanzen!

Auf www.meine-ernte.de findest du ausführliche Sortenbeschreibungen und Beispiel-Beetpläne als Inspiration für deinen Garten. 

Kurzprofil meine ernte:
meine ernte bietet in Zusammenarbeit mit landwirtschaftlichen Betrieben
Gemüsegärten zum Mieten an. Die saisonalen Gemüsegärtner pflegen, ernten
und pflanzen in ihrem Gemüsegarten und können eine ganze Saison lang ihren
Bedarf an Gemüse und Blumen decken. Weitere Informationen sind auf www.meine-ernte.de zu finden.

Gründung: Dezember 2009
Unternehmensform: Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
Geschäftsführerinnen: Wanda Ganders und Natalie Kirchbaumer
Gemüsegartenstädte: Aachen, Berlin, Bochum, Bonn, Bottrop-Kirchhellen, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Herten, Krefeld, Köln, Neuss, Leverkusen, Solingen, Stuttgart, Wiesbaden

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