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Grün in Kroatien – So lässt sich der Urlaub nachhaltiger gestalten

Foto: unsplash

Kroatien wird oft als Juwel an der Adria bezeichnet und gewinnt als Reiseziel für Touristen, die etwas anderes als den üblichen Mittelmeerurlaub suchen, rasch an Beliebtheit. Die Möglichkeiten des Ökotourismus in Kroatien sind nicht sehr umfangreich, dafür aber sehr gut. Etwa 340 Öko-Erzeuger beteiligen sich an der Branche, indem sie ihre Produkte an Hotels und andere Käufer verkaufen. Kroatien hat auch einige fantastische grüne Sehenswürdigkeiten und neue Ökotourismus-Initiativen zu bieten, die dazu beitragen, die Themen Umwelt und nachhaltiger Tourismus in den Vordergrund dieser boomenden Branche zu rücken.
 
EkoPartner 

Diese relativ neue Organisation wurde 2009 gegründet und ist Kroatiens Vorreiter in Sachen Ökotourismus und nachhaltige Initiativen. EkoPartner konzentriert sich auf das verantwortungsvolle Management von Familienunterkünften und touristischen Bauernhöfen, die sektorübergreifende Zusammenarbeit bei der Umsetzung von Ökotourismusinitiativen und die Sensibilisierung von Touristen, Tourismusorganisationen und lokalen Unternehmen für nachhaltige und ökologische Themen.
  
Nationalpark Plitvicer Seen 

Der Nationalpark Plitvicer Seen gehört zu den sieben UNESCO-Welterbestätten Kroatiens und ist eine der schönsten Landschaften des Landes. Plitvice ist einer von acht Nationalparks und zehn Naturreservaten in Kroatien und ein Ort, an dem das ökologische Bewusstsein und die Erhaltung der Natur im Vordergrund stehen. Der Park liegt in der Mitte des Landes, etwa auf halbem Weg zwischen Split und Zagreb, und wird von Gips und einer herrlichen natürlichen Architektur dominiert. Sechzehn Seen sind von üppigen Wäldern, rauschenden Wasserfällen und einer faszinierenden Tier- und Pflanzenwelt umgeben, darunter auch einige seltene Tier- und Pflanzenarten, und bieten den Besuchern scheinbar endlose Möglichkeiten, den Ökotourismus in seiner schönsten Form zu erleben.
 
Essen und Wein 

Der Gastrotourismus in Kroatien ist ein fester Bestandteil der Branche und eine der nachhaltigsten Möglichkeiten, mit den Einheimischen und ihrer köstlichen kulinarischen Kultur in Kontakt zu kommen. Trüffel gibt es in Istrien in Hülle und Fülle, ebenso wie Weintrauben und andere gastronomische Wunderwerke. In Dubrovnik dominieren Fisch und Meeresfrüchte die Küche, wobei köstliche Schalentiere und Tintenfisch-Risotto häufig auf der Speisekarte stehen. Bioprodukte aus ökologischem Anbau werden auf dem kroatischen Markt und auf den Tellern der Touristen durch Lieferpartnerschaften mit Hotels und anderen Tourismusunternehmen immer häufiger angeboten. Man kann also auch während dem Urlaub in einer Luxus Villa etwas Gutes tun und zwar indem man die lokalen Köstlichkeiten probiert. 

Kroatien ist auch nicht gerade für seinen Wein bekannt. Und warum? Ganz einfach - er wird nicht exportiert, aber nur weil er nicht ins Ausland verschickt wird, heißt das nicht, dass er nicht köstlich ist. Tatsächlich ist kroatischer Wein sehr gut und sehr preisgünstig. Kein Wunder, dass sie ihn nicht teilen wollen! Eine der besten Möglichkeiten, in Kroatien nachhaltig zu handeln und Ökotourismus zu betreiben, besteht darin, einheimische Produkte zu essen und zu trinken, denn das unterstützt die lokale Wirtschaft und verringert die Notwendigkeit, Produkte zu importieren, die hauptsächlich für den touristischen Konsum bestimmt sind. Durch das Schlemmen von fantastischen Meeresfrüchten und den Genuss von spektakulären Weinen können Reisende sicherstellen, dass sie die Einheimischen unterstützen und gleichzeitig ihre kulturelle Erfahrung bereichern. Eine Win-Win-Situation.
  
Die Zukunft ist grün 

Mit einem soliden Fundament aus umweltbewussten Organisationen, lokalen Erfahrungen und dem Engagement für soziokulturelle und ökologische Nachhaltigkeit hat der Ökotourismus in Kroatien eine glänzende grüne Zukunft. Unter der Voraussetzung, dass sich die Branche weiterhin verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll entwickelt und sich auf lokale Tourismusunternehmen, die Einbindung lokaler Gemeinschaften, den Umweltschutz und die soziokulturelle Bewahrung konzentriert, könnte Kroatien schon bald eine führende Nation im Ökotourismus sein.
 

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