Gran Canaria hat sich in den letzten Jahren zu einem Vorreiter für nachhaltigen Tourismus auf den Kanaren entwickelt. Die Insel verbindet spektakuläre Landschaften mit konkretem Engagement für Umweltschutz und bietet dir als Reisenden unzählige Möglichkeiten, deinen Urlaub verantwortungsvoll zu gestalten. Von zertifizierten Eco-Lodges über geführte Naturtouren bis hin zu lokalen Initiativen – hier erfährst du alles, was du für einen umweltbewussten Aufenthalt wissen musst. Der Eco Tourism auf dieser Insel setzt neue Maßstäbe.
Wie kann ich Gran Canaria nachhaltig bereisen?
Gran Canarias einzigartige Vielfalt macht die Insel zu einem idealen Ziel für umweltbewusste Reisende. Auf nur 1.560 Quadratkilometern findest du 14 verschiedene Mikroklimazonen – von subtropischen Wäldern im Norden bis zu den ikonischen Dünen im Süden. Diese Vielfalt der Landschaft hat dazu geführt, dass fast die Hälfte der Insel von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde.
Die kanarische Regierung hat in den vergangenen Jahren massive Maßnahmen ergriffen, um den Tourism nachhaltiger zu gestalten. Das Modell setzt auf Qualität statt Quantität und fördert gezielt Initiativen, die natürliche Ressourcen schonen. Konkret bedeutet das: weniger Massentourismus, mehr authentische Erlebnisse und echtes Engagement für die Umwelt.
Welche Eco Tipps gibt es für nachhaltiges Reisen auf den Kanaren?
Der öffentliche Nahverkehr auf Gran Canaria ist gut ausgebaut und günstig. Die gelben Global-Busse verbinden alle wichtigen Orte miteinander. Für abgelegene Gebiete kombinierst du Bus und Wanderung – oft die schönere Alternative zum Mietwagen.
Wenn du ein Auto brauchst, wähle ein kleines, sparsames Modell. Noch besser: Einige Anbieter haben mittlerweile Elektroautos im Programm. Die Ladeinfrastruktur wächst stetig. Bring eine wiederverwendbare Wasserflasche mit und vermeide Einwegplastik, wo immer möglich.
Was bedeutet Nachhaltigkeit auf Gran Canaria konkret?
Nachhaltiger Tourismus auf Gran Canaria basiert auf drei Säulen. Erstens geht es darum, die Umwelt zu bewahren und den ökologischen Fußabdruck zu verringern. Zweitens steht die Unterstützung lokaler Gemeinschaften im Fokus – du kaufst regional, isst kanarisch und buchst bei einheimischen Anbietern. Drittens sorgt verantwortungsvoller Tourismus dafür, dass auch zukünftige Generationen diese Insel in ihrer ursprünglichen Schönheit erleben können.
Das Engagement der Inselbewohner zeigt sich überall. Vom kleinen Restaurant, das ausschließlich lokale Produkte verwendet, bis zum Öko-Hotel auf Gran Canaria mit eigenem Recycling-System – Nachhaltigkeit ist hier keine Marketing-Floskel, sondern gelebte Realität. Jedes Öko-Hotel auf Gran Canaria und jede Sehenswürdigkeit wird heute unter dem Aspekt des Eco Tourism betrachtet.
Welches Engagement für Nachhaltigkeit gibt es auf Gran Canaria?
Die Schutzmaßnahmen im Biosphärenreservat sind streng, aber notwendig. Wanderwege sind klar markiert, um empfindliche Vegetation zu schonen. Camping ist nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt. Der Verbrauch von Ressourcen wird überwacht und reguliert.
Diese Maßnahmen zeigen Wirkung: Die Population bedrohter Tierarten stabilisiert sich, und die ursprünglichen Ökosysteme erholen sich langsam von jahrzehntelanger Belastung durch konventionellen Tourism. Das Engagement für den Naturschutz trägt Früchte. Die Kanaren setzen damit ein Zeichen für ganz Spanien.
Welche kanarische Insel ist am grünsten?
Wenn du dich fragst, welche kanarische Insel am grünsten ist, lautet die Antwort: Es kommt darauf an. La Palma und La Gomera gelten traditionell als die grünsten Inseln der Kanaren – dank ihrer üppigen Lorbeerwälder und höheren Niederschläge. Doch Gran Canaria überrascht mit seiner Vielfalt.
2005 wurde ein großer Teil Gran Canarias von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Diese Auszeichnung umfasst 46 Prozent der Inselfläche und schützt einige der wertvollsten Ökosysteme des Atlantiks. Das Biosphärenreservat erstreckt sich vom bergigen Zentrum bis zur Westküste und schließt bedeutende Naturparks wie Tamadaba, Guayedra und Inagua ein.
Hier findest du endemische Flora und Fauna, die es nirgendwo sonst auf der Welt gibt. Der kanarische Kiefernwald etwa ist ein echtes Naturwunder – diese Bäume können Waldbrände überleben und erholen sich danach vollständig. Im Norden der Insel existieren sogar Gebiete mit subtropischer Vegetation, die an einen Regenwald erinnern.
Wie zeigt sich das Engagement für Tier- und Naturschutz auf den Kanaren?
Die Kanaren haben erkannt, dass nachhaltiger Eco Tourism die Zukunft ist. Gran Canaria geht dabei mit gutem Beispiel voran. Die Naturparks werden aktiv geschützt, invasive Arten bekämpft und heimische Tier- und Pflanzenarten gefördert.
Besonders beeindruckend ist die Wiederansiedlung bedrohter Tierarten. Die Gran-Canaria-Rieseneidechse etwa galt fast als ausgestorben und erholt sich nun dank gezielter Schutzprogramme. Dieses Engagement zeigt, was möglich ist.
Welche nachhaltigen Unterkünfte gibt es auf Gran Canaria?
Die Auswahl an umweltfreundlichen Unterkünften auf Gran Canaria wächst stetig. Von luxuriösen Eco-Lodges bis zu authentischen Landhäusern – du findest für jedes Budget die passende Option. Der Eco Tourism hat hier eine beeindruckende Infrastruktur geschaffen.
Welche Standards erfüllt ein Öko Hotel auf Gran Canaria?
Ein echtes Öko-Hotel auf Gran Canaria erfüllt strenge Kriterien. Dazu gehören Solaranlagen für die Warmwasserbereitung, Systeme zur Reduzierung des Wasserverbrauchs, Verwendung regionaler und biologischer Lebensmittel sowie konsequentes Recycling. Viele Unterkünfte verzichten bewusst auf energieintensive Klimaanlagen und setzen stattdessen auf natürliche Belüftung und traditionelle Bauweisen. Ein zertifiziertes Öko-Hotel auf Gran Canaria bietet dir somit Komfort mit gutem Gewissen.
Die besten Eco-Lodges der Insel liegen oft in den Bergen oder im ländlichen Hinterland. Hier erlebst du Gran Canaria von seiner ruhigen Seite – fernab vom Trubel der Touristenhochburgen. Ein Pool ist in diesen Unterkünften häufig natürlich gestaltet oder wird mit Salzwasser statt Chlor betrieben.
Welche Eco-Lodges und Eco Hotels gibt es auf den Kanaren?
Im Norden der Insel findest du traditionelle kanarische Häuser, die liebevoll restauriert und mit modernem Umweltbewusstsein betrieben werden. Diese Unterkünfte nutzen oft Regenwassersammlung und produzieren einen Teil ihrer Energie selbst. Das Engagement der Betreiber für Nachhaltigkeit spürst du in jedem Detail.
Im Zentrum Gran Canarias, rund um die Caldera de Tejeda, haben sich mehrere kleine Eco-Lodges etabliert. Sie bieten dir nicht nur eine nachhaltige Unterkunft, sondern auch geführte Wanderungen und Einblicke in die lokale Kultur. Die Betreiber kennen jeden Pfad und jede Pflanze – echte Insider-Tipps inklusive.
Auch an der Küste gibt es mittlerweile Hotels, die Nachhaltigkeit ernst nehmen. Sie kompensieren ihren CO2-Ausstoß, beziehen Strom aus erneuerbaren Quellen und arbeiten mit lokalen Lieferanten zusammen. Die Eco-Zertifizierungen sind transparent einsehbar. Die Kanaren bieten damit eine breite Palette an nachhaltigen Übernachtungsmöglichkeiten.
Welche Ausflüge mit Tier- und Naturbeobachtung gibt es auf den Kanaren?
Gran Canaria bietet unzählige Möglichkeiten, die Insel auf umweltfreundliche Weise zu erkunden. Wandern steht dabei ganz oben auf der Liste – kein Wunder bei über 1.000 Kilometern markierter Wege. Doch auch die Tierbeobachtung ist ein absolutes Highlight auf den Kanaren.
Welche nachhaltigen Ausflüge zum Wandern gibt es auf Gran Canaria?
Die ursprünglichen Verbindungswege der Insel, die sogenannten "Caminos Reales", wurden aufwendig restauriert und sind heute beliebte Wanderrouten. Diese Pfade führen dich durch spektakuläre Landschaften und verbinden traditionelle Dörfer miteinander.
Besonders lohnenswert ist die Ruta del Agua – der Wasserweg. Er folgt den historischen Bewässerungskanälen und zeigt, wie die Inselbewohner seit Jahrhunderten mit der Ressource Wasser umgehen. Eine perfekte Eco-Aktivität, um Natur und Kultur zu verbinden.
Statt auf internationale Anbieter zu setzen, buchst du am besten Touren bei lokalen Guides. Diese kennen nicht nur die besten Routen, sondern teilen auch ihr Wissen über Flora und Fauna, Tradition und Geschichte. Dein Geld bleibt in der Region und unterstützt die lokale Wirtschaft direkt.
Wie funktioniert verantwortungsvolle Tier-Beobachtung auf Gran Canaria?
Die Gewässer rund um Gran Canaria sind Heimat von Delfinen, Walen und Meeresschildkröten. Mehrere Anbieter bieten Bootstouren zur Tierbeobachtung an, aber nicht alle arbeiten verantwortungsvoll.
Achte auf Anbieter, die einen Mindestabstand zu den Tieren einhalten und ihre Motoren drosseln. Seriöse Unternehmen sind oft Teil von Schutzprogrammen und tragen aktiv zur Erforschung der Meeressäuger bei. Ein guter Indikator: Wenn der Anbieter Wert auf Aufklärung legt und nicht nur auf spektakuläre Fotos. Das Engagement für den Tierschutz sollte im Vordergrund stehen.
An Land kannst du die einzigartigen Rieseneidechsen beobachten – aber bitte nur aus der Distanz. Das Füttern dieser Tiere ist verboten und schadet ihrer natürlichen Ernährung. Die Kanaren beherbergen viele endemische Tierarten, die besonderen Schutz verdienen.
Hat Gran Canaria einen Regenwald?
Hat Gran Canaria einen Regenwald? Einen klassischen tropischen Regenwald nicht – aber im Norden der Insel existieren Gebiete mit so hoher Luftfeuchtigkeit und üppiger Vegetation, dass sie einem subtropischen Wald sehr nahekommen. Die Passatwolken bringen konstante Feuchtigkeit, und in den Schluchten (Barrancos) gedeiht eine erstaunliche Vielfalt an Pflanzen.
Wo liegt der größte Kiefernwald der Kanaren?
Der Naturpark Tamadaba beherbergt den ausgedehntesten kanarischen Kiefernwald. Dieser Wald ist ein ökologisches Wunderwerk: Die Bäume filtern Wasser aus den Passatwolken und speisen damit die Grundwasservorräte der Insel. Ein einziger Baum kann bis zu 40 Liter Wasser pro Tag "ernten".
Die Wanderwege durch Tamadaba führen dich durch verschiedene Vegetationszonen. Du startest im dichten Wald und erreichst schließlich Aussichtspunkte mit atemberaubenden Blicken auf die Westküste. Der Sonnenuntergang von hier oben ist unvergesslich – und komplett kostenlos. Auf deinem Weg begegnest du möglicherweise seltenen Tierarten wie dem Buchfinken oder dem Specht der Kanaren.
Was macht Guayedra zu einem Eco-Paradies?
Guayedra ist ein verstecktes Paradies an der Nordwestküste und eine echte Geheim-Sehenswürdigkeit für Eco-Touristen. Das Tal endet an einem wilden Strand, der zu den schönsten der Insel zählt. Der Weg dorthin führt durch üppige Vegetation und vorbei an verlassenen Höhlenwohnungen – Zeugen einer Zeit, als diese abgelegenen Täler noch bewohnt waren.
Der Strand von Guayedra ist naturbelassen und unberührt. Es gibt keine Infrastruktur, keine Strandliegen, keine Bars. Genau das macht seinen Reiz aus. Nimm deinen Müll wieder mit und hinterlasse nichts als Fußspuren. Diese Sehenswürdigkeit verdient besonderen Schutz.
Wie werden die Dünen und der Strand von Maspalomas geschützt?
Die Dünen von Maspalomas sind das bekannteste Naturwunder Gran Canarias – und gleichzeitig das am stärksten gefährdete. Diese Sehenswürdigkeit steht unter enormem Druck durch den Tourism.
Welche Tier-Arten leben im Ökosystem der Dünen?
Die Dünen von Maspalomas sind kein einfacher Sandstrand. Sie bilden ein komplexes System aus wandernden Dünen, einer Lagune (der Charca) und speziell angepasster Vegetation. Hier leben seltene Vogelarten, Eidechsen und wirbellose Tiere, die es nur an diesem Ort gibt.
Die größte Bedrohung ist die Erosion durch Besucher, die abseits der markierten Wege laufen. Jeder Fußabdruck zerstört die empfindliche Kruste, die den Sand stabilisiert. Die Folge: Die Dünen wandern schneller als natürlich vorgesehen und die Vegetation hat keine Chance, sich zu etablieren. Viele Tierarten verlieren so ihren Lebensraum.
Wie besuche ich den Strand und die Dünen verantwortungsvoll?
Bleib auf den ausgewiesenen Wegen – das ist die wichtigste Regel. Die Holzstege und markierten Pfade sind nicht da, um deinen Besuch einzuschränken, sondern um das Ökosystem zu schützen.
Vermeide die Dünen während der Brutzeit im Frühjahr. Viele Bodenbrüter nutzen diese scheinbar leblose Landschaft als Nistplatz. Nimm keinen Sand mit – auch wenn es nur eine kleine Flasche als Souvenir sein soll. Multipliziert mit Millionen Besuchern summiert sich das.
Welche Rolle spielt Regionalität und der Verzicht auf Massenware für die Nachhaltigkeit auf Gran Canaria?
Welche Rolle spielt Regionalität und der Verzicht auf Massenware für die Nachhaltigkeit auf Gran Canaria? Eine zentrale! Nachhaltiger Tourismus bedeutet auch, die lokale Kultur zu respektieren und zu unterstützen.
Was macht die kanarische Küche so nachhaltig?
Die kanarische Küche ist ein Spiegel der Inselgeschichte – beeinflusst von den Ureinwohnern, spanischen Kolonisten und afrikanischen Einflüssen. Lokale Gerichte wie Papas Arrugadas mit Mojo, Gofio oder Sancocho nutzen einfache Zutaten, die seit Jahrhunderten auf der Insel angebaut werden.
Suche nach Restaurants, die "Km0" oder "Producto Local" auszeichnen. Diese Betriebe beziehen ihre Zutaten direkt von Bauern der Insel. Du schmeckst den Unterschied – und unterstützt gleichzeitig die lokale Landwirtschaft. Der Verzicht auf importierte Massenware reduziert CO2-Emissionen und stärkt die regionale Wirtschaft.
Wie fördert Regionalität die Nachhaltigkeit auf den Kanaren?
Das Prinzip der Regionalität geht weit über die Küche hinaus. Auch bei Souvenirs, Handwerk und Dienstleistungen lohnt es sich, auf lokale Anbieter zu setzen. Die Kanaren haben eine reiche Handwerkstradition – Töpferei, Stickerei und die Herstellung von kanarischen Messern sind Künste, die von Generation zu Generation weitergegeben werden.
In mehreren Dörfern kannst du Werkstätten besuchen und den Handwerkern bei der Arbeit zusehen. Jede Sehenswürdigkeit hat ihre eigene Geschichte. Wenn du lokal kaufst, unterstützt du nicht nur die Wirtschaft, sondern bewahrst auch kulturelles Erbe.
Wie wird Gran Canaria mit Wasser versorgt?
Die Frage "Wie wird Gran Canaria mit Wasser versorgt?" ist zentral für das Verständnis von Nachhaltigkeit auf der Insel. Gran Canaria gewinnt den Großteil seines Trinkwassers durch Meerwasserentsalzung – ein energieintensiver Prozess. Zusätzlich nutzt die Insel Grundwasser aus den Bergen und sammelt Regenwasser in traditionellen Stauseen.
Wie wird auf Gran Canaria Wasser gespart und nachhaltig genutzt?
Wasser ist auf Gran Canaria kostbar. Die Meerwasserentsalzung verbraucht enorme Mengen Strom, weshalb jeder gesparte Liter zählt. Kurze Duschen, mehrfach genutzte Handtücher und bewusstes Verhalten helfen, diese Ressource zu schonen.
Viele Öko-Hotels auf Gran Canaria haben innovative Wassersparsysteme installiert. Ein typisches Öko-Hotel auf Gran Canaria nutzt Grauwasser, das aufbereitet und für die Gartenbewässerung verwendet wird. Regenwasser wird gesammelt und gespeichert. Diese Eco-Maßnahmen machen einen echten Unterschied.
Klimaanlagen verbrauchen ebenfalls viel Strom. Öffne stattdessen morgens und abends die Fenster und halte sie tagsüber geschlossen. Viele traditionelle Häuser sind so gebaut, dass sie auch ohne Klimatisierung angenehm kühl bleiben.
Wie engagiert sich Gran Canaria für soziale Verantwortung und die Agenda 2030?
Wie engagiert sich Gran Canaria für soziale Verantwortung und die Agenda 2030? Die Insel hat sich den UN-Nachhaltigkeitszielen verpflichtet und setzt diese aktiv um. Das Engagement geht dabei weit über Umweltschutz hinaus.
Welche Rolle spielt soziale Verantwortung im Eco Tourism?
Gran Canaria fördert gezielt Projekte, die soziale Inklusion mit nachhaltigem Tourism verbinden. Dazu gehören Ausbildungsprogramme für junge Menschen in der Tourismusbranche, faire Arbeitsbedingungen in Hotels und die Unterstützung von lokalen Gemeinschaften.
Die Insel ist auch als LGBTQ+-freundliche Destination bekannt. Maspalomas gilt als einer der tolerantesten Orte Europas und zieht jährlich tausende Besucher an, die Offenheit und Akzeptanz schätzen. Dieses soziale Engagement für Vielfalt ist Teil der Inselidentität.
Wie setzen die Kanaren wirtschaftliche Nachhaltigkeit um?
Die Agenda 2030 fordert auch wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Gran Canaria investiert in erneuerbare Energien, fördert lokale Unternehmen und arbeitet an einer Kreislaufwirtschaft. Das Ziel: weniger Abhängigkeit von Importen und mehr Wertschöpfung vor Ort.
Recycling-Programme werden ausgebaut, Einwegplastik schrittweise verboten und nachhaltige Landwirtschaft gefördert. Das Engagement zeigt: Eco Tourism ist hier kein Lippenbekenntnis, sondern gelebte Transformation. Die Kanaren wollen Vorbild für nachhaltigen Tourismus in ganz Europa werden.
FAQ: Häufige Fragen zum nachhaltigen Tourismus auf Gran Canaria
Ist Gran Canaria wirklich eine gute Wahl für nachhaltigen Urlaub?
Absolut. Die Insel hat in den letzten Jahren massiv in nachhaltige Infrastruktur investiert. Mit dem UNESCO-Biosphärenreservat, zahlreichen Naturparks und einer wachsenden Zahl von Öko-Hotels und Eco-Lodges bietet Gran Canaria beste Voraussetzungen für verantwortungsvollen Tourism. Entscheidend ist, wie du deinen Aufenthalt gestaltest: Lokale Anbieter buchen, umweltbewusste Unterkünfte wählen und die Natur respektieren – dann wird dein Besuch zu einer Win-Win-Situation für dich und die Insel.
Welche Jahreszeit eignet sich am besten für einen nachhaltigen Besuch?
Die Nebensaison von Oktober bis November und März bis Mai ist ideal. Du vermeidest die Massen der Hauptsaison, profitierst von angenehmen Temperaturen und entlastest die Infrastruktur. Außerdem sind die Preise niedriger, und du erlebst ein authentischeres Gran Canaria. Im Frühling blüht die Vegetation besonders üppig – perfekt für Wanderungen und Tierbeobachtungen auf den Kanaren.
Wie finde ich ein echtes Öko-Hotel auf Gran Canaria ohne Greenwashing?
Achte auf anerkannte Zertifizierungen wie das EU Ecolabel, Travelife Gold oder Green Key. Diese unabhängigen Siegel garantieren, dass die Unterkunft – sei es ein Öko-Hotel auf Gran Canaria oder eine der beliebten Eco-Lodges – tatsächlich nachhaltig wirtschaftet. Ein gutes Öko-Hotel auf Gran Canaria kommuniziert seine Maßnahmen transparent. Wenn nur vage von "Nachhaltigkeit" die Rede ist, ohne konkrete Details zum Engagement, solltest du skeptisch sein.
Warum ist Gran Canaria als LGBTQ+-freundliche Destination bekannt?
Gran Canaria, insbesondere Maspalomas und Playa del Inglés, hat sich seit den 1970er Jahren zu einem der wichtigsten LGBTQ+-Reiseziele Europas entwickelt. Die Toleranz und Offenheit der Inselbewohner, kombiniert mit einem breiten Angebot an LGBTQ+-freundlichen Hotels, Bars und Veranstaltungen, zieht jährlich zehntausende Besucher an. Die Pride-Veranstaltungen gehören zu den größten in Europa. Dieses soziale Engagement für Vielfalt und Akzeptanz ist Teil der Inselidentität und zeigt, dass Nachhaltigkeit auch soziale Dimensionen hat.
Kann ich auch mit kleinem Budget nachhaltig auf Gran Canaria reisen?
Nachhaltiger Tourismus muss nicht teuer sein. Öffentliche Busse sind günstiger als Mietwagen, lokale Märkte bieten frische Produkte zu fairen Preisen, und die schönsten Naturerlebnisse – Wandern, Strände, jede Sehenswürdigkeit in der Natur – kosten gar nichts. Entscheidend ist nicht das Budget, sondern die bewusste Entscheidung für lokale, umweltfreundliche Optionen und echtes Engagement.
Welche Touren und Aktivitäten sind wirklich verantwortungsvoll?
Wähle Touren von lokalen Anbietern mit kleinen Gruppengrößen und echtem Engagement für Nachhaltigkeit. Seriöse Veranstalter informieren vorab über umweltbewusstes Verhalten und vermeiden sensible Gebiete zu kritischen Zeiten. Bei der Tierbeobachtung – sei es Whale Watching oder Vogelbeobachtung – achte auf Anbieter, die wissenschaftliche Projekte unterstützen. Wander- und Fahrrad-Eco-Touren haben grundsätzlich einen kleineren Fußabdruck als motorisierte Ausflüge.
Was sollte ich auf keinen Fall tun wenn ich Natur und Tier schützen will?
Verlasse niemals markierte Wege in Naturschutzgebieten. Füttere keine wilden Tiere – weder Möwen am Strand noch Eidechsen auf Wanderwegen. Nimm keine Pflanzen, Steine oder Sand als Souvenirs mit. Buche keine Aktivitäten, bei denen wilde Tiere zur Unterhaltung benutzt werden. Vermeide Einwegplastik, wo immer möglich. Und: Respektiere die Privatsphäre der Einheimischen – nicht jede Sehenswürdigkeit und nicht jedes pittoreske Dorf ist ein Freilichtmuseum für Touristen.
Fazit: Dein Beitrag zum nachhaltigen Tourismus auf Gran Canaria
Gran Canaria beweist, dass Tourism und Naturschutz keine Gegensätze sein müssen. Die Insel bietet dir alle Voraussetzungen für einen unvergesslichen und gleichzeitig verantwortungsvollen Urlaub. Von zertifizierten Eco-Lodges und jedem Öko-Hotel auf Gran Canaria über spektakuläre Naturparks bis hin zu authentischen kulturellen Erlebnissen – du hast es in der Hand, wie du diese einzigartige Destination erlebst.
Jede Entscheidung zählt: Das lokale Restaurant statt der internationalen Kette, die geführte Wanderung statt der Jeep-Safari, die Eco-Lodge statt des All-Inclusive-Bunkers. Nachhaltiger Tourismus auf Gran Canaria bedeutet nicht Verzicht, sondern bewussten Genuss. Du erlebst die Insel intensiver, authentischer und mit dem guten Gefühl, Teil der Lösung zu sein.
Die Kanaren haben erkannt, dass ihre Zukunft im nachhaltigen Eco Tourism liegt. Gran Canaria geht diesen Weg konsequent – mit Engagement, Innovation und dem Willen, dieses Naturparadies für kommende Generationen zu bewahren. Sei Teil dieser Bewegung und entdecke jede Sehenswürdigkeit, jedes Tier und jede Landschaft einer Seite der Insel, die den meisten Pauschaltouristen verborgen bleibt.