Du stehst im Laden vor dem Regal mit Hundefutter und fragst dich: Was genau landet da eigentlich im Napf meines Vierbeiners? Diese Frage stellen sich immer mehr Hundebesitzer – und das völlig zu Recht. Denn die Qualität des Futters entscheidet maßgeblich über Gesundheit, Vitalität und Wohlbefinden deines Hundes. Regionales und nachhaltiges Hundefutter bietet hier eine echte Alternative zu herkömmlichem Futter aus industrieller Massenproduktion.
In diesem Artikel erfährst du, warum regionale Zutaten einen echten Unterschied machen, worauf du bei artgerechter Hundeernährung achten solltest und wie du hochwertiges Hundefutter von minderwertigen Produkten unterscheidest.
Inhaltsverzeichnis
Welche Vorteile bietet regionales Hundefutter?
Kurze Transportwege für mehr Nachhaltigkeit
Regionale Lieferanten als Qualitätsgarantie
Was artgerechtes Hundefutter wirklich ausmacht
Naturnahe Ernährung ohne schädliche Zusätze
Regionale Zutaten: Fleisch, Obst und Gemüse im Hundefutter
Barfen oder Fertigfutter – was ist artgerechte Ernährung?
Ernährung für Ihren Hund individuell gestalten
Bio-Qualität bei Hundefutter
Trockenfutter oder Nassfutter – was ist artgerecht?
Wo kann man regionales BARF Hundefutter kaufen?
Häufige Fragen
Welche Vorteile bietet regionales Hundefutter?
Die Regionalität von Hundefutter wie Lakefields Hundefutter hat handfeste Vorteile. Wenn Fleisch, Obst und Gemüse aus der näheren Umgebung stammen, weißt du als Hundebesitzer deutlich besser, was im Futter steckt. Regionale Produzenten arbeiten oft mit überschaubaren Mengen und können deshalb genauer auf Qualität achten als große Konzerne mit anonymen Lieferketten.
Die Ernährung von Hunden hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Während früher oft Reste vom Tisch und günstigstes Trockenfutter im Napf landeten, achten heute viele Besitzer auf eine ausgewogene und artgerechte Fütterung. Hochwertiges Hundefutter mit regionalen Zutaten erfüllt genau diese Ansprüche.
Ein weiterer Pluspunkt: Bei regionalen Produkten lässt sich die Herkunft der Inhaltsstoffe nachvollziehen. Stammt das Huhn aus artgerechter Tierhaltung? Woher kommt das Rind oder Lamm? Diese Fragen lassen sich bei regionalen Herstellern meist problemlos beantworten – bei importierter Tiernahrung aus Übersee dagegen kaum.
Kurze Transportwege für mehr Nachhaltigkeit
Nachhaltigkeit beginnt bereits beim Transport. Kurze Transportwege reduzieren den ökologischen Fußabdruck erheblich. Wenn das Fleisch für dein Hundefutter nicht erst um den halben Globus geschifft werden muss, spart das Energie und schont die Umwelt.
Doch es geht nicht nur um Klimaschutz. Kürzere Wege bedeuten auch frischere Zutaten. Fleisch, das innerhalb weniger Stunden verarbeitet wird, behält mehr Nährstoffe als Ware, die wochenlang unterwegs war. Das wirkt sich direkt auf die Qualität des Hundefutters aus – und damit auf die Gesundheit deines Hundes.
Ressourcenschonende Produktion ist heute wichtiger denn je. Hersteller, die auf Regionalität setzen, unterstützen gleichzeitig lokale Landwirte und stärken regionale Wirtschaftskreisläufe. Das ist Nachhaltigkeit im besten Sinne: gut für die Umwelt, gut für die Region, gut für deinen Hund.
Regionale Lieferanten als Qualitätsgarantie
Die Wahl der Lieferanten entscheidet über die Qualität des Endprodukts. Regionale Lieferanten, die ihre Tiere artgerecht halten und auf naturbelassenen Zutaten setzen, liefern schlicht bessere Rohstoffe als anonyme Großbetriebe.
Bei hochwertigen Herstellern kennst du oft sogar die Höfe, von denen das Fleisch stammt. Ob Pute, Huhn, Rind oder Lammfleisch – die Transparenz bei der Herkunft schafft Vertrauen. Und dieses Vertrauen ist berechtigt: Fleisch aus artgerechter Tierhaltung enthält weniger Stresshormone und oft ein besseres Fettsäureprofil.
Auch bei pflanzlichen Zutaten macht Regionalität Sinn. Kartoffeln, Karotten oder Äpfel aus der Region werden reif geerntet und zeitnah verarbeitet. So bleiben wichtige Nährstoffe, Vitamine sowie Mineralstoffe erhalten, die dein Hund für seine Verdauung und sein Immunsystem braucht.
Was artgerechtes Hundefutter wirklich ausmacht
Artgerecht – dieses Wort liest du auf fast jeder Hundefutter-Verpackung. Doch was bedeutet artgerechte Ernährung eigentlich konkret? Im Kern geht es darum, den natürlichen Bedürfnissen des Hundes gerecht zu werden. Und die unterscheiden sich deutlich von unseren menschlichen Ernährungsgewohnheiten.
Hunde sind keine reinen Fleischfresser, sondern sogenannte fakultative Karnivoren – sie haben sich im Laufe der Domestizierung an eine gemischte Ernährung angepasst. Ihr Verdauungssystem ist zwar auf einen hohen Fleischanteil ausgelegt, kann aber auch pflanzliche Nährstoffe gut verwerten. Die tierische Proteinquelle liefert essentielle Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann. Hochwertiges Eiweiß ist damit die Grundlage jeder artgerechten Hundeernährung.
Ein gutes Nassfutter oder Trockenfutter sollte deshalb Fleisch als Hauptzutat enthalten – und zwar echtes Muskelfleisch, nicht nur Schlachtabfälle. Die Rezeptur macht den Unterschied: Premium-Hersteller setzen auf hochwertigen Proteinen und verzichten auf billige Füllstoffe.
Naturnahe Ernährung ohne schädliche Zusätze
Künstliche Zusätze haben in hochwertigem Hundefutter nichts verloren. Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Aromastoffe mögen die Haltbarkeit verlängern oder das Futter optisch aufwerten – für die Gesundheit deines Hundes sind sie überflüssig bis schädlich.
Besonders sensible Hunde reagieren auf solche Zusätze oft mit Verdauungsproblemen oder Hautirritationen. Eine allergische Reaktion auf bestimmte Inhaltsstoffe ist keine Seltenheit. Wer seinem Hund etwas Gutes tun möchte, greift zu Futter ohne diese unnötigen Extras.
Natürliche Zutaten bieten alles, was ein Hund braucht. Vitamin E aus pflanzlichen Ölen konserviert genauso gut wie synthetische Alternativen. Kräuter liefern natürliche Aromen. Und die naturnahen Farben von echtem Fleisch und Gemüse brauchen keine künstliche Aufhübschung.
Getreidefreie Rezepturen sind für viele Hunde die bessere Wahl. Nicht jeder Vierbeiner verträgt Getreide problemlos – Futterunverträglichkeiten und Allergien gegen Weizen oder andere Getreidesorten sind weit verbreitet. Getreidefrei bedeutet dabei nicht kohlenhydratfrei: Kohlenhydratquellen wie Kartoffeln oder Süßkartoffeln liefern Energie und sind besonders gut verträglich.
Regionale Zutaten: Fleisch, Obst und Gemüse im Hundefutter
Obst und Gemüse gehören zu einer vollwertigen Hundeernährung dazu – wenn auch in Maßen. Sie liefern ballaststoffreiche Pflanzenstoffe, die die Verdauung unterstützen, sowie wichtige Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.
Karotten etwa sind reich an Beta-Carotin, Äpfel liefern Pektin für eine gesunde Darmflora, und Kürbis ist besonders bekömmlich bei empfindlichem Magen. In einem ausgewogenen Menü ergänzen diese ballaststoffreichen pflanzlichen Zutaten das Fleisch perfekt.
Wichtig ist die richtige Zubereitung. Rohes Gemüse können Hunde nur eingeschränkt verwerten – ihnen fehlt das Enzym, um pflanzliche Zellwände aufzubrechen. Gekochtes oder püriertes Gemüse ist daher leicht verdaulich und die Nährstoffe werden besser aufgenommen.
Der pflanzliche Anteil sollte bei einem artgerechten Futter etwa 20 bis 30 Prozent ausmachen. So bekommt dein Hund alle wichtigen Nährstoffe, ohne dass sein Verdauungssystem mit zu viel Pflanzenkost überfordert wird.
Barfen oder Fertigfutter – was ist artgerechte Ernährung?
Barfen liegt im Trend. Die Rohfütterung mit frischem Fleisch, Knochen und Gemüse verspricht maximale Kontrolle über die Hundeernährung. Doch ist Barfen wirklich besser als hochwertiges Fertigfutter?
Die Antwort ist nicht so eindeutig, wie manche Barf-Enthusiasten behaupten. Ja, beim Barfen weißt du genau, was im Napf landet. Du kannst auf regionale Zutaten achten, Allergene meiden und die Fütterung individuell anpassen. Das klingt erstmal überzeugend.
Allerdings erfordert Barfen einiges an Wissen. Die Zusammenstellung muss stimmen, sonst drohen Mangelerscheinungen oder Überversorgung. Calcium-Phosphor-Verhältnis, ausreichend Aminosäuren, die richtigen Vitamine – das alles musst du als Hundebesitzer selbst im Blick behalten. Ohne Ergänzungsfuttermittel für Hunde kommt kaum ein Barf-Plan aus.
Hochwertiges Fertigfutter nimmt dir diese Arbeit ab. Bei durchdachten Rezepturen stimmt die Nährstoffbilanz von vornherein. Ein gutes Nassfutter oder Trockenfutter ist vollwertig zusammengesetzt und deckt alle Bedürfnisse ab. Für viele Hundebesitzer ist das die praktischere Lösung – ohne Abstriche bei der Qualität.
Ergänzungsfutter kann bei beiden Varianten sinnvoll sein. Ob Lachsöl für glänzendes Fell oder Grünlippmuschel für die Gelenke – solche Extras ergänzen die Grundernährung bei Bedarf.
Ernährung für Ihren Hund individuell gestalten
Jeder Hund ist anders. Was für den Nachbarshund perfekt funktioniert, muss für deinen Vierbeiner nicht ideal sein. Die Ernährung für Ihren Hund sollte deshalb immer individuell angepasst werden.
Faktoren wie Alter, Größe, Aktivitätslevel und Hunderasse spielen eine Rolle. Ein junger Labrador hat andere Bedürfnisse als ein älterer Dackel. Ausgewachsene Hunde brauchen weniger Eiweiß als Welpen im Wachstum. Und sportliche Hunde verbrennen mehr Kalorien als gemütliche Couchpotatoes.
Auch ernährungsbedingte Besonderheiten müssen berücksichtigt werden. Manche Hunde neigen zu Übergewicht, andere haben einen empfindlichen Magen. Bei Futterunverträglichkeiten helfen oft Ausschlussdiäten, um die problematischen Inhaltsstoffe zu identifizieren.
Hypoallergenes Futter mit nur einer tierischen Proteinquelle – sogenanntes Single-Protein-Futter – ist bei Allergien oft die Lösung. Ob Lamm, Pferd oder Insektenprotein: Durch die Beschränkung auf eine Eiweißquelle lassen sich allergische Reaktionen besser eingrenzen.
Übrigens: Nicht wenige Hunde leiden unter einer Tiereiweißallergie. Für diese Vierbeiner kommen klassische Fleischsorten wie Huhn oder Rind nicht infrage. Hier können exotische Proteinquellen wie Insekten, Känguru oder sogar pflanzliche Alternativen Abhilfe schaffen. Auch hypoallergen zusammengestellte Rezepturen mit nur einer Eiweißquelle helfen vielen betroffenen Hunden. Die gute Nachricht: Viele dieser Allergien verschwinden oder bessern sich deutlich, wenn der Auslöser konsequent gemieden wird.
Bio-Qualität bei Hundefutter – lohnt sich der Aufpreis?
Bio-Qualität bei Tierfutter ist mehr als nur ein Label. Hinter der Zertifizierung stecken strenge Auflagen: artgerechte Tierhaltung, Verzicht auf Pestizide beim Gemüseanbau, keine Gentechnik. Das schlägt sich natürlich im Preis nieder.
Doch lohnt sich der Aufpreis? Für viele Hundebesitzer lautet die Antwort: Ja. Bio-Fleisch stammt von Tieren, die mehr Platz hatten, natürliches Futter bekamen und weniger Medikamente erhielten. Das wirkt sich auf die Fleischqualität aus – und damit auf das, was dein Hund frisst.
Auch bei pflanzlichen Zutaten macht Bio Sinn. Pestizidfrüchte Kartoffeln oder Gemüse belasten den Organismus deines Hundes nicht mit Rückständen. Gerade bei sensiblen Hunden oder Tieren mit Verdauungsproblemen kann das den entscheidenden Unterschied machen.
Allerdings: Nicht jedes hochwertige Hundefutter braucht zwingend ein Bio-Siegel. Viele regionale Kleinerzeuger arbeiten nach ähnlich hohen Standards, ohne die teure Zertifizierung. Hier lohnt sich der Blick auf die tatsächlichen Inhaltsstoffe und die Herkunft der Zutaten.
Trockenfutter oder Nassfutter – was ist artgerecht für deinen Hund?
Diese Frage sorgt unter Hundebesitzern regelmäßig für Diskussionen. Die ehrliche Antwort: Beides kann gut sein – wenn die Qualität stimmt.
Nassfutter hat einen höheren Feuchtigkeitsgehalt, was besonders für trinkfaule Hunde von Vorteil ist. Es wird oft besser akzeptiert, weil der Geruch intensiver ist. Gute Nassfutter-Menüs enthalten viel Fleisch und sind schonend zubereitet, sodass Nährstoffe erhalten bleiben.
Trockenfutter punktet bei der Praktikabilität. Es ist länger haltbar, einfacher zu dosieren und günstiger in der Fütterung. Hochwertiges Trockenfutter – etwa steinofengebackenes aus naturbelassenen Zutaten – kann durchaus eine artgerechte Ernährung bieten.
Viele Hundebesitzer kombinieren beide Varianten: Trockenfutter als Basis, Nassfutter als Ergänzung. So nutzt du die Vorteile beider Futterarten. Achte dabei auf eine konsistente Qualität des Futters – mischen macht nur Sinn, wenn beide Komponenten hochwertig sind.
Fleisch Pur Dosen sind eine weitere Option. Sie enthalten ausschließlich Fleisch ohne jegliche Zusätze und eignen sich perfekt als Basis für selbst zusammengestellte Mahlzeiten oder als Schonkost bei Verdauungsproblemen.
Wo kann man regionales BARF Hundefutter kaufen?
Regionales Hundefutter und BARF-Produkte findest du an verschiedenen Stellen. Spezialisierte Online-Shops regionaler Manufakturen liefern oft direkt vom Hersteller – hier weißt du genau, woher die Zutaten stammen. Auch lokale Futtermittelgeschäfte und Hofläden führen zunehmend hochwertiges Hundefutter aus der Region.
Bei der Auswahl lohnt sich ein genauer Blick auf die Zutatenliste. Fleisch sollte an erster Stelle stehen – und zwar konkret benannt. „Huhn" oder „Rind" ist besser als schwammige Bezeichnungen wie „tierische Nebenerzeugnisse".
Der Fleischanteil ist ein wichtiger Indikator. Gutes Futter enthält mindestens 50 Prozent, Premium-Produkte oft 60 bis 70 Prozent. Dabei zählt nicht nur die Menge, sondern auch die Qualität: Muskelfleisch ist wertvoller als Innereien oder Schlachtabfälle.
Achte auf unnötige Füllstoffe. Zucker hat in Hundefutter nichts verloren. Auch Soja, zu viel Getreide oder unklare „pflanzliche Nebenerzeugnisse" deuten auf minderwertige Qualität hin.
Die Transparenz des Herstellers ist ein gutes Zeichen. Wer offen kommuniziert, woher die Zutaten stammen und wie produziert wird, hat in der Regel nichts zu verbergen. Regionale Manufakturen sind hier oft vorbildlich.
Häufige Fragen zu regionalem und nachhaltigem Hundefutter
Welche Hundefuttermarke steckt hinter Edeka/Aldi?
Hinter den Eigenmarken von Discountern und Supermärkten stecken oft bekannte Hersteller. Bei Aldi produzieren beispielsweise verschiedene Großproduzenten die Hundefutter-Eigenmarken. Das Qualitätsniveau variiert dabei stark – von akzeptabel bis minderwertig. Der entscheidende Unterschied zu regionalen Manufakturen: Bei Supermarkt-Futter fehlt meist die Transparenz über Herkunft und Produktionsbedingungen. Regionale Hersteller nennen dagegen oft konkret ihre Lieferanten und Produktionsstandorte. Wer Wert auf Nachvollziehbarkeit legt, ist bei spezialisierten Manufakturen besser aufgehoben als bei anonymen Handelsmarken.
Welches regionale Hundefutter empfiehlt Rütter?
Martin Rütter betont in seinen Empfehlungen vor allem die Qualität der Zutaten und eine artgerechte Zusammensetzung. Konkrete Markenempfehlungen gibt der bekannte Hundetrainer selten pauschal, da jeder Hund individuelle Bedürfnisse hat. Seine Grundsätze decken sich jedoch mit dem, was regionale Manufakturen bieten: hoher Fleischanteil, transparente Herkunft, Verzicht auf künstliche Zusatzstoffe. Bei der Wahl des richtigen Futters empfiehlt er, auf die Reaktion des eigenen Hundes zu achten – glänzendes Fell, fester Kot und Vitalität sind die besten Indikatoren für eine passende Ernährung.
Was macht regionales Hundefutter besser als importierte Produkte?
Regionales Hundefutter überzeugt durch Transparenz und Frische. Du weißt, woher die Zutaten stammen, und kannst die Produktionsbedingungen oft selbst überprüfen. Die kurzen Transportwege sorgen dafür, dass Fleisch und Gemüse frischer verarbeitet werden – das bedeutet mehr erhaltene Nährstoffe und bessere Qualität. Außerdem unterstützt du mit regionalem Futter lokale Landwirte und reduzierst gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck. Viele regionale Hersteller arbeiten mit überschaubaren Mengen und können deshalb mehr Sorgfalt auf jede Charge verwenden als industrielle Großproduzenten.
Was bedeutet 'getreidefreies Hundefutter' genau und für wen ist es geeignet?
Getreidefreies Hundefutter verzichtet komplett auf Weizen, Mais, Gerste und andere Getreidesorten. Stattdessen liefern alternative Kohlenhydratquellen wie Kartoffeln, Süßkartoffeln oder Hülsenfrüchte die nötige Energie. Geeignet ist es besonders für Hunde mit Getreideunverträglichkeiten oder allergischen Reaktionen. Symptome wie Juckreiz, Hautprobleme oder Verdauungsbeschwerden können auf eine Getreideallergie hindeuten. Aber auch Hunde ohne bekannte Allergie profitieren oft von getreidefreiem Futter, da es meist einen höheren Fleischanteil aufweist. Wenn dein Hund Getreide problemlos verträgt, ist ein Wechsel nicht zwingend nötig – bei Beschwerden jedoch definitiv einen Versuch wert.
Welches ist das qualitativ beste regionale Hundefutter?
Das beste regionale Hundefutter erkennst du an mehreren Faktoren. Die Zutatenliste nennt die Fleischsorte konkret (also „Huhn" statt „Geflügel") und listet Fleisch an erster Stelle. Der Fleischanteil sollte bei mindestens 50 Prozent liegen, Premium-Produkte erreichen 60 bis 70 Prozent. Regionale Manufakturen wie Lakefields, Herrmann's oder Wildes Land produzieren in Deutschland und legen ihre Lieferketten offen. Vermeide Produkte mit schwammigen Bezeichnungen wie „tierische Nebenerzeugnisse", Zucker oder künstlichen Zusätzen. Hersteller, die transparent über Herkunft und Produktion informieren, sind meist vertrauenswürdiger als Marken, die im Dunkeln lassen, was genau im Futter steckt.
Was ist der Unterschied zwischen Alleinfutter und Ergänzungsfutter?
Alleinfuttermittel decken alle Nährstoffbedürfnisse deines Hundes ab und können als alleinige Nahrungsquelle dienen. Die Rezeptur ist so zusammengestellt, dass dein Hund alle wichtigen Vitamine, Mineralien, Proteine und Fette in ausgewogenem Verhältnis erhält. Ergänzungsfuttermittel für Hunde hingegen sind nicht vollständig und müssen mit anderen Futterkomponenten kombiniert werden. Dazu gehören etwa Fleisch Pur Dosen, die nur Fleisch enthalten, oder spezielle Zusätze wie Öle und Nahrungsergänzungen. Ergänzungsfutter ist ideal für selbst zusammengestellte Mahlzeiten oder als gezielte Ergänzung bei bestimmten Bedürfnissen.
Was sollte man bei der Futterumstellung auf regionales Hundefutter beachten?
Die Umstellung auf regionales Hundefutter sollte immer langsam erfolgen, um Verdauungsprobleme zu vermeiden. Mische in den ersten Tagen etwa 25 Prozent des neuen Futters unter das gewohnte. Steigere den Anteil über ein bis zwei Wochen schrittweise, bis du komplett umgestellt hast. Beobachte deinen Hund während dieser Zeit genau: Wie ist die Kotbeschaffenheit? Gibt es Blähungen oder andere Auffälligkeiten? Bei sensiblen Hunden kann die Umstellung auch drei bis vier Wochen dauern. Gerade beim Wechsel von industriellem zu hochwertigem regionalem Futter braucht der Verdauungstrakt Zeit, sich an die neuen Inhaltsstoffe und die andere Rezeptur zu gewöhnen.
Wie hoch ist der Fleischanteil im regionalen Hundefutter?
Regionale Premium-Hersteller setzen typischerweise auf einen Fleischanteil von 50 bis 70 Prozent – deutlich mehr als viele Supermarkt-Produkte. Bei Nassfutter liegt der Anteil oft noch höher, da hier keine Trocknung erfolgt. Ein hoher Fleischanteil liefert essentielle Aminosäuren, die der Körper nicht selbst produzieren kann und die für Muskelaufbau, Immunsystem und zahlreiche Stoffwechselprozesse unverzichtbar sind. Fleisch ist außerdem eine natürliche Quelle für B-Vitamine, Eisen und Zink. Futter mit zu wenig Fleisch und zu vielen pflanzlichen Füllstoffen kann langfristig zu Mangelerscheinungen führen. Ein Fleischanteil von mindestens 50 Prozent gilt als Mindeststandard für artgerechte Hundeernährung.
Fazit: Qualität statt Kompromisse
Regionales und nachhaltiges Hundefutter ist keine Modeerscheinung, sondern eine durchdachte Entscheidung für die Gesundheit deines Vierbeiners. Kurze Transportwege, transparente Lieferketten und naturbelassene Zutaten machen den Unterschied zu industrieller Massenware.
Ob du dich für hochwertiges Trockenfutter, schonend zubereitetes Nassfutter oder eine Kombination aus beidem entscheidest – achte auf einen hohen Fleischanteil, natürliche Zutaten und den Verzicht auf unnötige Zusatzstoffe. Dein Hund wird es dir mit Vitalität, glänzendem Fell und einer robusten Verdauung danken.
Die Investition in gutes Futter zahlt sich langfristig aus: Weniger Tierarztbesuche, ein zufriedenerer Hund und das gute Gefühl, deinem treuen Begleiter das Beste zu geben, was die Region zu bieten hat.