Du möchtest alles rund um Solarenergie wissen und ob sich eine Photovoltaikanlage auch 2026 noch lohnt? Dann bist du hier genau richtig. Deutschland hat Ende 2024 einen historischen Meilenstein erreicht: Die installierte PV-Leistung hat erstmals die 100-Gigawatt-Marke überschritten. In Deutschland rund 5,4 Millionen Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von über 106 GW produzieren mittlerweile etwa 16,8 Prozent des deutschen Stroms. In diesem Artikel erfährst du alles Wichtige über den aktuellen Stand, die Einspeisevergütung für Photovoltaik, regionale Unterschiede und die wichtigsten Vor- und Nachteile.
Was ist Sonnenenergie und wie funktioniert die Nutzung von Solarenergie?
Solarenergie bezeichnet die Nutzung der Sonnenenergie zur Erzeugung von Solarstrom oder Wärme. Dabei unterscheiden wir grundsätzlich zwei Technologien: Photovoltaik und Solarthermie. Wer Solarenergie zu nutzen plant, sollte die Unterschiede kennen.
Photovoltaikanlage: Effizient Solarstrom aus Sonnenlicht erzeugen
Bei einer Photovoltaikanlage wandeln Solarzellen das Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um. Moderne PV-Module arbeiten heute deutlich effizient und erreichen Wirkungsgrade von 20 bis 24 Prozent. Das bedeutet, dass etwa ein Fünftel der auftreffenden Sonnenenergie in nutzbaren Solarstrom umgewandelt wird. Die Technik hat sich seit 2021 und im Jahr 2022 rasant weiterentwickelt, während die Kosten erneuerbarer Energien gleichzeitig drastisch gesunken sind.
Solarthermie: Wärme aus Solar nutzen
Die Solarthermie nutzt dagegen die Wärme der Sonne direkt. Solarthermische Anlagen erhitzen Wasser für Heizung und Warmwasserbereitung. Diese Technologie ergänzt die PV sinnvoll, spielt aber bei der Erzeugung von Solarstrom keine Rolle.
Für die Energiewende und den Ausbau der Photovoltaik ist die Nutzung von erneuerbaren Energien der entscheidende Faktor. Sie können fossile Brennstoffe wie Kohle, Gas und Öl ablösen.
Aktueller Stand: Solarenergie in Deutschland und der Anteil der Solarenergie
Die Entwicklung der Solarenergie in Deutschland ist beeindruckend. Ende 2024 wurden Photovoltaikanlagen in Deutschland mit rund 99,3 Gigawatt Leistung erfasst – laut Bundesnetzagentur wurde damit die 100-GW-Marke praktisch erreicht. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (Fraunhofer ISE) dokumentiert, dass Mitte 2025 bereits über 106 Gigawatt am Netz sind.
Der Anteil der Solarenergie am deutschen Strommix
Der Anteil der Solarenergie als erneuerbare Energiequelle an der Stromerzeugung in Deutschland steigt kontinuierlich. Im Jahr 2022 deckten PV-Anlagen bereits einen wachsenden Anteil des Stromverbrauchs. 2024 waren es rund 14 Prozent. Deutschland im Jahr 2025 verzeichnet einen Anstieg auf etwa 16,8 Prozent. Damit hat sich Solarstrom zur zweitwichtigsten Energiequelle im deutschen Strommix entwickelt.
Besonders beeindruckend: Im Juni 2025 wurden mit 10,04 TWh mehr Solar ins Netz eingespeist als je zuvor in einem einzelnen Monat. Zusätzlich flossen 1,94 TWh in den direkten Eigenverbrauch. Insgesamt produzierten die Photovoltaikanlagen in Deutschland 2025 rund 87,5 TWh Strom (70,6 TWh Netzeinspeisung plus 16,9 TWh Eigenverbrauch).
Wie viele Solaranlagen gibt es in Deutschland?
Aktuell wurden in Deutschland rund 5,4 Millionen installierte PV-Anlagen im Marktstammdatenregister erfasst. Diese in Deutschland installierten Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 106 GW verteilen sich auf:
Private Hausdächer: etwa 38 GW installierte Leistung
Gewerbliche Dachanlagen: rund 29 GW
Freiflächen-Solarparks: etwa 32 GW
Balkonkraftwerke: rund 0,7 GW (mit stark steigender Tendenz)
Die Nutzung und der Ausbau erneuerbarer Energien wie Solarenergie hat sich vom Nischenprodukt zum unverzichtbaren Anteil an der Stromerzeugung und Stromversorgung entwickelt.
Zubau und Neuinstallationen: Photovoltaik in Deutschland seit 2021
Die Jahre seit 2021 markieren eine Trendwende für den Ausbau der Photovoltaik in Deutschland. Besonders das Jahr 2022 brachte wichtige Weichenstellungen für Neuinstallationen.
Wie hat sich die Solarenergie in Deutschland entwickelt?
Im Jahr 2021 lag der Zubau noch bei etwa 5,3 GW. Das Jahr 2022 brachte dann bereits einen deutlichen Sprung auf rund 7,5 GW Neuinstallationen. Der BSW (Bundesverband Solarwirtschaft) verzeichnete in dieser Phase eine stark wachsende Nachfrage, ausgelöst durch die Energiekrise und steigende Strompreise.
2023 explodierte der Markt förmlich: Mit 15 GW Zubau wurde erstmals wieder ein Wert oberhalb des Rekords von 2012 erreicht. 2024 setzte sich dieser Trend beim Ausbau der Photovoltaik fort – die Photovoltaikanlagen in Deutschland wuchsen um weitere 16,2 bis 16,9 Gigawatt an Neuinstallationen.
Die Erzeugung von Solarstrom aus einer PV-Anlage im Vergleich
Die Erzeugung von Solarstrom stieg entsprechend an:
2021: etwa 50 TWh
Jahr 2022: rund 60 TWh
2023: circa 62 TWh
2024: etwa 72 TWh
2025: voraussichtlich über 87 TWh
Der BSW betont, dass zwei Drittel der Neuinstallationen 2024 auf Hausdächern oder an Gebäuden erfolgten. Solarparks verzeichneten dabei ein Plus von rund 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr beim Zubau.
Lohnen sich die Investitionen in Deutschland in Solarenergie?
Die Investitionen in Deutschland für solare Energiesysteme haben sich gelohnt. Während zu Beginn der 2000er-Jahre eine Kilowattstunde Solarstrom noch etwa 50 Cent an Vergütung erhielt, arbeitet eine moderne Photovoltaikanlage heute so effizient, dass die Produktionskosten bei nur noch 4 bis 7 Cent pro Kilowattstunde liegen. Die Anschaffungskosten für Solarmodule sind von rund 4.000 Euro pro Kilowatt-Peak im Jahr 2008 auf unter 1.000 Euro pro kWp gefallen.
Speicherlösungen auf dem Vormarsch
Ende 2025 sind in Deutschland rund 2,3 Millionen PV-Batteriespeicher installiert. Die installierte Speicherkapazität liegt bei über 22 Gigawattstunden. Das reicht rechnerisch aus, um etwa 2,5 Millionen Haushalte einen ganzen Tag lang mit Strom zu versorgen. Diese Kombination macht es noch attraktiver, Solarenergie zu nutzen.
Photovoltaikanlage nach Bundesland: Wer führt bei PV?
Bei der Nutzung der Sonnenenergie zeigen sich deutliche regionale Unterschiede zwischen den Bundesländern. Die Investitionen in Deutschland verteilen sich ungleich.
Bayern: Spitzenreiter bei installierten Photovoltaikanlagen
Bayern führt den Bundesländervergleich mit großem Abstand an. Das Bundesland hat über 26.000 Megawatt (26 GW) installierte PV-Leistung und baute 2024 weitere 4.000 MW durch Neuinstallationen zu. Die guten Sonnenverhältnisse im Süden und große Dachflächen in ländlichen Regionen begünstigen diese Entwicklung. Bereits im Jahr 2022 war Bayern führend beim Anteil der Solarenergie.
Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg
Nordrhein-Westfalen liegt mit 2.130 MW Zubau in 2024 auf Platz zwei, dicht gefolgt von Baden-Württemberg mit 2.126 MW an Neuinstallationen. Obwohl NRW weniger Sonnenstunden hat als der Süden, sorgen die dichte Besiedlung und viele Gewerbeflächen für hohe Zubauraten bei Photovoltaikanlagen in Deutschland.
Interessante Statistiken nach Bundesland
Das Saarland weist mit 333 kW pro Quadratkilometer die höchste Solardichte pro Fläche auf. Brandenburg hingegen führt bei der installierten Leistung pro Einwohner mit 2.565 Watt pro Kopf. Diese Zahlen zeigen, dass immer mehr Menschen in ganz Deutschland Solarenergie zu nutzen beginnen.
Welche Kosten entstehen bei der Nutzung von Solarenergie und gibt es Förderungen?
Die Einspeisevergütung für Photovoltaik ist ein zentrales Element des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Sie garantiert Betreibern einer Photovoltaikanlage feste Einnahmen über einen Zeitraum von 20 Jahren und macht Investitionen in Deutschland planbar.
Aktuelle Vergütungssätze für deine Photovoltaikanlage (August 2025 bis Januar 2026)
Für Photovoltaikanlagen in Deutschland, die zwischen August 2025 und Januar 2026 in Betrieb gehen, gelten folgende Vergütungssätze:
Bei Teileinspeisung (Überschusseinspeisung):
Anlagen bis 10 kWp: 7,86 Cent pro Kilowattstunde
Anlagen 10 bis 40 kWp: 6,80 Cent pro kWh
Anlagen 40 bis 100 kWp: 5,56 Cent pro kWh
Bei Volleinspeisung:
Anlagen bis 10 kWp: 12,47 Cent pro kWh
Anlagen 10 bis 40 kWp: 10,45 Cent pro kWh
Anlagen 40 bis 100 kWp: 10,45 Cent pro kWh
Die Einspeisevergütung für Photovoltaik wird halbjährlich um 1 Prozent gesenkt. Ab Februar 2026 sinken die Sätze daher auf etwa 7,78 Cent/kWh (Teileinspeisung) beziehungsweise 12,35 Cent/kWh (Volleinspeisung) für kleine Anlagen.
Eigenverbrauch oder Einspeisevergütung für Solarstrom – was lohnt sich mehr?
Bei aktuellen Strompreisen von 35 bis 40 Cent pro Kilowattstunde ist der Eigenverbrauch deutlich attraktiver als die Einspeisung. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart rund 30 Cent, während die Einspeisevergütung für Photovoltaik nur etwa 8 Cent bringt. Die Volleinspeisung lohnt sich daher primär bei Objekten mit geringem Eigenverbrauch.
Wichtige Änderungen im EEG seit 2022 und 2023
Seit dem Jahr 2022 hat sich beim Ausbau der Photovoltaik viel getan. Das EEG 2023 verbesserte die Rahmenbedingungen erheblich für alle, die Solarenergie zu nutzen planen. Seit 2025 gilt allerdings: Bei negativen Strompreisen erhalten neue Photovoltaikanlagen in Deutschland keine Einspeisevergütung für Photovoltaik mehr. Als Ausgleich verlängert sich der 20-jährige Vergütungszeitraum entsprechend. Der BSW begrüßt diese Regelung grundsätzlich, fordert aber weitere Entbürokratisierung.
Vor- und Nachteile der Nutzung der Sonnenenergie
Wie jede Technologie hat auch die Nutzung der Sonnenenergie ihre Stärken und Schwächen. Hier erfährst du alles rund um Solarenergie – ehrlich und ungeschönt.
Welchen Nutzen und welche Vorteile hat Solarenergie?
Wirtschaftlichkeit: Mit Produktionskosten von 4 bis 7 Cent pro Kilowattstunde ist die Erzeugung von Solarstrom deutlich günstiger als Netzstrom (35-40 Cent/kWh). Die Amortisationszeit liegt typischerweise bei 8 bis 12 Jahren.
Unabhängigkeit: Eine Photovoltaikanlage mit Speicher macht dich unabhängiger von Strompreisschwankungen und Energiekrisen. Du produzierst deinen eigenen Strom und reduzierst deine Stromrechnung erheblich.
Klimaschutz: Der Ausbau der Photovoltaik und anderer erneuerbaren Energien spart CO₂. 2025 wurden durch Photovoltaikanlagen in Deutschland knapp 60 Millionen Tonnen CO₂-Emissionen vermieden.
Langlebigkeit und Effizienz: Moderne Solarmodule arbeiten effizient und haben eine Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren. Die Hersteller geben Leistungsgarantien von 25 Jahren.
Wertsteigerung: Solaranlagen mit einer Gesamtleistung im Kilowatt-Bereich erhöhen den Wert deiner Immobilie. Investitionen in Deutschland lohnen sich.
Welche Probleme und Nachteile gibt es bei der Verwendung von Solarenergie?
Wetterabhängigkeit: Die Erzeugung von Solarstrom schwankt je nach Wetterlage und Jahreszeit. Deutschland kommt im Jahr auf durchschnittlich nur 1.000 Volllaststunden.
Anfangsinvestition: Trotz gesunkener Preise kostet eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus immer noch mehrere tausend Euro. Ein Speicher erhöht die Kosten zusätzlich.
Platzbedarf: Für nennenswerte Erträge brauchst du ausreichend Dachfläche mit guter Ausrichtung. Nicht jedes Dach ist für PV geeignet.
Netzstabilität: Der massive Zubau und Ausbau der Photovoltaik stellt das Stromnetz vor Herausforderungen. An sonnenreichen Tagen kann es zu Überproduktion kommen.
Abhängigkeit von China: Die meisten Solarmodule werden in China produziert. Das schafft Abhängigkeiten in der Lieferkette.
Hat die deutsche Solarindustrie Zukunftschancen?
Die Bundesregierung hat ambitionierte Ziele für den Ausbau der Photovoltaik und die Erzeugung von Solarstrom festgelegt. Die Zukunftschancen der Solarindustrie sind vielversprechend.
Die EEG-Ziele für Photovoltaikanlagen bis 2030
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz sieht vor, dass bis 2030 mindestens 215 Gigawatt PV-Leistung installiert sein sollen. Mit der aktuell installierten Leistung von in Deutschland rund 106 GW (Stand Mitte 2025) sind bereits etwa 45 Prozent des Ziels erreicht. Der BSW sieht Deutschland auf gutem Weg beim Anteil der Solarenergie, mahnt aber weitere Anstrengungen an.
Herausforderungen für die Erzeugung von Solarstrom
Der schnelle Zubau bringt auch Herausforderungen mit sich. Das Stromnetz muss angepasst werden, um die schwankende Einspeisung durch erneuerbaren Energien aufnehmen zu können. Großspeicher wie der 2024 in Hamm mit 174 Megawatt in Betrieb genommene Speicher werden immer wichtiger für alle, die Solarenergie zu nutzen planen.
FAQ: Häufige Fragen rund um Solarenergie und PV-Anlagen
Wie hoch ist der Anteil von Solarenergie an der Stromerzeugung in Deutschland?
Ende 2024 waren Photovoltaikanlagen in Deutschland mit einer Gesamtleistung von rund 100 Gigawatt installiert. Diese produzierten 2024 etwa 72 TWh durch die Erzeugung von Solarstrom und deckten damit rund 14 Prozent des deutschen Stromverbrauchs. Deutschland im Jahr 2025 verzeichnet einen Anstieg des Anteil der Solarenergie auf etwa 16,8 Prozent. In Deutschland rund 5,4 Millionen einzelne PV-Anlagen speisen mittlerweile ins Netz ein.
Lohnt sich eine Photovoltaikanlage noch?
Ja, eine Photovoltaikanlage lohnt sich 2025 mehr denn je. Die Anschaffungskosten sind auf unter 1.000 Euro pro Kilowatt-Peak gesunken, während der Netzstrom bei 35-40 Cent pro Kilowattstunde liegt. Die Erzeugung von Solarstrom kostet dich nur etwa 7 Cent pro kWh. Die Amortisationszeit liegt bei 8 bis 12 Jahren, danach produziert die Photovoltaikanlage praktisch kostenlos Strom. Investitionen in Deutschland rechnen sich.
Wie hoch ist die aktuelle Einspeisevergütung für Photovoltaik?
Die Einspeisevergütung für Photovoltaik beträgt seit August 2025 für Anlagen bis 10 kWp 7,86 Cent pro Kilowattstunde bei Teileinspeisung und 12,47 Cent bei Volleinspeisung. Größere Photovoltaikanlagen in Deutschland erhalten gestaffelt weniger. Die Vergütung wird alle sechs Monate um 1 Prozent gesenkt. Wichtig: Die Einspeisevergütung für Photovoltaik wird für 20 Jahre ab Inbetriebnahme garantiert.
Welches Bundesland hat den höchsten Zubau bei Neuinstallationen?
Bayern ist mit Abstand der Spitzenreiter bei der installierten PV-Leistung und beim Zubau. Das Bundesland hat über 26.000 Megawatt installiert und baute allein 2024 weitere 4.000 MW durch Neuinstallationen zu. Bereits im Jahr 2022 führte Bayern beim Ausbau der Photovoltaik. Auf den Plätzen folgen Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.
Was ist der Unterschied zwischen Solarenergie, Photovoltaik und Solarthermie?
Eine Photovoltaikanlage wandelt Sonnenlicht direkt in elektrischen Solarstrom um. Solarthermie nutzt die Wärme der Sonnenenergie, um Wasser zu erhitzen. Solarenergie ist der Oberbegriff für beide Technologien. Für die Erzeugung von Solarstrom sind Photovoltaikanlagen in Deutschland entscheidend. Die Nutzung von erneuerbaren Energien durch PV ist deutlich effizient bei der Stromproduktion, während Solarthermie vor allem bei Heizung und Warmwasser punktet.
Was passiert nach 20 Jahren Einspeisevergütung für Photovoltaik?
Nach 20 Jahren endet der Anspruch auf die feste Einspeisevergütung für Photovoltaik. Die Photovoltaikanlage produziert aber weiterhin Strom. Du kannst den Solarstrom an einen Direktvermarkter verkaufen oder primär selbst nutzen. Da die Module oft 25-30 Jahre halten und effizient arbeiten, bleibt es attraktiv, Solarenergie zu nutzen.
Wie viel CO₂ sparen Photovoltaikanlagen in Deutschland?
Die Erzeugung von Solarstrom vermeidet erhebliche CO₂-Emissionen. 2025 sparten alle Photovoltaikanlagen in Deutschland zusammen knapp 60 Millionen Tonnen CO₂ ein. Eine typische Photovoltaikanlage mit 10 kWp erzeugt etwa 9.000 kWh Solarstrom pro Jahr und vermeidet damit rund 4 Tonnen CO₂ jährlich. Der Ausbau der Photovoltaik und anderer erneuerbaren Energien ist daher essentiell.
Fazit
Die Solarenergie in Deutschland hat sich zu einer tragenden Säule der Energiewende entwickelt. Mit über 100 Gigawatt installierter Leistung, mehr als 5,4 Millionen Photovoltaikanlagen in Deutschland und einem Anteil der Solarenergie von fast 17 Prozent am Strommix ist die Nutzung längst im Mainstream angekommen. Die Entwicklung seit 2021 und dem Jahr 2022 war rasant – der Zubau und die Neuinstallationen erreichten Rekordwerte.
Die Vor- und Nachteile sprechen eine klare Sprache: Trotz der Wetterabhängigkeit und der gesunkenen Einspeisevergütung für Photovoltaik ist eine Photovoltaikanlage wirtschaftlich attraktiv. Moderne Anlagen arbeiten effizient, die Produktionskosten für die Erzeugung von Solarstrom sind niedrig, und die staatliche Förderung läuft 20 Jahre. Der BSW und andere Branchenverbände sehen die Entwicklung positiv. Investitionen in Deutschland lohnen sich.
Der Ausbau der Photovoltaik setzt sich auch 2025 auf hohem Niveau fort. Bayern, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg zeigen, dass es überall möglich ist, Solarenergie zu nutzen. Mit den ambitionierten Ausbauzielen von 215 GW bis 2030 wird der Anteil der Solarenergie und der erneuerbaren Energien weiter steigen.
Ob du selbst eine Photovoltaikanlage installierst oder dich nur rund um Solarenergie informierst: Die Erzeugung von Solarstrom ist aus Deutschlands Energiezukunft nicht mehr wegzudenken.