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Vegane Körperpflege Worauf du dabei achten solltest!

Foto: unsplash

Vegan leben bedeutet, den kompletten Lifestyle zu ändern. Dazu zählt nicht nur der Verzicht auf Nahrungsmittel tierischen Ursprungs. Häufig ist nicht bekannt, dass auch Kosmetikprodukte einige Wirkstoffe, die von Tieren stammen, enthalten. Hier erfährst du, woran du erkennst, ob deine Körperpflege vegan ist und worauf du achten solltest. 

Vegane Kosmetik darf keine tierischen Inhaltsstoffe enthalten

Seife wird oft mit Rindertalg hergestellt. Der Farbstoff Karmin, der deinem Lippenstift die rote Farbe verleiht, stammt von Schildläusen. Elastin und Kollagen zählen zu den wichtigsten Wirkstoffen in kosmetischen Cremes und Haarpflegeprodukten. In Wirklichkeit werden die beiden Substanzen jedoch aus zermahlenen Hörnern, Hörnern oder Federn von Tieren hergestellt. Der Trend zu mehr Umweltbewusstsein trägt seit einigen Jahren dazu bei, dass in vielen Bereichen ein Umdenken stattfindet. In der Schönheitspflege sorgt seitdem die vegane Kosmetik, die ohne tierische Inhaltsstoffe und ohne Tierversuche auskommt, für Aufmerksamkeit. Zur veganen Kosmetik zählen nicht nur Make-up, Lippenstift und Wimperntusche, sondern auch Pflegeprodukte wie Hautcremes, Shampoos, Haarkuren, Duschgele und Deos. Als vegane Kosmetik dürfen nur Produkte zur Gesichts-, Körper- und Haarpflege bezeichnet werden, die keine Substanz tierischen Ursprungs enthalten. Damit du sicher sein kannst, dass es sich um ein veganes Erzeugnis handelt, solltest du die auf der Packungsbeilage angegebenen Inhaltsstoffe möglichst genau prüfen. In veganer Kosmetik müssen die herkömmlichen Zutaten durch andere, natürliche Inhaltsstoffe ersetzt werden. Als beliebter Feuchtigkeitsspender wird in Cremes normalerweise Honig eingesetzt, um die Haut zarter zu machen. Allerdings steht Bienenhonig im Verdacht, Allergien auszulösen. Deshalb wird Honig in veganen Cremes, Shampoos und Duschgels durch Kokosöl oder Sheabutter ersetzt. Bienenwachs schützt die Bienen im Bienenstock und unsere Haut vor Kälte. Mit rein pflanzlichem Jojobaöl lässt sich allerdings die gleiche Wirkung erzielen. 

Gesund und nachhaltig leben

Viele Heilsalben enthalten tierisches Fett. In veganen Salben werden stattdessen pflanzliche Öle verwendet. Keratin, das häufig Bestandteil von Haarpflegemitteln ist, wird aus Hufen, Federn und Hörnern von Nutztieren gewonnen. Pflanzliches Keratin besteht hingegen aus hydrolysierten Proteinen von Weizen, Mais und Soja. Diese Proteine sollen die Feuchtigkeits- und Konditionierungseigenschaften von Haut- und Haarpflegeprodukten verbessern. In der veganen Kosmetik wird auch das aus Körperzellen von Kühen hergestellte Kollagen mittlerweile durch kalt gepresste hochwertige Pflanzenöle ersetzt. Oft enthalten Gesichtsmasken, Haarkosmetik, Duschgels und andere Körperpflegeprodukte auch Milch in Form von Joghurt-, Sahne- oder Molkepulver. Bei veganer Kosmetik statt tierischer Milch einfach Sojamilch verwendet, da die pflanzliche Alternative ebenfalls viele Proteine enthält. Eine Hautpflege für gereizte Haut enthält in der Regel Panthenol. Dieser Wirkstoff ist an den regenerativen Stoffwechselprozessen beteiligt und soll die Haut beruhigen. Für ihre beruhigenden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften ist auch die Aloe Vera bekannt. Die Wüstenpflanze, die die Collagen-Produktion anregen und die Zellregeneration beschleunigen soll, wird in der veganen Kosmetik oft anstelle von Panthenol verwendet. Schon mit kleinen Dingen im Alltag kannst du viel bewirken und die Umwelt schützen. Wenn du eine Umstellung auf vegane Körperpflege erwägst, solltest du darauf achten, dass keine Wirkstoffe lebender Tiere wie Milch, Honig und Bienenwachs in den Produkten enthalten sind. Durch eine vegane Lebensführung ist es möglich, in naher Zukunft auf tierische Lebensmittel vollständig zu verzichten, um gesund und nachhaltig zu leben.

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