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Wie klimaschädlich ist Butter? Mehr CO2-Ausstöße als bei Rindfleischproduktion

Titelbild: (c) congerdesign l Pixabay
Immer wieder heißt es: esst weniger Fleisch, Fleisch ist schlecht für das Klima und die Gesundheit. Doch es gibt ein tierisches Produkt, dass noch klimaschädlicher ist als Rindfleisch: Butter.

Für die Herstellung von Butter entstehen mehr CO2- und Methan-Emissionen, als für die reine Rindfleischproduktion. Wieso ist das so? Weil Kühe, die für ihr Fleisch gezüchtet werden, früher geschlachtet werden, als Milchkühe. Durch ihre kürzere Lebensdauer können sie nicht so viele Treibhausgase produzieren, wie Milchkühe. Für die Produktion von einem Kilo Rindfleisch entstehen 13 Kilogramm CO2.

Hoher Aufwand für geringen Ertrag

Bei einem Kilo Butter sind es etwa 24 Kilogramm CO2. Das kommt daher, dass die Herstellung von Butter viel mehr Aufwand und Energie verbraucht. Außerdem wird viel Milch benötigt, um vergleichsweise wenig Butter herzustellen. Ebenso wie Rindfleisch muss die Butter dann noch verpackt, transportiert und gekühlt werden.

verschiedene Käsesorten auf einem Holzbrett
Foto: (c) Global Tyrol l Pixabay

Neben Butter ist auch Käse kein Klima-Leichtgewicht. Käse mit einem hohen Fettanteil ist besonders klimaschädlich, da auch für ihn mehr Milch benötigt wird und viel Arbeitsaufwand besteht.

Ein braunes Kalb steht auf der Weide
Foto: (c) Miguel Ángel Diaz l Unsplash

Der hohe Ausstoß an schädlichen Gasen beginnt schon bei der Futterproduktion. Außerdem leben Milchkühe in der Milchindustrie etwa fünfeinhalb Jahre, bevor sie nicht mehr genug Milch für die Industrie produzieren und geschlachtet werden. Mastrinder werden schon mit zwei Jahren geschlachtet und Kälber, die nicht für die Mast oder die Milchproduktion benötigt werden, werden nicht einmal ein Jahr alt.

Butter und Käse sind aber nicht nur schlecht fürs Klima, immer mehr Ärzte und von Regierungen herausgegebene Ernährungsratgeber warnen vor möglichen gesundheitlichen Schäden durch Milchprodukte.

Immerhin, Bio-Produkte haben im Vergleich zu konventionellen Produkten geringere CO2-Emissionen von etwa fünf bis 25% je nach Art des Lebensmittels. Durch den Verzicht von Düngemittel sind sie zudem gesünder.

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