Endlich Spargel. Endlich Rhabarber. Der April bringt die zwei beliebtesten Frühlings-Klassiker gleichzeitig auf den Teller – und markiert damit den echten Saisonwechsel vom Winter zum Frühling. Der erste Spargel sticht traditionell Anfang April aus pfälzischer Erde. Im hohen Norden dauert es zwei bis drei Wochen länger.
Rund 30 Sorten Obst und Gemüse sind im April aus deutschem Anbau verfügbar – so viele wie seit Oktober nicht mehr. Radieschen und Kohlrabi kommen aus dem Gewächshaus, erste Freiland-Salate erreichen die Märkte, und die Wildkräuter-Saison läuft auf Hochtouren. Bärlauch steht in seiner letzten Phase, Brennnessel und Löwenzahn liefern weiterhin kostenlose Vitamine. Gleichzeitig enden die Lagerbestände: Lageräpfel, Kartoffeln und Kohl aus der Herbsternte gehen zur Neige.
Der Saisonkalender April zeigt dir alle regionalen Sorten auf einen Blick, mit Spargel-Startdaten nach Region, CO2-Vergleichen und konkreten Bezugsquellen. Im kompletten Saisonkalender findest du alle zwölf Monate – und was im März Saison hatte.
Was hat im April Saison? Obst und Gemüse auf einen Blick
Über 30 regionale Lebensmittel stehen im April zur Verfügung – eine deutliche Steigerung gegenüber den Wintermonaten. Erstmals im Jahr überwiegen Freiland- und Gewächshaus-Produkte gegenüber der Lagerware. Die Übersichtstabelle zeigt dir auf einen Blick, woher jedes Lebensmittel stammt und wann es regional startet.
Lebensmittel | Freiland DE | Gewächshaus DE | Lager DE | Saisonstatus |
|---|---|---|---|---|
Spargel | ✅ (ab April) | – | – | Saisonstart (Süden: Anf. April, Norden: Ende April) |
Rhabarber | ✅ | ✅ (Treibgut) | – | Hauptsaison |
Bärlauch | ✅ | – | – | Hauptsaison (endet Mai) |
Brennnessel | ✅ (Wildwuchs) | – | – | Hauptsaison |
Löwenzahn | ✅ (Wildwuchs) | – | – | Hauptsaison |
Giersch | ✅ (Wildwuchs) | – | – | Hauptsaison |
Lauch / Porree | ✅ | – | – | Spätsaison |
Feldsalat | ✅ | – | – | Saisonende |
Frühlingszwiebel | ✅ | ✅ | – | Hauptsaison |
Radieschen | ✅ (mild) | ✅ | – | Hauptsaison |
Kopfsalat | – | ✅ | – | Saisonstart |
Lollo Rosso | – | ✅ | – | Saisonstart |
Eichblattsalat | – | ✅ | – | Saisonstart |
Kohlrabi | – | ✅ (früh) | – | Saisonstart |
Champignon | – | ✅ | – | Ganzjährig |
Schnittlauch | ✅ | ✅ | – | Saisonstart |
Petersilie | – | ✅ | – | Saisonstart |
Dill | – | ✅ | – | Saisonstart |
Kerbel | ✅ | ✅ | – | Saisonstart |
Apfel | – | – | ✅ | Lagersaison (endet) |
Kartoffel | – | – | ✅ | Lagersaison (endet) |
Möhre | – | – | ✅ | Lagersaison (endet) |
Weißkohl | – | – | ✅ | Lagersaison (endet) |
Nicht regional verfügbar im April: Erdbeeren stammen noch aus Import – die deutsche Freilandsaison startet erst im Mai. Tomaten, Gurken und Paprika bleiben Importware. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) verzeichnet den April als Wendemonat: Erstmals übersteigt die Zahl der frischen Freiland- und Gewächshausprodukte die der reinen Lagerware.
Spargel und Rhabarber im April: Die Frühlings-Klassiker auf dem Teller
Spargel ist Deutschlands Gemüse Nummer eins – mit 22.500 Hektar Anbaufläche die flächenstärkste Gemüsekultur des Landes. Im April beginnt die Saison, die bis zum Johannistag am 24. Juni dauert. Rhabarber steht bereits in voller Hauptsaison und ergänzt den Frühlings-Speiseplan mit seiner säuerlichen Frische.
Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) ernteten deutsche Betriebe 2025 rund 103.900 Tonnen Spargel – ein Rückgang von 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Anbaufläche schrumpft seit zehn Jahren: 2015 waren es noch 25.700 Hektar, 2025 nur noch 22.500 Hektar. Trotzdem bleibt Spargel das meistangebaute Gemüse in Deutschland. Die drei größten Anbauregionen sind Niedersachsen (4.300 Hektar), Nordrhein-Westfalen (4.100 Hektar) und Brandenburg (4.000 Hektar) – hier liegt auch das berühmte Beelitzer Spargelanbaugebiet. Wer frischen Spargel direkt vom Erzeuger kaufen will, findet im April die besten Anlaufstellen auf Wochenmärkten und im Hofladen vor Ort.
Spargelsaison nach Region – wann sticht der erste Spargel?
Der Saisonstart variiert um bis zu vier Wochen innerhalb Deutschlands. In der Pfalz und in Baden sticht der erste Freiland-Spargel bei mildem Frühling bereits Ende März. Der offizielle Saisonstart in Schrobenhausen (Bayern) fand 2026 am 1. April statt – mit dem traditionellen Anstich auf dem Viktualienmarkt in München. In Beelitz (Brandenburg) und Niedersachsen startet die Ernte typischerweise Mitte bis Ende April. Im hohen Norden – Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern – wartet man bis Ende April oder Anfang Mai.
Frischer Spargel verliert täglich an Geschmack. Ein Grund mehr, direkt beim Erzeuger zu kaufen. Pro 100 Gramm liefert Spargel rund 20 mg Vitamin C, reichlich Folsäure und nur 18 Kilokalorien. Die entwässernde Wirkung durch Asparaginsäure macht ihn zum klassischen Frühlingsgemüse.
Rhabarber in voller Hauptsaison
Rhabarber steht im April auf dem Höhepunkt. Freiland-Rhabarber ist jetzt flächendeckend verfügbar – von Süddeutschland bis in den Norden. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, die Saison bis zum 24. Juni zu nutzen: Danach steigt der Oxalsäuregehalt, und die Pflanze braucht Regenerationszeit. Sorten wie Holsteiner Blut (rotstielig, mild) und Frambozen Rood (himbeerfarbig, süß) bringen Vielfalt in die Küche. Rhabarber liefert pro 100 Gramm rund 10 mg Vitamin C und wertvolle Ballaststoffe.
Der April ist der Monat, in dem Spargel und Rhabarber gemeinsam auf dem Teller landen. Beide haben bis Johanni Saison – wer diese zwölf Wochen nutzt, isst so saisonal und regional wie zu keinem anderen Zeitpunkt im Jahr.
Saisonales Obst im April: Letzte Lageräpfel und die Erdbeeren-Frage
Das regionale Obstangebot bleibt im April dünn. Lageräpfel der Sorten Boskoop und Topaz halten sich als letzte Vertreter – ihre Qualität hat nach sechs bis sieben Monaten CA-Lagerung spürbar nachgelassen. Rhabarber – botanisch ein Gemüse – füllt die Lücke kulinarisch.
Sind Lageräpfel im April noch sinnvoll? Die CO₂-Bilanz kippt. Die IFEU-Studie (2020) zeigt: Ab dem Frühjahr nähert sich der Energieverbrauch der CA-Lagerung dem Punkt, an dem Äpfel aus Italien per LKW die bessere Klima-Option werden. Italienische Äpfel per Lastwagen verursachen rund 0,3 bis 0,4 kg CO₂ pro Kilogramm – ähnlich wie deutsche Lageräpfel im April. Ein Patt. Ab Mai dreht sich das Verhältnis deutlich zugunsten der frischen Importware aus Südeuropa.
Erdbeeren? Noch nicht. Regionale Erdbeeren aus deutschem Freiland gibt es frühestens ab Mai. Was im April im Supermarkt liegt, stammt aus Spanien, Marokko oder beheizten Gewächshäusern. Die Verbraucherzentrale rät, mit dem Erdbeerkauf bis Mai zu warten – der Geschmack und die Ökobilanz sprechen dafür. Für Beerenhunger im April bleibt tiefgefrorenes heimisches Obst die beste Alternative.
Saisonales Frühlingsgemüse im April: Radieschen, Kohlrabi und der Freiland-Start
Der April bringt die ersten echten Frühgemüse auf den Markt. Radieschen, Kohlrabi und Frühlingszwiebeln lösen die Winterware ab. Gleichzeitig enden die Lagerbestände von Kartoffeln, Möhren und Kohl – das Sortiment dreht sich komplett.
Radieschen aus deutschen Folientunneln und ersten Freiland-Beeten liefern pro 100 Gramm rund 30 mg Vitamin C und scharfe Senföle, die die Verdauung anregen. Kohlrabi – ein Frühlings-Klassiker des deutschen Gemüsebaus – kommt ab April aus dem Gewächshaus. Die BLE verzeichnet Kohlrabi als eines der beliebtesten Frühgemüse in Deutschland. Frühlingszwiebeln ergänzen das Sortiment und bringen frische Schärfe in Salate und Quark.
Lauch hält als Freiland-Wintergemüse bis in den April, tritt aber in die Spätsaison ein. Feldsalat verabschiedet sich im April endgültig vom Markt – seine Saison endet mit steigenden Temperaturen. Die letzten Lagerkartoffeln, Möhren und Kohlsorten sind im April noch verfügbar, aber die Qualität lässt nach. Der Übergang ist fließend: Was im Lager zur Neige geht, wird durch frisches Frühlingsgemüse ersetzt.
Für Spargelliebhaber gilt: Spargel ist im April nicht nur Delikatesse, sondern auch mengenmäßig relevant. Mit über 100.000 Tonnen Jahresproduktion prägt er den deutschen Gemüsemarkt wie kein anderes Saisongemüse.
Salate und Wildkräuter im April: Erste Freiland-Salate und Bärlauch-Finale
Im April explodiert das Salatangebot. Kopfsalat, Lollo Rosso, Lollo Bionda und Eichblattsalat kommen aus dem Gewächshaus – erste Freiland-Ernten folgen Ende April in milden Regionen. Gleichzeitig stehen die Wildkräuter in voller Hauptsaison, und frische Kräuter erweitern den Speiseplan.
Bärlauch erreicht im April seinen Höhepunkt – und sein Ende. Die Blüte beginnt, danach verlieren die Blätter an Aroma. Wer Bärlauch als Pesto oder in Butter konservieren möchte, sollte jetzt zugreifen. Brennnessel, Giersch, Löwenzahn und Gänseblümchen liefern weiterhin kostenlose Vitamine aus der Natur. Die jungen Triebe eignen sich für Salate, Suppen und Smoothies.
Frische Kräuter sind im April erstmals breit verfügbar. Schnittlauch kommt aus dem Freiland, Petersilie und Dill aus dem Gewächshaus, Kerbel wächst in Gärten und am Feldrand. Die Kombination aus Gewächshaus-Salaten, Wildkräutern und frischen Kräutern macht den April zum vielfältigsten Salatmonat seit dem Herbst.
Nachhaltigkeit im April: Wenn die Lagerware endet und der Frühling übernimmt
Der April markiert den Wendepunkt in der Nachhaltigkeitsbilanz. Die Lagerware geht zur Neige, frische Freilandprodukte übernehmen. Für Verbraucher bedeutet das: Der CO₂-Fußabdruck des regionalen Einkaufs sinkt im April deutlich – weil frische Ware weniger Energie verbraucht als monatelang gekühlte Lagerbestände.
Frischer Spargel aus der Region verursacht laut IFEU-Institut rund 0,2 kg CO₂-Äquivalente pro Kilogramm – einer der niedrigsten Werte im gesamten Gemüsesortiment. Importspargel aus Peru, der im Winter per Flugzeug eingeflogen wird, kommt auf das 20- bis 30-Fache. Im April gibt es keinen Grund mehr für Importspargel – die heimische Saison läuft. Radieschen und Kohlrabi aus unbeheiztem Folienanbau schneiden ähnlich gut ab.
Bei Lageräpfeln endet im April die sinnvolle Lagerphase. Das Umweltbundesamt (UBA) empfiehlt ab dem Frühjahr den Umstieg auf frisches Obst aus Südeuropa per LKW – die Transportbilanz ist dann besser als die kumulierte Lagerbilanz. Wildkräuter bleiben das Klima-Ideal: null Transportweg, null Energieverbrauch, null Verpackung.
Regionale Unterschiede im April in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Der April zeigt die größten regionalen Unterschiede des Jahres. Zwischen dem Spargelstart in der Pfalz und der ersten Ernte in Schleswig-Holstein liegen bis zu vier Wochen.
Süddeutschland genießt im April den größten Vorsprung. In der Pfalz, in Baden und in Schrobenhausen (Bayern) sticht der Spargel ab Anfang April. Rhabarber läuft bereits auf Hochtouren. Bärlauch steht in den Auwäldern der Rheinebene in voller Blüte. Radieschen und erste Salate kommen aus dem Freiland.
Norddeutschland startet den Spargel frühestens Mitte April. Die Beelitzer Region (Brandenburg) eröffnet die Saison typischerweise in der zweiten Aprilwoche. In Niedersachsen – dem größten Spargelanbaugebiet – beginnt die Ernte je nach Witterung zwischen Mitte und Ende April. Wildkräuter sind im Norden etwas später dran als im Süden.
In Österreich liegt das Marchfeld (Niederösterreich) als wichtigstes Spargelanbaugebiet im Fokus. AMA Marketing Österreich verzeichnet den Spargelstart im Marchfeld ab Mitte April. Bärlauch wächst in den Donau-Auen bei Wien im April in Hülle und Fülle. Die Steiermark ergänzt mit Rhabarber und frühem Freilandgemüse.
Die Schweiz startet im Mittelland ähnlich wie Süddeutschland. Bio Suisse führt Spargel und Rhabarber ab April in seinem Saisonkalender. In den Höhenlagen von Wallis und Graubünden beginnt die Frühlingssaison erst im Mai.
Wo bekomme ich saisonales Obst und Gemüse im April?
Der April ist Marktzeit. Spargel dominiert die Auslagen, Rhabarber stapelt sich in Kisten, und die Stimmung auf Wochenmärkten ist anders als im Winter. Vier Bezugsquellen lohnen sich jetzt besonders.
Spargelhöfe mit Direktverkauf bieten die frischeste Ware. Viele Betriebe in der Pfalz, in Schrobenhausen und in Beelitz verkaufen direkt ab Feld – morgens gestochen, mittags auf dem Tisch. Saisonale Spargel-Karten zeigen Hofläden in der Nähe. Auf greenya.de – Deutschlands Plattform für nachhaltiges Leben seit 1997 – findest du über 27.000 gelistete Anbieter, darunter Spargelhöfe, Bio-Märkte und Hofläden in der gesamten DACH-Region.
Wochenmärkte erleben im April ihren Frühlings-Aufschwung. Neben Spargel und Rhabarber bieten sie jetzt Radieschen, Frühlingszwiebeln, erste Salate und Wildkräuter-Bündel an. Das Sortiment wächst wöchentlich.
Bio-Supermärkte kennzeichnen regionale Ware mit Herkunftsangaben. Im April gezielt auf „Pfalz", „Beelitz" oder das jeweilige Bundesland achten – so vermeidest du Importspargel aus Peru oder Griechenland.
Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) läuft im April auf Hochtouren. Die wöchentlichen Gemüsekisten füllen sich mit erstem Frühgemüse, Spargel und Kräutern.
Häufige Fragen zum Saisonkalender April
Die wichtigsten Fragen rund um saisonales Einkaufen im April – kurz und konkret beantwortet.
Wann beginnt die Spargelsaison in Deutschland?
Der Spargelstart variiert regional um bis zu vier Wochen. In der Pfalz und in Baden sticht der erste Freiland-Spargel ab Ende März oder Anfang April. In Schrobenhausen (Bayern) startete die Saison 2026 offiziell am 1. April. In Beelitz (Brandenburg) und Niedersachsen beginnt die Ernte Mitte bis Ende April. Die Saison endet traditionell am Johannistag, dem 24. Juni. Laut Destatis umfasst die deutsche Spargelanbaufläche 22.500 Hektar.
Welches Gemüse hat im April Saison in Deutschland?
Über 20 Gemüsesorten stammen im April aus deutschem Anbau. Frisch vom Freiland: Spargel, Rhabarber, Bärlauch, Lauch, Feldsalat (Saisonende), Radieschen und Frühlingszwiebeln. Aus dem Gewächshaus: Kopfsalat, Lollo Rosso, Eichblattsalat, Kohlrabi und Champignons. Wildkräuter: Brennnessel, Löwenzahn, Giersch und Gänseblümchen. Aus dem Lager: letzte Kartoffeln, Möhren und Kohlsorten.
Gibt es im April schon regionale Erdbeeren?
Nein. Regionale Freiland-Erdbeeren aus Deutschland starten frühestens Mitte Mai. Was im April im Supermarkt liegt, stammt aus Spanien, Marokko oder beheizten Gewächshäusern mit hohem CO₂-Fußabdruck. Die Verbraucherzentrale rät, mit dem Erdbeerkauf bis Mai zu warten – Geschmack und Ökobilanz sind dann deutlich besser.
Welche Wildkräuter haben im April Saison?
Bärlauch steht im April in seiner letzten Phase vor der Blüte – jetzt noch zugreifen für Pesto und Bärlauchbutter. Brennnessel, Löwenzahn, Giersch, Vogelmiere und Gänseblümchen sind in voller Hauptsaison. Laut NABU liefern Wildkräuter im April mehr Vitamine und Mineralstoffe als die meisten Kultursalate – Brennnessel enthält rund 333 mg Vitamin C pro 100 Gramm.
Welche Salate kann ich im April saisonal essen?
Kopfsalat, Lollo Rosso, Lollo Bionda und Eichblattsalat kommen im April aus dem Gewächshaus. Feldsalat steht am Saisonende. Wildkräutersalat aus Löwenzahn, Giersch und Vogelmiere ergänzt das Angebot. Erste Freiland-Salate folgen Ende April in milden Regionen. Eisbergsalat und Rucola sind im April noch nicht regional verfügbar.
Wann endet die Rhabarber-Saison?
Die Rhabarbersaison endet traditionell am 24. Juni, dem Johannistag. Nach diesem Datum steigt der Oxalsäuregehalt in den Stangen, und die Pflanze braucht Regenerationszeit für das Folgejahr. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, die zwölf Wochen von April bis Juni voll auszunutzen. Frischer Rhabarber vom Freiland schmeckt aromatischer als Treibware aus dem Winter.
Fazit: Der April bringt Spargel, Rhabarber und den echten Frühling auf den Teller
22.500 Hektar Spargelanbau, über 30 regionale Sorten, der erste Freiland-Salat seit dem Herbst – der April markiert den Wendepunkt im Saisonkalender. Lagerware tritt ab, frisches Frühlingsgemüse übernimmt. Die CO₂-Bilanz verbessert sich mit jedem Tag, an dem frische Ware die gekühlten Lagerbestände ersetzt.
Spargel und Rhabarber führen den April an. Beide haben bis Johanni am 24. Juni Saison – zwölf Wochen, die es zu nutzen gilt. Wildkräuter liefern den letzten Gratis-Bonus aus der Natur. Nutze Spargelhof, Wochenmarkt und den Saisonkalender, um den Frühling bewusst auf den Teller zu bringen – ab Mai kommen Erdbeeren und Spargel-Hochsaison dazu.
Quellen und weiterführende Informationen
AMA Marketing Österreich (2025): Saisonkalender – Obst und Gemüse aus Österreich. amainfo.at
Bio Suisse (2025): Saisonkalender Schweiz – Obst und Gemüse nach Saison. bio-suisse.ch
Bundeszentrum für Ernährung / BZfE (2025): Der Saisonkalender – Obst und Gemüse. bzfe.de
IFEU-Institut Heidelberg (2020): Ökologische Fußabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. ifeu.de
NABU (2025): Saisonkalender für Obst und Gemüse. nabu.de
Statistisches Bundesamt / Destatis (2026): Spargelanbau in Deutschland geht zurück. destatis.de
Umweltbundesamt / UBA (2024): Ökobilanz von Lebensmitteln. umweltbundesamt.de
Verbraucherzentrale Bundesverband (2025): Saisonkalender – Obst und Gemüse frisch und regional einkaufen. verbraucherzentrale.de